Plattform

EAM-Lösungen

  • Interview mit Mario Pfiffner
  • CEO
  • Invest-Partners Wealth Management

“Die Auswahl des Technologie-Partners ist eine strategische Frage”

Die Industrialisierung der Vermögensverwaltungsindustrie ist im vollen Gang. Invest-Partners geht hier einen eigenen Weg und sieht sich als Dienstleistungs-Zentrum, das zentrale Dienste für ihre Partner anbietet. Mario Pfiffner erklärt das Geschäftsmodell und zeigt die Hintergründe des starken Wachstums auf.

Sie sind seit 12 Jahren bei Invest-Partners, haben vor 5 Jahren die Firma mit zwei Mitaktionären übernommen und haben von Anfang an daraufgesetzt, dass sich die Industrie – also die Vermögensverwalter – digitalisieren. Sehen Sie sich in ihrer Prognose bestätigt?

In einem gewissen Sinn schon. Ich habe Invest-Partners nach dem Management-Buyout stark als Dienstleistungs-Zentrum weiterentwickelt. Wir haben damals für ca. 12 Partner die zentralen Dienste, wie Informatik und umfassende Administration, angeboten. Heute machen wir es für 28 Partner und 2 externe unabhängige Vermögensverwalter als Outsourcing-Dienstleister. Sie sehen also, dass die Nachfrage steigt – gerade auch nach der Einführung der neuen Finma-Regulierungen.

Wieso?

Wir haben gesehen, dass die Regulierung zu noch höheren Kosten führt. Dies brachte manchen Vermögensverwalter dazu, sich nach neuen Lösungen umzusehen.

Wie kommt das Angebot an am Markt?

Wir wuchsen seit der Gründung und konnten allein im vergangenen Jahr sieben neue Partner hinzugewinnen. Diese sind bei uns fest angestellt und bringen in der Regel einen eigenen Kundenstamm mit. Übrigens: Die meisten neuen Partner kommen nicht von Grossbanken zu uns, sondern waren selbst Vermögensverwalter – zum Teil auch selbständig. Wir halten unseren Partnern den Rücken frei, wenn es um administrative, organisatorische und regulatorische Dinge geht. Ausgelagert haben wir bei uns nur die EDV und die Compliance. Wir unterstützen und begleiten aber auch andere Vermögensverwalter in administrativen und organisatorischen Belangen und führen diese unter anderem auch durch die Revisionen. Auch das ist etwas, dass immer mehr Zeit in Anspruch nimmt und gegenüber früher sehr viel aufwendiger geworden ist.

Sie haben von Beginn an auch auf ein eigenes PMS-Tool gesetzt. Wie hat sich diese Software entwickelt?

Nun, als wir gestartet sind, gab es nur eine Handvoll PMS-Anbieter. Mein Anspruch war es immer, mehr als nur ein PMS zu haben. Ich wollte auch die Administration, Buchhaltung, Risk- und Compliance, die Überwachung der Anlagerichtlinien und Restriktionen und CRM integriert haben. Diese Kombination fand ich nirgends in ausgereifter Version. Doch ich gebe zu: Heute ist die Software technologisch in die Jahre gekommen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, neu mit einem externen Anbieter zusammenzuarbeiten.

Welche Fragen stellten sich bei der Auswahl dieses Tools?

Nun, da gibt es sicher zunächst die Frage nach den Kosten. Aber schaut man bei den Leistungen nach, geht es heute mehr denn je auch um die Entwicklungen der neuesten Technologien, die Anbindung an die Depot-Banken mittels bereits vorhandener Schnittstellen sowie das Interface für weitere Dienste wie e-Dokumente und Bank-Formulare. Die heute gewählte Software muss uns auch ermöglichen, auf Knopfdruck eine Portfolio-Übersicht zu erhalten über alle betroffenen Banken und Depots hinweg. Das ist bei 28 Partnern, die alle im Schnitt drei Depotbanken-Kontakte haben, nicht ganz trivial. Kommt hinzu, dass man als Vermögensverwalter solche Entscheide auch nicht jeden Tag trifft. Das heisst die Auswahl eines Technologie-Partners ist eine strategische Frage, und dabei ist auch wichtig, wer hinter dem Anbieter steckt und wieviele Vermögensverwalter und Finanzgesellschaften das Tool bereits schon aktiv nutzen. Auch das haben wir sorgfältig abgeklärt, bevor wir einen Entscheid für einen Anbieter getroffen haben.

