Zusammenfassung

EAM-Lösungen

  • Interview mit Cédric Cazes
  • Head EAM & Multi-Family Offices
  • CMB Monaco

Von Jérôme Sicard

„Es gibt eine ganze Reihe an Grenzen für das Outsourcing“.

Auf dem von Sphere organisierten EAM Day in Genf leitete Cédric Cazes zusammen mit Jenny Hennessy, Marc Lemaire und Henri Corboz das Panel über die Risiken des Outsourcings. Hier die wichtigsten Punkte dieser Diskussion, die noch lange nicht abgeschlossen sein wird.

Was sind also die wichtigsten Punkte, die wir aus der von Ihnen geleiteten Podiumsdiskussion über die Risiken des Outsourcings anlässlich unseres EAM Days in Genf mitnehmen sollten?

Outsourcing bietet unabhängigen Vermögensverwaltern tatsächliche Vorteile, ist aber auch mit Risiken verbunden. Durch die Auswahl zuverlässiger Anbieter, klare Verträge und eine regelmässige Überwachung können die Vermögensverwalter ihre Gewinne maximieren und gleichzeitig die Risiken reduzieren. Ein proaktiver Ansatz und eine angemessene Aufsicht sind für diejenigen, die kritische Dienstleistungen auslagern, von entscheidender Bedeutung. Das ist das, was ich für wesentlich halte.

Was sind die bedeutendsten Risiken, denen Vermögensverwalter bei der Auslagerung bestimmter Dienstleistungen begegnen?

Zu den Hauptrisiken bei der Auslagerung dieser Dienstleistungen gehören Kontrollverlust, Datenschutzprobleme, das Risiko der Nichteinhaltung von Vorschriften und Betriebsunterbrechungen. Bei der Auslagerung der Compliance, um ein Beispiel zu nennen, ist ein Vermögensverwalter von der Kompetenz und Sorgfalt seines Dienstleisters abhängig, um die komplexen, sich ständig ändernden Vorschriften einzuhalten. Ebenso kann ein unvorsichtiges Outsourcing von IT-Dienstleistungen das Unternehmen Cyberbedrohungen und technischen Unterbrechungen aussetzen.

Welche Mittel stehen den Fondsmanagern zur Verfügung, um diese Risiken abzuschwächen?

Es gibt mehrere Strategien, um diese Risiken zu mindern. Erstens ist es entscheidend, vertrauenswürdige Anbieter auszuwählen, die sich mit solider Erfahrung und nachprüfbaren Referenzen präsentieren. Zweitens sollten klare und detaillierte Verträge, in denen die Erwartungen, Leistungsstandards und Verantwortlichkeiten jeder Partei festgelegt sind, aufgesetzt werden. Darüber hinaus sind Überwachungs- und Prüfmechanismen unerlässlich, um sicherzustellen, dass der Anbieter seinen Verpflichtungen nachkommt. Schliesslich sollten Vermögensverwalter sicherstellen, dass die Anbieter über robuste Sicherheitsmassnahmen zum Schutz sensibler Daten verfügen.

Erwarten Sie eine verstärkte Aufsicht der Regulierungsbehörde über die ausgelagerten Funktionen?

Es ist davon auszugehen, dass die Aufsichtsbehörde ihre Wachsamkeit verstärken und Outsourcing nur in Verbindung mit strengen Anforderungen an Rechenschaftspflicht, Kontrolle und Transparenz zulassen wird. In der Praxis treten jedoch häufig Widersprüche auf. Outsourcing ist zwar aus operativer und finanzieller Sicht vorteilhaft, schafft aber auch zusätzliche Risiken, die Massnahmen erfordern, welche die Komplexität und den Verwaltungsaufwand erhöhen. Vermögensverwalter müssen daher genau darauf achten, die Vorteile des Outsourcings mit den wachsenden regulatorischen Anforderungen in Einklang zu bringen.

Wo liegen für unabhängige Vermögensverwalter heute die Grenzen des Outsourcings?

Es gibt eine ganze Reihe davon. Ich werde die wichtigsten nennen. Die technologische Integration: Externe Lösungen lassen sich möglicherweise nicht gut integrieren, was zu Ineffizienz und zusätzlichen Kosten führt. Mangelnde Flexibilität: Langfristige Verträge schränken die Fähigkeit ein, sich schnell an Veränderungen anzupassen. Versteckte Kosten: Outsourcing kann zu unerwarteten Zusatzkosten führen. Der Verlust interner Kompetenzen: Outsourcing kann tatsächlich die internen Kompetenzen verringern und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Schliesslich, die Auswirkungen auf die Kundenbeziehung: Die Depersonalisierung von Dienstleistungen kann die Qualität der Betreuung verringern.

