Sustainable Solutions Week
- Achille Deodato
- Chief Executive Officer
- Indigita
Navigation in der ESG-Landschaft: Governance und Prozesse für Asset Manager entscheidend
Wie Achille Deodato betont, sind ESG-Überlegungen zu grundlegenden Kriterien bei Anlageentscheidungen geworden, und Asset Manager müssen ihre Strategien entsprechend anpassen.

Navigation in der ESG-Landschaft: Governance und Prozesse für Asset Manager entscheidend
In der heutigen Finanzlandschaft haben sich Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte (ESG) als grundlegende Bewertungskriterien von Anlagemöglichkeiten etabliert. Für Investoren sind Nachhaltigkeit und ethische Praktiken zunehmend eine Priorität. Daher müssen Vermögensverwalter ihre Strategien anpassen und ESG-Faktoren in ihre Entscheidungsprozesse einbeziehen. Zudem können sie sich bei der Berücksichtigung von ESG-Faktoren keine Improvisation leisten, denn die Regulierungsbehörden prüfen deren Kommunikation und Umsetzung immer genauer, damit die Transparenz gegenüber den Anlegern gewährleistet ist.
ESG-Kriterien Verstehen
ESG umfasst eine Reihe von Kriterien, die Investoren zur Leistungsbewertung eines Unternehmens in Schlüsselbereichen der ökologischen Nachhaltigkeit, der sozialen Verantwortung und der Corporate-Governance-Praktiken verwenden. Umweltfaktoren sind etwa der CO2-Fussabdruck, der Ressourcenverbrauch und das Abfallmanagement eines Unternehmens. Soziale Faktoren sind z.B. Arbeitspraktiken, Menschenrechte und gesellschaftliches Engagement, und bei der Betrachtung der Governance stehen die Vielfalt im Verwaltungsrat, die Vergütung der Führungskräfte und die Transparenz im Fokus.
Die Relevanz von ESG für Vermögensverwalter
Die wachsende Anerkennung von ESG-Faktoren zeigt einen generellen Wandel der Einstellung von Anlegern gegenüber verantwortungsvollem Investieren. Die Investoren wollen zunehmend ihre Portfolios mit ihren Werten in Einklang bringen und Unternehmen unterstützen, die eine überzeugende ESG-Praxis vorweisen. Für Asset Manager ist die Einbeziehung von ESG-Aspekten in Anlageentscheidungen nicht nur eine Frage der Kundenwünsche, sondern dient auch der Risikosteuerung, der Steigerung der langfristigen Rendite und der Förderung positiver gesellschaftlicher und ökologischer Ergebnisse.
Interne Unternehmensführung und Geschäftsprozesse
Die wirksame Umsetzung von ESG-Prinzipien verlangt von Vermögensverwaltungsfirmen eine robuste interne Governance und ebensolche Prozesse. Deshalb sollten die Governance-Strukturen klare Leitlinien, Rechenschaftsmechanismen und Überwachungsprozesse umfassen, damit die systematische Integration von ESG-Aspekten in die Anlageprozesse sichergestellt ist. Dazu gehören entsprechende ESG-Ausschüsse, die Festlegung von Funktionen und Kompetenzen sowie die Einbettung von ESG-Kriterien in Anlagemandate und Risikomanagement-Rahmenwerke.
Die Unternehmensführung ist entscheidend
Einzelne Instrumente, Daten und Kennzahlen spielen eine signifikante Rolle bei der Bewertung der ESG-Performance, die Governance bildet jedoch die Basis, auf der sich die ESG-Integration aufbaut. Starke Governance-Rahmenwerke sorgen für eine gebührende Berücksichtigung der ESG-Aspekte im gesamten Anlageprozess, vom Research und der Analyse bis zur Portfoliokonstruktion und -überwachung. Durch eine Kultur der Transparenz, der Rechenschaftspflicht und des ethischen Verhaltens erhöht die Governance die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit von ESG-Initiativen.
Werkzeuge um Prozesse herum aufbauen
Vermögensverwalter sollten ESG nicht als eine isolierte Reihe von Kennzahlen oder Kriterien behandeln, sondern als integralen Bestandteil ihres gesamten Anlageprozesses. Das bedeutet, ESG-Instrumente und -Methoden sind um bestehende Prozesse herum aufzubauen, und nicht nachträglich an vorgegebene Rahmenbedingungen anzupassen. Durch die nahtlose Integration von ESG-Aspekten in die Anlageprozesse können Vermögensverwalter bei ihren Anlageentscheidungen die systematische Einbeziehung von Nachhaltigkeitsfaktoren sicherstellen.
Indigita: Unterstützung bei der ESG-Integration für Vermögensverwalter
Indigita bietet eine umfassende Lösungspalette, die zur Unterstützung von Asset Managern beim Aufbau ihrer internen ESG-Rahmenwerke konzipiert ist. Von Datenintegrations- und Analysetools bis hin zu anpassbaren Leitlinien und Prozessen bietet ihnen Indigita die Werkzeuge, die sie bei ESG-Faktoren zur effektiven Bewertung, Überwachung und Berichterstattung benötigen. Gestützt auf die Expertise und Technologie von Indigita können Vermögensverwalter ihre Anstrengungen in Sachen ESG-Integration optimieren und ihr Engagement für nachhaltiges Investieren unter Beweis stellen.
Kurz, ESG-Aspekte werden für Vermögensverwalter, die den Anforderungen der Anleger gerecht werden, Risiken managen und die langfristige Performance verbessern wollen, immer wichtiger. Eine erfolgreiche ESG-Integration verlangt jedoch mehr als nur einzelne Instrumente oder Kennzahlen – sie erfordert eine starke interne Governance und Prozesse, die der Nachhaltigkeit und dem ethischen Verhalten auf jeder Ebene der Organisation Priorität einräumen. Durch die Integration von ESG-Aspekten in ihre Anlageprozesse und die Nutzung von Technologielösungen, wie sie Indigita anbietet, positionieren sich Vermögensverwalter in einem zunehmend ESG-orientierten Markt für den Erfolg.
Über Indigita
Indigita SA ist ein Schweizer Regtech-Unternehmen mit Hauptsitz in Genf. Unser Angebot umfasst eine Reihe von interaktiven Schulungen, digitalen Tools und APIs sowie die Unterstützung von Finanzinstituten und ihren Mitarbeitern bei der sicheren und gesetzeskonformen Abwicklung von grenzüberschreitenden Geschäften. Indigita ist der Regtech-Arm der BRP-Gruppe und verbindet das branchenführende regulatorische Wissen ihrer Muttergesellschaft BRP Bizzozero & Partners SA und ihrer Schwestergesellschaft BRP Tax SA mit innovativen digitalen Kanälen. Wir bieten Banken und Geschäftsleitungen einen effizienten Zugang zu einer äusserst vollständigen und aktuellen Sammlung von grenzüberschreitenden Vorschriften, mehr als 190 Rechtsgebiete betreffend.
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