Schauen wir noch kurz die Branche als Ganzes an. Sie setzen sich in verschiedenen Gremien für die Branche ein. Sie hat sich trotz vielen Unkenrufen doch recht gut gehalten, oder?

Auf jeden Fall. Wir können als UVV ganz anders auf die Kunden eingehen als die Privatbanken. Dies gibt uns einen Vorteil, den wir ausspielen können. Ich sehe aber auch, dass es auf der Kundenseite aber auch auf Seiten der Vermögensverwalter einen Generationenwechsel gibt, den wir als Branche noch verarbeiten müssen. Eine neue Generation wächst hier heran, die andere Vorstellungen hat in Bezug auf die Produkte und die Technologie. Für uns als Unternehmer heisst das, das wir uns entsprechend anpassen müssen, auch auf Ausbildung setzen – nur so können wir kompetitiv bleiben. Bei Invest-Partners werden wir hier immer auch darauf achten, dass wir keine grossen Experimente machen und auf einfache und klar verständliche Anlageinstrumente und Technologien setzen.

Mario Pfiffner

Invest-Partners Wealth Management

Seit Februar 2010 ist er bei der Invest-Partners Wealth Management in Zürich tätig, wo er seit dem Management-Buyout im Juli 2019 die Rolle des CEO innehat. In dieser Funktion leitet er die Geschäftsleitung und ist für das Management der Plattform für unabhängige Vermögensverwalter verantwortlich. Seine berufliche Laufbahn begann Mario Pfiffner bei der St. Galler Kantonalbank, wo er nach der Bankausbildung und dem Studium in Betriebsökonomie an der Kaderschule in Zürich verschiedene Rollen als Bank-Generalist innehatte.

Sphere

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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Übertragung

EAM-Lösungen

  • Benjamin Diwan
  • Geschäftsführender Partner
  • Crescendo

„Ich komme mit einem NextGen-Ansatz, der heute unverzichtbar geworden ist“

Zwanzig Jahre nachdem sein Vater Jacques das Unternehmen gegründet hat, übernimmt Benjamin Diwan die Leitung von Crescendo, mit Douglas Kalen an seiner Seite. Ein Generationswechsel – der noch von der Finma genehmigt werden muss -, der die derzeitige Erneuerung des Sektors sowohl bei den Kunden als auch bei den Vermögensverwaltern verdeutlicht.

Sie übernehmen die Leitung von Crescendo, zwanzig Jahre nachdem Ihr Vater das Unternehmen 2004 gegründet hat. Welche Ausrichtung möchten Sie dem Unternehmen in den nächsten 20 Jahren geben?

Ich möchte zunächst darauf hinweisen, dass ich die Leitung von Crescendo an der Seite von Douglas Kalen übernehme, der die Gruppe mitbegründet hat. Er und ich ergänzen uns sehr gut. Er bringt seine grosse Erfahrung im Bereich der Vermögensverwaltung in das Unternehmen ein, und ich komme mit einem NextgGen-Ansatz, der heute unverzichtbar geworden ist. Mein Vater bleibt im Übrigen im Verwaltungsrat und wir werden auf diese Weist noch weiter von seiner Erfahrung profitieren können.

Gemeinsam wollen wir die DNA von Crescendo und seine einzigartige Positionierung auf dem Markt bewahren, aber wir wollen auch ein neues Angebot entwickeln, das den Erwartungen der neuen Generation besser entspricht. Für mich bedeutet dies eine einfache, konsistente und transparente Verwaltung, die Themen einbezieht, mit denen sich die NextGen-Kunden sofort auseinandersetzen.

Auf einer anderen Ebene werden wir unsere Kapazitäten in Bezug auf Governance und Strukturierung von Finanzprodukten für unsere Privatkunden stärker zur Geltung bringen. Diese Dienstleistungen, die unsere Vermögensverwaltung ergänzen, entsprechen einem immer grösseren Bedarf.

Welche Prioritäten haben Sie heute?

In der nächsten Zeit setzen wir alles daran, einen perfekten Übergang in der Unternehmensführung zu gewährleisten. Gemeinsam mit Douglas nehmen wir uns dabei die Zeit, die wir brauchen, um unseren Kunden und Partnern unsere Vision und Strategien zu erklären.

Was gefällt Ihnen an der Welt der Vermögensverwaltung und an der Art und Weise, wie sie sich heute entwickelt?