Ist Outsourcing ein Hemmschuh für die Wertschöpfung?

In Verwaltungsgesellschaften zielt das Outsourcing auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung ab, aber es stimmt, dass die Auswirkungen auf die Wertschöpfung ein umstrittenes Thema sind. Die Vorteile liegen in der Kostensenkung, dem Zugang zu Spezialisten und der operativen Flexibilität. Die Manager sind dann in der Lage, sich wieder auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und sich gleichzeitig schnell an Marktveränderungen anzupassen.

Allerdings birgt das Outsourcing auch Risiken wie Kontrollverlust und übermässige Abängigkeit von Dienstleistern, die die Entwicklung bestimmter Fachgebiete bremsen und die interne Innovation einschränken können. Um die Wertschöpfung zu maximieren, sind ein ausgewogenes Management und eine genaue Bewertung der auszulagernden Funktionen unerlässlich. Alles ist eine Frage des Gleichgewichts – der Manager muss die Kontrolle über sein Geschäfts- und Betriebsmodell behalten, um sich an die Herausforderungen, denen er im Finanzsektor begegnet, anpassen zu können.

Cédric Cazes

CMB Monaco

Cédric Cazes hat einen eklektischen Werdegang. In den letzten zwanzig Jahren war er bei einem britischen Konzern sowie bei einer Privatbank in Monaco und der Schweiz tätig. Anschliessend wechselte er als Partner zu einem schweizer-monegassischen Fintech-Unternehmen, bei dem er drei Jahre lang Software für Vermögensverwalter und Multi-Family-Offices entwickelte. Zuletzt übernahm er im Rahmen der internationalen Entwicklung von CMB Monaco die Leitung der Abteilung für Vermögensverwalter und MFOs. Er hat einen Abschluss in Finanzwesen, Personalwesen und interner Revision sowie einen Master in Strategie.

 

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Antoine Blouin
Banque Heritage
„Man muss zum Sparring-Partner der unabhängigen Vermögensverwalter in mehreren Bereichen werden.“

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Sphere

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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Bewertung

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  • Interview mit Carine Frick-Delaloye
  • Head Corporate & Business Development
  • Aquila

Von Jérôme Sicard

„Die Kunden sind nach wie vor das wahre Kapital eines Unternehmens“.

In dem neuen Umfeld, das durch das FINIG/FIDLEG geformt wird, ist die Frage der Nachfolge für viele unabhängige Vermögensverwalter entscheidend geworden. In diesem Interview untersucht Carine Frick Delaloye das Thema aus dem Blickwinkel der Bewertung, wobei der Schwerpunkt auf die Profitabilität der Vermögenswerte liegt.

Welche Schlüsselindikatoren oder -metriken werden üblicherweise zur Bewertung eines EAM-Unternehmens verwendet?

Bei der Bewertung einer Vermögensverwaltungsgesellschaft stehen insbesondere das verwaltete Vermögen und der Umsatz im Fokus. Diese Kennzahlen sollten stets im Kontext des Return on Assets (ROA) betrachtet werden. Auch das Kundenportfolio spielt eine zentrale Rolle. Dabei sind die Altersstruktur der Kunden, die durchschnittliche Grösse der Vermögen, die Anzahl der Kunden sowie potenzielle Klumpenrisiken und die geografische Verteilung von Bedeutung. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Frage, wie lange der Verkäufer dem Unternehmen helfen wird, seine Kunden zu behalten.

Zusätzlich muss man den Markt im Auge behalten.

Während das verwaltete Vermögen zweifellos ein Schlüsselindikator ist, so bleibt er dennoch auch ein Unsicherheitsfaktor. Bei einem Verkauf ist es nicht garantiert, dass die Kunden dem neuen Eigentümer treu bleiben. Im Wesentlichen ist der Wert einer Gesellschaft eng an die Kundenbeziehungen und deren Umsatz gekoppelt. Heutzutage hat eine FINMA-Lizenz nicht unbedingt einen spezifischen Wert, da sie nur eine Voraussetzung für die Marktteilnahme darstellt.

Welche Probleme treten auf, wenn die Bewertung ausschliesslich auf EBITDA basiert ist?

