Big Data: ein schlagkräftiges Instrument der Vermögensverwaltung

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StarQube bietet eine modulare Lösung zur Organisation von Daten und Unterstützung der Entscheidungsfindung im Front Office. Von der Datenerfassung bis zur Auftragsübermittlung – die StarQube-Lösung deckt sämtliche Etappen der Anlageentscheidung ab.

Worum geht es?

Mit StarQube haben Portfolio-Manager oder Analysten permanent Zugriff auf alle gewünschten Daten für sämtliche Anlageklassen wie zum Beispiel ESG-Daten, in einem zentralisierten Repository. Die Plattform erfasst alle Arten von finanziellen und nicht-finanziellen Daten über liquide und illiquide Finanzinstrumente und strukturiert sie in einem einzigen Repository zur einfachen Verwendung.
Auf diesen Layer setzt eine Reihe von Modulen auf, mit denen StarQube den Portfolio-Aufbau unterstützt. Damit verfügt der Portfoliomanager über ein Management-Cockpit, in dem er seine Portfolios bildlich darstellen kann. So kann er problemlos ausgefeilte Modelle zur Risikoanalyse parametrieren, Optimierungen unter Einbeziehung sämtlicher Anlagebeschränkungen konfigurieren oder seine intuitiven Ideen an einem Modell der historischen Entwicklung von Anlagestrategien sofort testen.
Dank dieser gemeinsam genutzten Plattform kann sich jeder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und seine Erkenntnisse mit anderen Teams teilen, die beispielsweise für ESG-Analysen, quantitatives Research oder das Risikomanagement zuständig sind. Diese Teams erstellen ESG-Scores, Anlagestrategien und Risikomodelle, die sie an die betreffenden Kollegen weiterleiten; diese Inputs können vom Managementteam, dessen Portfolios in Echtzeit mit dem Positionskontrollsystem verbunden sind, unmittelbar verwertet werden. Daneben besitzt die Plattform auch ein Interface zu dem System, mit dem die Verwaltungsgesellschaft ihre Aufträge ausführt. Der gesamte Entscheidungsprozess erfolgt somit auf der gleichen Plattform, was die operativen Risiken erheblich verringert.

Welche zielgruppe wird angesprochen?

StarQube richtet sich an alle Kategorien von Vermögensverwaltern, insbesondere aber an die Teams, die an der Entscheidungsfindung beteiligt sind. Die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert und umfassen:

  • „Data“-Teams, welche die Verwaltung ihrer finanziellen und nicht-finanziellen Daten rationalisieren wollen;
    Research-Teams, die ein Anlageuniversum aus mehreren hunderttausend Finanzinstrumenten analysieren müssen;
  • ESG-Analysten, die eigene Scores erstellen und sie dann an andere Teams weiterleiten möchten;
  • Risikomanager, die für die überwachten Portfolios massgeschneiderte Risikomodelle erstellen wollen und ein Tool zur Kontrolle aller Portfolios benötigen;
  • Wealth Manager, die hunderte von Konten unter einer Gesamtstrategie zusammenfassen möchten.

Und natürlich Managementteams, die sich auf die Generierung von Überperformance konzentrieren und dafür den administrativen und operativen Aufwand minimieren wollen.

Wer sind die Gründer?

Arnaud Néris und Guillaume Sabouret arbeiteten beide als Portfoliomanager in einem Schweizer Finanzinstitut, als sie sich 2013 zur Gründung von StarQube entschlossen, um ihr Know-how und ihre Kompetenzen an möglichst viele Akteure weiterzugeben.

Wie hoch sind die Kosten?

Es handelt sich um ein Produkt in Modulbauweise, das auf das vom Kunden gewählte operative Modell zugeschnitten wird. Die Kosten sind von zwei Faktoren abhängig – der Anzahl der gewählten Module und der Anzahl der Nutzer innerhalb der Verwaltungsgesellschaft. Die Kosten sind dabei mit steigender Nutzerzahl degressiv. Die Kosten der jährlichen Lizenz für 5 Nutzer und für die Basismodule beginnen bei 50.000 CHF.

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