Es ist eine Welt, die ich seit meiner Kindheit sehr gut kenne. Ich war schon immer fasziniert von den menschlichen Beziehungen, die zu den Kunden aufgebaut werden, und von dem echten Einfluss, den diese Beziehungen auf ihr Leben haben, und zwar über den rein finanziellen Aspekt hinaus. In einer Welt, in der das Digitale vorherrschend geworden ist, freue ich mich, dass die persönliche Beziehung zwischen einem Kunden und seinem Vermögensverwalter nach wie vor von grösster Bedeutung ist. Immer mehr Kunden werden sich dieses Mehrwerts bewusst, der durch die menschliche Dimension entsteht.

Wo muss man Neues einführen, um den Erwartungen und Bestrebungen der neuen Generationen gerecht zu werden?

Heutzutage sind Technologie oder der Zugang zu privaten Märkten keine Unterscheidungsmerkmale mehr, sondern „Must-haves“. Für mich besteht der Schlüssel darin, ein Mehrgenerationenteam zu haben, das den Erwartungen der neuen Generationen gerecht werden kann. Dazu gehört das Zuhören und Verstehen. In diesem Sinne denke ich, dass Crescendo nun über eine ausgezeichnete Grundlage verfügt.

Wie teilen sich Ihre Aktivitäten heute zwischen Asset Management und Wealth Management auf?

Wir konzentrieren uns überwiegend auf das Wealth Management. Unser Asset Management bedient die Bedürfnisse unserer Kunden sowie anderer Vermögensverwalter und Family Offices mit spezialisierten Strategien, vor allem in privaten Märkten, die nicht leicht zugänglich sind.

Auf welche Weise setzen Sie Endowment-Strategien bei der Verwaltung Ihrer Portfolios um?

Wir erreichen dies durch eine diversifizierte Asset Allocation, die alle Anlageklassen umfasst, sowohl auf öffentlich handelbaren als auch auf privaten Märkten. Wir haben Kompetenzen in den sogenannten privaten Anlageklassen entwickelt, die bei uns Private Debt, Immobilien und Private Equity umfassen.

Benjamin Diwan

Crescendo

Benjamin Diwan Crescendo group Benjamin Diwan kam 2018 zu Crescendo, wo er 2021 zum Chief Operating Officer ernannt wurde. Nachdem er im vergangenen Jahr in Partnerschaft mit einer luxemburgischen Gruppe ein Unternehmen gegründet hatte, das auf Family Governance und Vermögensstrukturierung spezialisiert ist, übernahm er im April 2024 die Position des Managing Partners von Crescendo an der Seite von Douglas Kalen, dem Mitbegründer der Gruppe. Benjamin begann seine Karriere in Kalifornien bei der Firma Genesis Capital als Leiter der Analyseabteilung und wechselte dann zum Investmentteam von Fundana, einem Schweizer Asset Manager, der sich auf Hedgefonds spezialisiert hat. Benjamin hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften von der Universität Richmond (Virginia, USA).

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Vorsorgeprinzip

EAM-Lösungen

  • Hossein Fezzazi
  • COO
  • Penta

Fünf wichtige Massnahmen im Bereich Cybersicherheit für UVVs

Die Bedrohungen und die Angriffe nehmen zu und sie werden immer raffinierter. Die Cybersicherheit ist daher zu einer Priorität für Vermögensverwalter geworden. Dabei geht es vor allem um den Schutz der Kundendaten. Hossein Fezzazi beschreibt hier die wichtigsten Massnahmen, die Sie ergreifen können, um die Risiken so weit wie möglich zu begrenzen.

Finanzdienstleister verfügen über eine Fülle von Kundendaten, was sie ständig zum Ziel von Angriffen durch Cyberkriminelle macht. Angesichts der zunehmenden Abhängigkeit der Unternehmen von der Technologie, der rasanten Zunahme von Remotearbeit und neuen Werkzeugen von Kriminellen, wie zum Beispiel der generativen KI, entwickeln sich diese Bedrohungen immer schneller. Im Bereich der Cybersicherheit muss man feststellen, dass das, was gestern funktioniert haben mag, heute nicht mehr ausreicht. Daher ist es für Finanzinstitute aller Grössen und Fachrichtungen von entscheidender Bedeutung, ihre Verteidigungsmassnahmen zu verstärken.

Unabhängige Vermögensverwalter müssen diese wachsenden Bedrohungen proaktiv angehen. Aus gutem Grund: Die Vorschriften der FINMA zur Einhaltung der Richtlinien für IT-Systeme sind klar und anspruchsvoll. Darüber hinaus handelt es sich nicht nur um eine Frage der Compliance, sondern auch der Sicherheit.