Viele Vermögensverwalter ziehen ihren Gewinn oft in Form von Gehalt, Bonus oder Dividenden ab, was dazu führen kann, dass der EBITDA eher gering ausfällt. Dies macht den EBITDA als Bewertungsgrundlage in vielen Fällen wenig aussagekräftig. Besonders bei kleineren, eigentümergeführten Instituten im traditionellen Vermögensverwaltungsbereich ist eine Bewertung auf Basis des EBITDA daher kaum sinnvoll. Tatsächlich sind es die Kunden, die das wahre «Gold» darstellen, während die Gesellschaft selbst oft nur als «lizenzierte Hülle» fungiert.

Welche Bewertungsmodelle würden Sie empfehlen?

Wie ich es bereits erwähnt habe, ist das wahre Kapital einer Vermögensverwaltungsgesellschaft ihre Kunden und die Fähigkeit, diese Kunden in andere Hände zu übertragen. Daher erscheint der ROA aus unserer Sicht als das gerechteste und aussagekräftigste Bewertungsmodell. Sowohl das Kundenportfolio als auch die Rolle des Verkäufers spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Wie ich es bereits erwähnt habe, ist das wahre Kapital einer Vermögensverwaltungsgesellschaft ihre Kunden und die Fähigkeit, diese Kunden in andere Hände zu übertragen. Daher erscheint der ROA aus unserer Sicht als das gerechteste und aussagekräftigste Bewertungsmodell. Sowohl das Kundenportfolio als auch die Rolle des Verkäufers spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Junge Unternehmer sind nicht primär daran interessiert sein, die Vermögenswerte der älteren Generation von EAMs zu übernehmen, sondern vielmehr an einer Beteiligung am Ertrag. Diese Ertragsbeteiligung bietet eine höhere Sicherheit, da sie auf die Rentabilität der Kunden ausgerichtet ist und nicht auf das verwaltete Vermögen, das eventuell nicht langfristig bestehen bleibt. Zudem sind die jüngeren Unternehmer bereit, regulatorische Pflichten der älteren Generation zu übernehmen, was ebenfalls in die Bewertung einfliessen sollte.

Wie messen Sie die Rentabilität eines Kundenportfolios?

Wie bereits erwähnt, ist der Return on Assets (ROA), das heisst die Profitabilität des verwalteten Kundenvermögens, der wichtigste Indikator. Allerdings sollte man bei Kundenstrukturen, wie etwa Family Offices, aufpassen, da sie öfter Portfolios verwalten, welche für Familienmitglieder weniger rentabel sind. Diese Portfolios sind jedoch wichtig für die Kundenbindung, kurz- und langfristig, sowie für den Wachstum. Daher sollte die Rentabilität im Gesamtkontext der Kundenbeziehungen betrachtet werden und nicht nur auf einzelne Portfolios bezogen sein.

Auf welcher Grundlage werden derzeit verwaltete Vermögen gehandelt?

Wie schon aufgeführt, spielen das Kundenportfolio und die damit verbundenen Gebührenmodelle eine wesentliche Rolle. Beispielsweise kann der ROA bei Schweizer Kunden deutlich niedriger sein als bei internationalen Kunden. Aktuell sehen wir, dass ein ROA von 0,8 % zu einem Preis von 1,5 – 2 % führen kann, vorausgesetzt, der Übergeber unterstützt noch 2-3 Jahre aktiv beim Kundenerhalt.

Welche Faktoren beeinflussen die Bewertung dieser Vermögenswerte nach oben oder unten?

Das Kundenportfolio, einschliesslich der Altersstruktur der Kunden und der geografischen Verteilung, hat erheblichen Einfluss auf die Preisgestaltung. Auch die Rolle des Übergebers ist wichtig, um eine reibungslose Übergangszeit zu gewährleisten. Während ich etwas skeptisch bin, ob die Kundenländer tatsächlich einen signifikanten Einfluss auf den Preis haben, können spezielle Lizenzen, wie etwa für bestimmte Länder (unter anderem Südafrika, USA, Kanada), den Marktwert erhöhen, da solche Lizenzen oft kostspielig und aufwändig zu erhalten sind.

Zusätzlich spielt die Organisation innerhalb der Gesellschaft eine grosse Rolle. Negative Faktoren wie Legacy-Probleme oder unzureichende Due-Diligence-Berichte können den Preis deutlich senken. Umgekehrt kann ein von den Kunden gut ausgearbeiteter Plan für Vermögensübertragung den Wert steigern, da dies langfristig für Stabilität und Kontinuität sorgt.

Wie kann ein EAM seine Vermögenswerte im Laufe der Zeit besser bewerten?

Eine sinnvolle Herangehensweise ist, sich vorzustellen, wie viel man selbst als Käufer für diese Vermögenswerte bezahlen würde und wie man sicherstellen kann, dass die Kunden langfristig bleiben. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit Themen wie der Nachfolgeplanung der eigenen Kunden und der Angebotserweiterung, um die Kundenbindung zu stärken. Die Bewertung sollte sich auch mit der Rentabilität und der Preisgestaltung – zum Beispiel Depotbank vs. EAM – befassen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um den ROA zu optimieren.

Carine Frick-Delaloye

Aquila

Carine Frick-Delaloye begann ihre berufliche Laufbahn bei der Credit Suisse im Jahr 1999. Ab Juni 2008 übernahm sie Management Funktionen in den Bereichen Retail und Private Banking. Im Jahr 2013 übernahm sie die Leitung der Linie Personal & Business Banking für den rheinischen Markt in Zürich, bevor sie ins Wealth Management wechselte, wo sie zur Leiterin des Geschäftsbereichs EAM ernannt wurde. Carine Frick-Delaloye hat einen Diploma of Advanced Studies in Banking vom Swiss Finance Institute – Universität Bern und einen CAS Digital Banking an der Kalaidos University of Applied Sciences in Zürich.

 

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Banque Heritage
„Man muss zum Sparring-Partner der unabhängigen Vermögensverwalter in mehreren Bereichen werden.“

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Sphere

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Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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PMS

PubliSphere

    • Massimo Ferrari
    • Head Product Management Wealth
    • Infront/Assetmax

Wettbewerbsfaktor Portfolio Management Systeme

Die Schweizer Vermögensverwaltung erlebt eine Zeit der Umbrüche – eine Digitaloffensive ist nötig, wie Massimo Ferrari erklärt.

In einer Branche, die von technologischer Innovation und steigenden Kundenanforderungen geprägt ist, stehen Schweizer Vermögensverwalter und Privatbanken vor der Herausforderung, Arbeitsabläufe effizient zu gestalten, regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und ein attraktives digitales Erlebnis zu bieten. Assetmax von Infront hat den Anspruch, den Anforderungen von Anwendern auf höchstem Niveau zu begegnen. Obwohl der Berater vor Ort für viele Anleger wichtig bleibt, erfordert der Vermögenstransfer an eine jüngere Erbengeneration moderne digitale Angebote und neue Kanäle, die Transparenzanforderungen genügen.

Die Assetmax-Lösungssuite unterstützt sowohl grosse Wealth Manager und Privatbanken als auch Boutique-Vermögensverwalter und Family Offices, indem sie zentrale Funktionen wie Portfoliomanagement, Compliance und Kundenmanagement und digitales Kundenerlebnis aggregiert und mit höchsten Usability-Standards bereitstellt. Eine rote Karte für Legacy-Systeme, deren Management oft viel Zeit in Anspruch nimmt.

Der richtige Werkzeugkasten für jede Marktlage
Der Wettbewerb im Wealth Management wird intensiver, viele Institute suchen nach Technologiepartnern, um zentrale Herausforderungen zu bewältigen. Assetmax von Infront bietet cloudbasierte Handelswerkzeuge, mit denen Vermögensverwalter Anlagestrategien über mehrere Anlageklassen hinweg umsetzen können. Das System sorgt dafür, dass Benchmarks übertroffen werden und komplexe Handelsfunktionen nahtlos mit Depotbanken zusammenarbeiten.

Die Lösung stellt sicher, dass Nutzer Zugang zu Markt- und Handelsdaten sowie Informationen zu Valuation, Risk Services und Trading Technology haben. Anwender können auch spezifische Daten, etwa zu ESG und regulatorischer Compliance, abrufen.