Was sind also die wichtigen Vorkehrungen, die Sie jetzt treffen sollten, um die Sicherheit der eigenen Organisation zu gewährleisten und die finanzielle Stabilität der Kunden zu schützen? Nachfolgend führen wir einige Antworten in fünf Hauptpunkten auf.

1. Bilden Sie sich (und Ihr Team) weiter

Da sich die Bedrohungen aus dem Internet ständig weiterentwickeln, ist es unerlässlich, sich regelmässig zu grundlegenden Sicherheitsaspekten fortzubilden. Diese Schulungen sind hilfreich, um Phishing-Versuche zu erkennen oder um sichere Praktiken wie die regelmässige Aktualisierung von Passwörtern einzuführen. Auch simulierte Eindringversuche können hilfreich sein, um zu überprüfen, ob Ihr Team gut vorbereitet ist und um gezielter auf Bereiche eingehen zu können, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. In den meisten Fällen beginnen Cyberangriffe mit Phishing, das bei Mitarbeitenden, die nicht ausreichend über die bestehenden Bedrohungen informiert sind, gefürchtet ist.

2. Aktivieren Sie die Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA)

Effektive Sicherheit beginnt mit einem starken Authentifizierungsprozess. Die MFA fügt eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, indem sie eine zweite Verifizierungsstufe über den Benutzernamen und das Passwort hinaus vorschreibt. Dabei kann es sich um einen Code handeln, der an Ihr Telefon gesendet wird, oder um das Scannen Ihres Fingerabdrucks. Sie ist für alle nützlich, aber speziell für diejenigen, die Zugang zu sensiblen Kundendaten haben, von entscheidender Bedeutung.

3. Führen Sie automatische Updates durch

Cyberkriminelle lieben es, Softwareschwachstellen auszunutzen. Es ist also unabdingbar sicherzustellen, dass alle Softwareprogramme und Betriebssysteme laufend aktualisiert werden, denn diese Patches beheben bekannte Sicherheitslücken schnell.

4. Erstellen Sie einen Notfallplan für den Umgang mit Vorfällen

Einen detaillierten Plan zu haben, der die Verfahren zur Erkennung, Reaktion und Wiederherstellung beschreibt, bevor es zu einem Cyberangriff kommt, kann entscheidend sein. Um effektiv zu sein, muss ein solcher Plan die Rollen und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten, die Protokolle zur Benachrichtigung von Kunden und Behörden sowie die Verfahren zur Datenwiederherstellung klar definieren. Mit anderen Worten: Warten Sie nicht, bis der Sturm kommt, sondern bauen Sie Ihr Rettungsboot!

5. Stellen Sie sicher, dass Ihre Backup-Strategie solide ist

Ein Cyberangriff kann dazu führen, dass all Ihre Daten gelöscht oder verschlüsselt werden. Regelmässige Datensicherungen sind daher unverzichtbar. Bewahren Sie diese Backups an einem sicheren Ort auf und entscheiden Sie sich im Idealfall für eine externe Speicheroption, damit Sie Ihre wichtigen Daten im schlimmsten Fall wiederherstellen können.

Ein Tipp: Für solche Situationen bieten sich cloudbasierte Backup-Lösungen an. Sie sind einfach zu bedienen, skalierbar und bieten hervorragende Funktionen für die Notfallwiederherstellung.

Wenn Sie diese Schritte befolgen, können Sie das Risiko von Cyberangriffen erheblich reduzieren. So schützen Sie die finanzielle Sicherheit Ihrer Kunden und bauen eine dauerhafte Geschäftsbeziehung zu ihnen auf.

Hossein Fezzazi

Penta

Hossein Fezzazi ist seit dem Jahr 2010 Chief Operating Officer von Penta und daher für die Strategie, die Finanzen und die Verwaltung der Konten des Unternehmens in Genf und in Dubai zuständig. Für diese Aufgaben bringt er seine solide Erfahrung im Bereich Kundenbetreuung während der Ausschreibungs-, Vorverkaufs- und Produktionsphase von Projekten ein.

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Road Map

EAM-Lösungen

  • Brewen Latimier
  • Manager
  • Colombus Consulting

Drei Schritte zur Entwicklung einer digitalen Strategie

Die Digitalisierung und die digitale Transformation gleicht für viele einem Hindernislauf. Um sich einige Komplikationen zu ersparen, schlägt Brewen Latimier daher vor, einen konstruktiveren Ansatz im Vorfeld zu bevorzugen.