Renzo Zanetti, COO der Prosperis Wealth Management AG, betont die zentrale Rolle von Assetmax für den täglichen Betrieb seines Unternehmens: „Assetmax ist zentral und unverzichtbar für unsere tägliche Arbeit, nicht zuletzt dank der Integration der Infront-Daten, die uns dieselbe hohe Datenqualität zu einem deutlich geringeren Preis bietet.“

Passgenaue Lösung – von der Grossbank bis zum kleinen Assetmanager
Grössere Banken, die ihre eigenen Fonds verwalten, können zudem von Assetmax vielseitig profitieren, so bietet das Portfolio Management System im Vergleich zu anderen Anbietern eine erweiterte Lösung, die es den Banken ermöglicht, effiziente und skalierbare Prozesse ohne den Einsatz von klassischen Spreadsheets zu implementieren. Darüber hinaus bietet Assetmax hochentwickelte Funktionen, die eine konsolidierte Analyse von Portfolios wie auch Multi-Asset-Funds über verschiedene Anlageklassen hinweg ermöglichen.

Die Szenarioanalyse ist ein besonders nützliches Tool, das es Vermögensverwaltern erlaubt, die Auswirkungen von Marktveränderungen auf die Portfolios ihrer Kunden zu simulieren und entsprechend fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Diese Funktionen sind entscheidend, um die Performance der Portfolios zu optimieren und gleichzeitig genaue Aufzeichnungen über Transaktionen und Bestände zu führen.

Kleinere Vermögensverwalter stehen zunehmend unter dem Druck steigender Fixkosten und regulatorischer Anforderungen. Assetmax bietet hier eine ideale Lösung. Es werden alle notwendigen Tools in einem einzigen System vereint, sodass Boutique-Vermögensverwalter ihre Kosten senken und gleichzeitig hohe Standards aufrechterhalten können. Die Plattform unterstützt zudem die Integration zusätzlicher Datenfelder, z.B. für Investitionen in nicht-bankfähige Güter wie Immobilien oder Schmuck. Darüber hinaus unterstützt die Lösung die Anbindung weiterer Datenfelder: Verschiedene Player, etwa Family Offices, tätigen auch Investitionen in den Bereichen Risikokapital oder auch Private Equity, beteiligen sich ferner an nicht bankfähigen Gütern wie Immobilien, Schmuck usw. was die Lösung ebenfalls abbildet.

Digitales Kundenerlebnis: Flexibilität und Vertrauen
Moderne Kunden erwarten nicht nur persönliche Beratung, sondern auch digitale Lösungen, die ihnen jederzeit Zugang zu ihren Vermögenswerten bieten. Mit Assetmax können Vermögensverwalter diese Erwartungen durch eine benutzerfreundliche mobile App oder ein Online-Portal erfüllen. Diese digitale Flexibilität stärkt das Vertrauen der Kunden und fördert eine langfristige Beziehung zwischen Institut und Kunden. Ferner stellt die Lösung sicher, dass Kunden stets auf Reportings zurückgreifen können, um höchste Transparenzstandards zu wahren.

Kundenmanagement und Compliance: Effizienz durch Automatisierung
Effizienz im Kundenmanagement ist ein weiterer entscheidender Aspekt moderner Vermögensverwaltung. Mit Assetmax können Wealth Manager das Onboarding ihrer Kunden standardisieren und durch automatisierte KYC-Prozesse optimieren. Darüber hinaus hilft die Plattform dabei, die Einhaltung von Datenschutzgesetzen unkompliziert sicherzustellen, somit öffnet Assetmax die Tür zur Vermögensverwaltung von morgen.

Massimo Ferrari

Infront/Assetmax

Massimo Ferrari studierte Ingenieurwissenschaften an der ETH in Zürich und wirkte an der Entwicklung der Beratungsplattform Finfox mit. Nach seinem MBA-Abschluss an der INSEAD verwaltete er institutionelle Portfolios bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB), bevor er Assetmax gründete, die 2022 von Infront übernommen wurde. Derzeit leitet er das Team für Wealth Product Management bei Infront. Massimo Ferrari ist CFA-Charterholder

 

Assetmax von Infront: Die passende Lösung für eine Branche im Umbruch
Zunehmender Wettbewerb, steigende Kosten und verschärfte regulatorische Anforderungen machen moderne Technologielösungen unverzichtbar. Assetmax von Infront bietet eine umfassende cloudbasierte Plattform, die alle wichtigen Funktionen des Wealth Managements in einer Lösung vereint, was das Unternehmen zum Marktführer in der Schweiz macht. Die Lösung spart Kosten und steigert die betriebliche Effizienz, sodass sich Anbieter auf die Zufriedenheit ihrer Kunden konzentrieren können.

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    Sentinel

    Digital Solutions

    • Hossein Fezzazi
    • COO
    • Penta

    Grundprinzipien zur Verhinderung von Cyberangriffen

    Wenn sie es nicht schon ist, wird die Cybersicherheit in den nächsten Jahren zu einem der Hauptanliegen von Vermögensverwaltern werden. Angesichts der zunehmenden Cyberbedrohungen werden die Integrität der Kundendaten und der Schutz der Systeme zu klaren Prioritäten. Hossein Fezzazi stellt hier einige der wichtigsten Punkte vor.

    Verwaltungsgesellschaften erscheinen immer häufiger auf dem Radar von Cyberkriminellen, die natürlich die sensiblen Finanzdaten der Kunden verfolgen und ins Visier nehmen. Ein „richtig“ durchgeführter Angriff reicht aus, um das Vertrauensverhältnis zwischen dem Kunden und seinem Vermögensverwalter zu zerstören, der die Sicherheit der Vermögenswerte, die unter seiner Verantwortung stehen, gewährleisten soll. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, die Funktionsweise von Cyberangriffen – dank eines als „Cyber-Kill-Chain“ bekannten Computereingriffsverfahren – zu verstehen und zu wissen, welche Methoden man anwenden kann, um sie zu verhindern. Diese Arbeit ist umso notwendiger, da die FINMA in den nächsten Jahren immer höhere Anforderungen an die Art und Weise stellen wird, wie Vermögensverwalter ihre eigene Cybersicherheit umsetzen. Auf die eine oder andere Weise werden die Depotbanken dies sicherlich auch widerspiegeln.

    Anatomie einer Cyber-Kill-Chain

    Cyberangriffe laufen in der Regel in drei Phasen ab: Befehl und Kontrolle, Konsolidierung und Vorbereitung, gefolgt schliesslich von dem Auftreffen auf das Ziel.

    Die Befehls- und Kontrollphase beginnt, wenn ein Angreifer durch Phishing, das Erraten von Passwörtern oder das Ausnutzen von Schwachstellen in ein Computersystem eindringt. Nach dem Eindringen in das System ist sein Ziel, die Kontrolle über das System zu erlangen – entweder durch Anmeldeinformationen oder durch die Installation bösartiger Software, der sogenannten Malware.

    Danach folgen die Konsolidierung und die Vorbereitung. Um mehr Zugriff zu erhalten, bewegen sich Cyberkriminelle innerhalb des Netzwerks und suchen nach kritischen Konten. Auf diese Weise vergrössern sie ihre Privilegien, wie z. B. Zugangscodes, im Kern des Computersystems und sind in der Lage, noch grösseren Schaden anzurichten.

    Schliesslich das Auftreffen auf das Ziel. Dies ist der entscheidende Schlag. Die Cyberkriminellen extrahieren so viele Daten wie möglich, zerstören Backups oder verschlüsseln Dateien. Der ins Visier genommene Manager steht dann mit dem Rücken zur Wand und die Zahlung eines Lösegelds scheint die einzige Möglichkeit zu sein.

    Jeder erfolgreiche Angriff hat weitreichende Folgen in Form von Kosten, Rufschädigung und rechtlichen Komplikationen. Bei einem Cyberangriff ist es jedoch ebenso wahr, dass jedes Glied in der Kette eine Chance bietet, zurückzuschlagen und den Angreifer zu übertrumpfen. Bisher gibt es neun bewährte Techniken, um die Schlachtpläne der Cyberkriminellen zu durchkreuzen.