Die Schweizer Privatbanken haben viel in die Verbesserung des Kundenerlebnisses und der betrieblichen Effizienz investiert, und zwar durch digitale Transformationsprojekte, die sich mit der Automatisierung, Digitalisierung und Auslagerung von Prozessen befassen. Neue Technologien, insbesondere KI und die Hybrid-Cloud, bieten nun auch unabhängigen Vermögensverwaltern Zugang zu denselben Lösungen. KI ermöglicht es beispielsweise, die Grössenunterschiede zwischen Institutionen zu verringern, indem sie Teams simuliert, die rund um die Uhr arbeiten. Damit bietet sie denjenigen, die sie schnell einführen, einen grossen Wettbewerbsvorteil. Andererseits werden es Vermögensverwalter, die diesen Trends nur zögerlich folgen, schwer haben, in einem Umfeld mit zunehmender Regulierung und wachsendem Druck auf die Gewinnspannen zu überleben.

Um sicherzustellen, dass sie wettbewerbsfähig bleiben, sollten UVVs ihre digitale Strategie in drei Schritten überdenken:

  1. 1. Die Bestandsaufnahme und die Definition der angestrebten Ziele.
  2. 2. Die operative Umsetzung der Ziele und die Erstellung einer Roadmap.
  3. 3. Die Umsetzung der Transformationsprojekte

Natürlich muss die Digitalisierung gut überlegt sein und das Budget wird von den verfolgten Ambitionen abhängen.

Für jede dieser drei Phasen sind hier die wichtigsten Grundsätze aufgeführt.

  1. 1. Ausgangspunkt und Ziele:

Bei jeder digitalen Transformation muss man zunächst eine Bestandsaufnahme machen und sich dann Ziele setzen. Dies erfordert eine klare Formulierung der Unternehmensvision, die je nach Profil und Ambitionen der GFI völlig unterschiedlich ausfallen kann. Diese Klarstellung erfordert oftmals viel Zeit zum Nachdenken, die auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte, da sie die Strategie für die nächsten drei bis fünf Jahre diktieren wird.

Sobald diese Vision ausgedrückt ist, muss sie in strategische Ziele unterteilt werden, die sich alle an ihr orientieren müssen. Diese Ziele konzentrieren sich einerseits auf die Kunden – Zielmärkte, User Experience, Berichterstattung – und andererseits auf die internen Ziele – Arbeitsweisen, Risikomanagement, Marktanalyse, Verbesserung der Gewinnspanne usw.

  1. 2. Umsetzung der Strategie in Aktionspläne

Die Aktionspläne hängen stark von der Reife des jeweiligen Managers ab. Idealerweise sollten sie umgesetzt werden, indem man mit den sogenannten “Quick-Win”-Projekten beginnt, die dank sehr kurzer Investitionsrenditen die Finanzierung von “schwereren” Projekten mit hoher Wertschöpfung ermöglichen.

Eine typische Roadmap kann mit der Optimierung von Prozessen und der Digitalisierung der Dokumentation beginnen. Sie geht weiter mit dem Einsatz moderner CRM-Tools zur besseren Kundenverwaltung und PMS-Modellen, die zahlreiche Funktionen wie Risikomanagement, Reporting oder dynamisches Rebalancing berücksichtigen. Sie endet mit der Umsetzung von Initiativen, die durch künstliche Intelligenz ermöglicht werden, um die Kundenpersonalisierung oder die Auswahl und Analyse von Finanzprodukten zu verbessern.

Mit einem CRM-Tool, um nur ein Beispiel zu nennen, zentralisieren die UVVs die Kundeninformationen und erhöhen deren Sicherheit. Ausserdem profitieren sie von zahlreichen Funktionen, mit denen sie die Kundenerfahrung verbessern und Prozesse oder Compliance-Kontrollen besser verwalten können. Vor allem aber müssen sie weniger Zeit für Verwaltungsaufgaben aufwenden, die sie dann ihren Kunden widmen können.

  1. 3. Umsetzung von Transformationsprojekten

Dank des technologischen Fortschritts ist das, was vor drei Jahren noch undenkbar war, heute für die meisten Vermögensverwalter möglich. Diese Projekte erfordern Geld und Zeit, aber die Rendite ist schnell erreicht. Ausserdem verschaffen sie Wettbewerbsvorteile und treiben gleichzeitig die Bewertungen in die Höhe.

Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Instrumente von den Mitarbeitern nicht zu wenig genutzt werden, weil die Akzeptanz fehlt. Dies würde den Ablauf künftiger Transformationsinitiativen stören. Der Schulungsteil und die Steuerung des Wandels dürfen daher nicht vernachlässigt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Umsetzung digitaler Projekte bei unabhängigen Vermögensverwaltern einen ganzheitlichen Ansatz erfordert, der sich an den spezifischen Bedürfnissen des Unternehmens und dem Engagement der Mitarbeiter orientiert. Mit einer sorgfältigen Planung und einer effizienten Umsetzung können sie die Vorteile der digitalen Transformation wirklich nutzen, um ihre betriebliche Effizienz und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu verbessern. Dieser Übergang ist ohnehin zu einem Muss geworden. Manager, die sich schnell auf diese Dynamik einlassen, werden einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil haben, während diejenigen, die zögern, Gefahr laufen, in einem sich ständig verändernden Umfeld ins Hintertreffen zu geraten.

Brewen Latimier

Colombus Consulting

Brewen Latimier ist als Manager bei Colombus Consulting tätig, wo er für den Finanzdienstleistungssektor in der Schweiz zuständig ist. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in diesem Sektor. Nachdem er seine Karriere in der Finanzabteilung einer Bank begonnen hatte, wechselte er in die Welt der Beratung, wo er an zahlreichen Projekten zur digitalen Transformation in ganz Europa und der Schweiz für Finanzinstitute beteiligt war. Zuletzt hat er für seine Kunden verschiedene Digital- und Datenstrategien umgesetzt.

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EU-Expansion

EAM-Lösungen

  • Interview mit Viktor Fischer
  • Managing Partner
  • Reuss Private Access

“Der Standort Liechtenstein bietet für EAMs viele Vorteile”

Mit dem Ausbau des Standorts Liechtenstein und einer MiFID-Lizenz wird unabhängigen Vermögensverwaltern aus der Schweiz den Cross-Border Vertrieb von Wertpapierdienstleitung in die EU ermöglicht. Viktor Fischer erläutert die Strategie dahinter.

Sie haben kürzlich von der liechtensteinischen Finanzmarkt Aufsicht FMA die MiFID- Bewilligung erhalten, die die Cross-Border Erbringung von Wertpapierdienstleitung in der EU ermöglicht. Was beinhaltet dieser Entscheid und was sind die Folgen?

Zunächst sehen wir neue Möglichkeiten auf Schweizer Vermögensverwalter zukommen. Mit dem Einsatz unserer Bewilligung und der besonderen Ausrichtung unseres Geschäftsmodels können wir Vermögensverwaltern und Asset Managern gerade aus der Schweiz dedizierte Lösungen für den europäischen Markteintritt gestalten, und dadurch den grenzüberschreitenden Fondsvertrieb in der EU ermöglichen. Grundsätzlich ist der EU-Markteintritt, insbesondere für Personen aus der Schweiz mit hohen administrativen und finanziellen Hürden – etwa dem Aufbau einer regulierten Tochtergesellschaft im entsprechenden Land – verbunden. Diese Herausforderung haben wir erkannt und knüpfen mit unseren Lösungen daran an. Als inhabergeführte MiFID-Gesellschaft mit Sitz in Liechtenstein beinhalten alle unsere Dienstleistungen einen unternehmerischen Ansatz, mit dem Ziel, Wachstum unseren Kunden zu ermöglichen.

Ein Thema bleiben die Kosten und natürlich auch die mit dem Vertrieb verbundenen Haftungsrisiken. Macht ein Haftungsdach für einen Schweizer Asset Manager beim Vertrieb seiner Fonds in der EU Sinn?

Tatsächlich ist der Schritt in die EU mit zusätzlichen Risiken verbunden. Das sieht auch die FINMA so und ist auch bei unabhängigen Vermögensverwaltern entsprechend aufmerksam. Vor diesem Hintergrund könnte ein Haftungsdachmodell eine interessante Lösung darstellen. Im Wesentlichen kann ein Haftungsdach es einer juristischen oder natürlichen Person ermöglichen, sich als sogenannter vertraglich gebundener Vermittler an ein MiFID-Bewilligtes Unternehmen anzubinden und dadurch gewisse Finanzdienstleistungen auch in mehreren EU-Ländern zu erbringen – wie beispielsweise der Vertrieb von Fonds oder die Vermittlung von Vermögensverwaltung.