    1. Passwortmanagement: Schwache und wiederverwendete Passwörter sind die besten Freunde von Cyberkriminellen. Machen Sie die Erstellung und Eingabe von Passwörtern von Anfang an komplexer.
    2. Patches: Es muss systematisch darauf geachtet werden, dass die Software immer auf dem neuesten Stand ist, damit Hacker nicht zutage tretenden Schwachstellen ausnutzen können.
    3. Die Verarbeitung von Logs und Warnmeldungen. Diese Prozesse fungieren als Wächter, die auf verdächtige Aktivitäten achten und mögliche Sicherheitslücken schnell melden.
    4. Multifaktor-Authentifizierung (MFA): Diese zweite Schutzschicht stellt sicher, dass Cyberkriminelle mehr als nur ein Passwort benötigen, um auf Daten zuzugreifen. Es ist zwingend erforderlich, dass der Identifizierungsschritt gleichermassen einen sicheren Datenzugriff gewährleistet wie der Zugriff auf unsere Online-Banking-Konten.
    5. Deaktivieren Sie Excel-Makros: Diese können heimlich zur Verbreitung von Malware verwendet werden. Sie sollten unbedingt deaktiviert werden.
    6. Weisse Liste für Anwendungen: Hier geht es darum, die volle Kontrolle über das Computersystem zurückzugewinnen, indem jede Software blockiert wird, die nicht zuvor genehmigt wurde.
    7. Segmentation réseau : la création de sous-réseaux permet de contenir les cyberattaquants au cas où ils aient réussi de quelque manière que ce soit à s’infiltrer dans le réseau principal.
    8. Netzwerksegmentierung: Durch die Einrichtung von Subnetzen können Cyberangreifer eingedämmt werden, falls es ihnen auf irgendeine Weise gelungen ist, in das Hauptnetzwerk einzudringen.
    9. Backups: Regelmässige Backups sind die letzte Verteidigungslinie, die es Ihnen ermöglicht, einfach wieder aufzufahren, ohne Lösegeld zahlen zu müssen!

    Hossein Fezzazi

    Penta

    Hossein Fezzazi ist seit dem Jahr 2010 Chief Operating Officer von Penta und daher für die Strategie, die Finanzen und die Verwaltung der Konten des Unternehmens in Genf und in Dubai zuständig. Für diese Aufgaben bringt er seine solide Erfahrung im Bereich Kundenbetreuung während der Ausschreibungs-, Vorverkaufs- und Produktionsphase von Projekten ein.

     

     

     

     

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      Simon Gassmann
      Quilvest (Switzerland)
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      All-Around

      • Interview mit Jacques Henry
      • Head of Cross-Asset Research
      • Silex

      „Kreativ sein und Lösungen produzieren, die auf den Finanzmärkten anwendbar sind“.

      Jacques Henry hat in diesem Jahr die Leitung der Cross Asset Research bei Silex übernommen. Seine Aufgabe ist es, hochmoderne Analysen, insbesondere in den Bereichen Makroökonomie, Anleihen und Aktienmärkte, zu erstellen und daraus innovative Anlagelösungen abzuleiten.

      Von Jérôme Sicard

      Sie haben in diesem Jahr die Leitung des Bereichs Cross Asset Research & Allocation bei Silex übernommen. Was ist die Berufung und der Grund für diese Tätigkeit?

      Silex hat sich zu einem wichtigen Akteur bei der Vermittlung von strukturierten Produkten entwickelt. In diesem Bereich gibt es zwei Modelle. Im ersten, dem reinen Vermittlungsmodell, der Kunde hat bereits ausgewählt, was er strukturieren möchte und es geht nun darum, seinen Plan umzusetzen. Das ist sozusagen das Pull-Modell. Im zweiten Modell, dem Push-Modell, sind wir mehr in der Beratung tätig, schlagen den Kunden Ideen vor und suchen nach Lösungen. Das ist das Modell, in das sich Silex im Jahr 2024 besonders engagiert hat. Der Bereich Cross Asset Research & Allocation produziert also eine sehr beständige Marktforschung, um die Strukturierung der Konzepte zu unterstützen, die wir als am relevantesten für unsere Kunden halten.

      Welche Dynamik wollen Sie dem Markt verleihen? Welche Strategie schwebt Ihnen vor?

      Wir versuchen vor allem, kreativ zu sein und Empfehlungen zu geben, die auf den Finanzmärkten umsetzbar sind. Unser Team besteht aus Ökonomen, Finanzanalysten, quantitativen Analysten, Strategen und Managementberatern, die in verschiedenen Anlageklassen tätig sind. Diese Vielfalt ist notwendig, um die Markttrends richtig zu entschlüsseln und wir kombinieren sowohl die makroökonomische Top-down-Analyse als auch die mikroökonomische Bottom-up-Untersuchung von Unternehmen.

      Was glauben Sie, können Sie Ihren Kunden mit dieser Neuausrichtung, die mehr auf Top-Down ausgerichtet ist, bieten?

      Den Top-down-Ansatz gibt es bei Silex schon lange. Es handelt sich also nicht um eine Neuausrichtung im eigentlichen Sinne, sondern eher um eine Weiterentwicklung. Wir wollen diesen Top-down-Ansatz vor allem so optimieren, dass er möglichst reibungslos zu konkreten Anlageobjekten führt.

      Auf welche Entwicklungen konzentriert sich Silex heute?

      Wir haben in den letzten Monaten grosse Fortschritte bei den AMCs und der Allokation gemacht. Wir haben in diesem Jahr nicht weniger als drei Aktien-AMCs geschaffen, bei denen es sich um künstliche Intelligenz, Deglobalisierung und Bergbau & Metalle dreht. Im Oktober haben wir eine vierte für Immobilienkredite herausgegeben, um von den sinkenden Zinsen zu profitieren.

      Darüber hinaus haben wir im Frühjahr ein Allokationsraster neu aufgelegt, um unsere Aussichten zusammenzufassen. Wir werden also schon bald unseren Kunden ein Produkt anbieten können, das ihnen ermöglichen wird in unsere Überzeugungen zu investieren. Da unser Kerngeschäft nach wie vor die Beratung ist, begleiten wir weiterhin bestimmte Kunden, um ihnen eine bestimmte, massgeschneiderte Allokation, die ihren Zwängen und Zielen entspricht, anzubieten.

      Längerfristig – und das wird mit dem vorherigen Allokationsprojekt zusammenhängen – werden wir unsere Abdeckung über börsennotierte Vermögenswerte hinaus erweitern, indem wir Lösungen für die Welt der nicht börsennotierten Anlagen entwickeln.

      Wo stehen Sie heute mit Ihren Investitionen im Tech-Bereich?

      Tech gehört seit der Gründung zur DNA von Silex. Sie ist in der gesamten Wertschöpfungskette allgegenwärtig. Dieses Thema wird ausführlich von Silex in Euren Kolumnen behandelt. Was den Forschungspool betrifft, so interessieren wir uns für zwei Blöcke, die Kommunikation und die Werkzeuge.

      Der Achse Kommunikation scheint mir offensichtlich zu sein. Eine Forschung, die nicht verbreitet und vertrieben wird, ist nutzlos. Sie muss für die Kunden zugänglich sein und die Technik trägt bei uns viel dazu bei. Silex hat Spark entwickelt, um unsere Inhalte für PCs und Smartphones zugänglich zu machen. Eine Android-Version ist in der Entwicklung und die Forschung, die wir produzieren, wird in verschiedenen Formaten, sei es Texten, Audios und Videos sowie verschiedenen Längen angeboten, um den Konsum zu erleichtern.

      Die Tools sind vielleicht nicht so sichtbar, aber sie sind für uns von entscheidender Bedeutung. Wir betreiben unter anderem Tools zur Portfoliooptimierung und zur Unterstützung des Managements, die wir ständig weiterentwickeln. Wir haben gerade ein neues Projekt gestartet, das sich auf Daten konzentriert. Das Prinzip besteht darin, ein sehr breites Spektrum an börsennotierten Aktien abzudecken, um schnell Indikatoren wie Gewinntrends, Wachstum oder Bewertungen zu liefern, sei es auf Unternehmensebene als auch auf aggregierter Ebene, d. h. Marktindizes, Sektoren und Gruppen von Sektoren. Damit werden wir in der Lage sein, die Dashboards unserer Kunden erheblich zu erweitern. Ebenfalls auf der Data-Ebene wollen wir auch die Nutzung von Faktoren vorantreiben, ein Bereich, in den Silex seit seiner Gründung viel investiert hat.

      Jacques Henry

      Silex

      Jacques Henry leitet die Multi-Asset-Forschung bei Silex. Seine berufliche Laufbahn in der Finanzbranche erstreckt sich über 25 Jahre. Er begann seine Karriere als quantitativer Aktienanalyst bei Exane, dann als Stratege bei Kepler Chevreux, bevor er 2011 zu Pictet Wealth Management in Genf wechselte. In seiner letzten Position war er im CIO Office für die Asset Allocation & Cross Asset Research zuständig und war zudem Mitglied des Strategieausschusses der Pensionskasse der Pictet-Gruppe. Jacques Henry, hat einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften von Paris Dauphine, einen Master 2 in Ökonometrie von Paris Nanterre, einen Master in Statistik (1994) von der ENSAE (Paris) und einen Master (1996) von der ESSEC. Er hat auch seine CFA-Zertifizierung erhalten.

       

       

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        Roots

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        Antoine Blouin
        Banque Heritage
        „Man muss zum Sparring-Partner der unabhängigen Vermögensverwalter in mehreren Bereichen werden.“

        Sphere

        The Swiss Financial Arena

        Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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