Wichtig ist hierbei zu beachten, dass im Falle einer juristischen Person zumindest eine unregulierte EU-Niederlassung vorausgesetzt wird, die als vertraglich gebundener Vermittler agieren kann. Liechtenstein bietet sich hierzu durch ihre kurzen Amtswege und überschaubaren Kosten ideal an. Ein Haftungsdach ist also eine der zeit- und kosteneffizienten Methode für den schnellen Zugang in den EU-Markt, ohne dass eine vollständige europäische MiFID-Bewilligung beantragt werden muss.

Sie kennen beide Seiten – sowohl die der Schweiz als auch die der EU. Ab welchem Zeitpunkt macht es als Vermögensverwalter Sinn eine, Niederlassung zu gründen?

Das hängt von den Ambitionen und der Grösse des Engagements ab, ob eine vollständige MIFID-Bewilligung mit einer Niederlassung die beste Lösung darstellt. Auch hier können wir unsere Unterstützung im Bereich der Erfüllung der meisten administrativen und regulatorischen Aufgaben, sowie bei der Einrichtung und laufenden Betreuung anbieten.

Das Thema des EU-Markteintritts ist komplex und die geeignete Lösung hängt immer vom Einzelfall ab. Darum führen wir viele Gespräche mit Gesellschaften, die grenzüberschreitende Tätigkeiten erbringen wollen und erarbeiten gemeinsam eine Strategie.

Wieso haben Sie als Reuss Private Access Liechtenstein als Standort ausgewählt?

Der Standort Liechtenstein bietet viele Vorteile. Es ist ein sehr dynamisches Land und geniesst die vollständige EU-Regulierung im Bereich der Banken und Asset Management. Kommt hinzu, dass sich Liechtenstein zu einem wichtigen Player in der Fondsindustrie entwickelt hat. Was uns in Liechtenstein gefällt, ist insbesondere die Geschwindigkeit der Entscheide. Während Fondsinitiatoren sich in Luxembourg noch nach 6 Monaten mit der CSSF immer noch herumschlagen und versuchen ihren Fonds aufzusetzen, hat die FMA in Liechtenstein innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 10 Arbeitstage bereits das Produkt aufgesetzt und sie können loslegen. Nicht nur das Time to market ist ein entscheidender Faktor – sondern auch der Zugang zur FMA.

Viktor Fischer

Reuss Private Access

Viktor Fischer, Attorney at Law, verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im regulatorischen Cross-Border-Bereich. Nach verschiedenen Management-Funktionen bei der UBS war Viktor Fischer zwischen 2014 und 2021 in der ACOLIN Gruppe als Mitglied der Konzernleitung, als qualifizierter Geschäftsleiter bei der FINMA registriert, sowie Alleinvorstand des europäischen MiFID-Geschäftes unter Aufsicht der BaFin und Bundesbank tätig. Dabei war Fischer federführend im strategischen Ausbau und der Leitung des operativen Geschäfts in Europa.

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Modus operandi

EAM-Lösungen

  • Interview mit Wicky Meyer
  • Chief Operating Officer
  • Tramondo Investment Partners

“Differenzierte, kundenzentrierte Lösungen anbieten, um erfolgreich zu sein»

Die gestiegenen Sorgfaltspflichten und die erweiterten Compliance-Anforderungen haben den administrativen Aufwand für Vermögensverwalter erhöht, aber sie dienen auch der Qualitätssicherung und tragen signifikant zur Kundenzufriedenheit. Die Rolle des COO wird in diesem Prozess zentral, ist Wicky Meyer überzeugt.

Die Branche der Unabhängigen Vermögensverwalter klagt über neue Regulierungen, stärkere Compliance-Anforderungen. Was ist Ihre Meinung dazu?

Die regulatorischen Änderungen der letzten Jahre haben den Markt für unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz sicher stark geprägt. Als ein führender unabhängiger Vermögensverwalter erkennen wir den Wert, den diese Veränderungen gebracht haben, denn sie fördern Professionalität, Transparenz und Vertrauen innerhalb der Branche. Die gestiegenen Sorgfaltspflichten und die erweiterten Compliance-Anforderungen haben den administrativen Aufwand für uns erhöht, aber sie dienen auch der Qualitätssicherung und tragen signifikant zur Kundenzufriedenheit bei. Dies ist ein Schlüsselelement unseres Erfolgs. Es ist aber auch wichtig, auch die Kehrseite der regulatorischen Änderungen zu betrachten, insbesondere für kleinere und weniger professionalisierte Vermögensverwalter. Für diese Gruppe hat die erhöhte regulatorische Last eine beachtliche Herausforderung dargestellt.

Welche weiteren Herausforderungen sehen Sie derzeit auf Vermögensverwalter zukommen?

In der aktuellen Landschaft sehen sich Vermögensverwalter nicht nur mit wachsenden regulatorischen Anforderungen, Marktherausforderungen und finanziellen Belastungen konfrontiert, sondern auch mit der entscheidenden Aufgabe, die Bedürfnisse der jetzigen aber auch der nächsten Generation zu verstehen und anzusprechen. Diese bringen neue Erwartungen an Transparenz, Nachhaltigkeit und Technologie mit, die das Angebot einer Vermögensverwaltung und die Kommunikationswege massgeblich beeinflussen.

In einem wettbewerbsintensiven Markt ist es entscheidend, differenzierte und kundenzentrierte Lösungen anzubieten, um erfolgreich zu sein. Es muss in Technologie und Personal investiert werden, um der Komplexität der regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Ein wesentliches Problem ist jedoch, dass die dadurch entstehenden höheren Kosten nicht einfach, wie es in anderen Branchen üblich ist, an die Kunden überwälzt werden können. Dies führt zu sinkenden Margen, die mehrheitlich nur durch ein höheres verwaltetes Vermögen kompensiert werden können.

Welche Veränderungen haben Sie auch aufgrund der Regulierung operativ aber auch strategisch bei Tramondo eingeführt?

Operativ haben wir eine Reihe signifikanter Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass wir nicht nur den regulatorischen Anforderungen gerecht werden, sondern diese auch als Chance für Innovation und Effizienzsteigerung nutzen. Die Investition in eine moderne Softwareplattform ist ein wichtiger operationeller Bestandteil. Diese Plattform ist speziell für das Portfolio-, Compliance- und Kundendatenmanagement sowie das Risikomanagement konzipiert. Sie ermöglicht uns eine effiziente Datenverarbeitung, automatische Überwachung von Compliance-Richtlinien und ein proaktives Risikomanagement. Innovative Technologien sind nicht nur entscheidend, um die regulatorischen Hürden zu überwinden, sondern auch, um unsere Arbeitsweise zu optimieren und unseren Kunden in verschiedenen Bereichen bessere Dienstleistungen zu bieten. Strategisch haben wir uns darauf konzentriert, unser Dienstleistungsangebot ständig zu erweitern und flexibel auf die sich ändernden Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden zu reagieren.

Welche Rolle hat der Chief Operating Officer in dieser Transformation?

Die Rolle des COO in Vermögensverwaltungsfirmen hat durch regulatorische Änderungen und Anforderung markant an Bedeutung gewonnen. Seine Präsenz stärkt das Vertrauen von Kunden und Partnern in die Funktionstrennungen, Funktionstrennung sowie in das Betriebs-, Compliance- und Risikomanagement. Er leistet einen entscheidenden Beitrag zur Einhaltung von Vorschriften und zur betrieblichen Optimierung. Ein Beispiel: Durch die Einführung fortschrittlicher Technologien und Systeme zur Prozessautomatisierung bei Tramondo verbessern wir nicht nur die Compliance, sondern steigern auch unsere Effektivität, reduzieren Kosten und Aufwand. Entscheidend ist jedoch, dass ein COO nicht nur für die Regelkonformität sorgt, sondern auch als Motor für Veränderung und Innovation innerhalb des Unternehmens dient, um sowohl aktuellen als auch zukünftigen Herausforderungen zu begegnen.

Wicky Meyer

Tramondo

Wicky Meyer ist Chief Operating Officer der Tramondo Investment Partners und Mitglied der Geschäftsleitung. Seit der Gründung der Vermögenverwaltung Swiss-Hedge Capital im Jahre 2004, war er Partner und Chief Operating Officer, sowie ab 2013 Chief Executive Officer. Die Vermögensverwaltung wurde später an eine Internationale Holdinggesellschaft in Luxemburg verkauft. Wicky Meyer begann seine Karriere bei der Deutsche Bank in Zürich. Er ist Vorstandsmitglied der Allianz Schweizer Vermögensverwalter (ASV/ASWM). Meyer verfügt über einen MBA – Master of Business Administration der University of Bedfordshire.

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