Übergang

EAM-Lösungen

  • Dominik Buholzer
  • Chefredaktor
  • Finews

Jüngster Spross eröffnet Aquila neue Chancen

Mit Aquila Investment Partner reiht sich ein neues Unternehmen in der Aquila-Gruppe ein. Der neue Bereich will sich als Lösung in sensiblen Übergangsphasen positionieren.

Von links: Nicolas Peter, Claudio Henseler und Reto Hartmann von Aquila Investment Partner. (Bild: zVg)

Aquila betreibt mit ihrer All-in-One-Lösung ein einzigartiges Modell für unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz. Über 85 Partnergesellschaft sind unter einem Dach vereint. Sie profitieren von Legal-, Compliance- und Riskmanagement-Leistungen, Treuhand und Buchhaltung, einem IT-Service genauso wie einen Bankzugang

Rollenverteilung innerhalb der Gruppe geschärft

Was ursprünglich mit einzelnen Mandaten aus dem persönlichen Netzwerk begann – zunächst mit einer überschaubaren Zahl von «Friends-and-Family»-Kunden – entwickelte sich schrittweise zu einem eigenständigen Geschäftsmodell.

Der erste eigentliche Wachstumsschub erfolgte, als ein Aquila Partnergesellschaft beschloss, sich aus der klassischen Vermögensverwaltung zurückzuziehen und sich künftig auf Finanzplanung zu konzentrieren. Darauf folgten in den letzten Jahren zwei weitere Integrationen von Vermögensverwaltern.

Im vergangenen Jahr entschied die Aquila, daraus einen eigenständigen Bereich zu schaffen: Aquila Investment Partner. «Wir sind sozusagen ein Spin-off der führenden Schweizer Plattform für unabhängige Vermögensverwalter», sagt Managing Partner Nicolas Peter.

Damit entsteht eine strukturierte Alternative zum häufig beobachteten Szenario, wonach Kunden nach dem Rückzug eines Vermögensverwalters wieder zu einer Bank zurückkehren.
«Wir wollen uns als führende Plattform und All-in-One Lösung für unabhängige Vermögensverwalter positionieren. Die Nachfolgeplanung ist ein wichtiges Thema – für diejenigen, die bereits darüber nachdenken müssen, und für alle, die sich frühzeitig darauf vorbereiten möchten oder Lösungen anbieten können. Wir teilen unsere Erfahrung und zeigen Ihnen Möglichkeiten, die wir gemeinsam mit unseren Partnergesellschaften bieten können», sagt Jürg Furrer, CEO der Aquila AG.

Das Vertrauen der Kunden behalten

Der Schweizer Markt ist stark fragmentiert. Während grössere Vermögensverwalter mit mehr als einer Milliarde Franken Assets under Management attraktive Übernahmeziele darstellen, bleibt für die grosse Mehrheit kleinerer Anbieter der Zugang zu professionellen Nachfolgelösungen schwierig.

Entscheidend sei dabei weniger die juristische Struktur als vielmehr das Vertrauen der Kunden – schliesslich bleibe Vermögensverwaltung ein «People’s Business», so Nicolas Peter. Die Verantwortlichen verfügen inzwischen Erfahrung aufgrund von bereits mehreren erfolgreich umgesetzten Transaktionen und sehen sich als erfahrener Sparringspartner in sensiblen Übergangsphasen.

Der Übergabeprozess wird deshalb eng begleitet. Ehemalige Inhaber bleiben in der Regel während einer Übergangsphase eingebunden, nehmen an Kundengesprächen teil und stellen den Wissenstransfer sicher. Dieser strukturierte Ansatz reduziert Abwanderungsrisiken und stabilisiert die AuM-Basis.

Plattformmodell als Zukunftsoption

Neben klassischen Nachfolgefällen adressiert Aquila Investment Partner auch Relationship Manager von Banken, die sich nicht selbständig machen wollen, aber eine unternehmerische Lösung unter einem bestehenden Dach suchen.

Als Teil der Aquila-Gruppe mit zentraler Infrastruktur, Skaleneffekten und Expertise ist die Aquila Investment Partner AG operativ gut aufgestellt – bleibt jedoch offen für weiteres Wachstum. Ein strategischer Eckpfeiler bildet dabei ein strukturiertes Nachfolgemanagement als Differenzierungsmerkmal im fragmentierten Schweizer Vermögensverwaltungsmarkt.

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

SPHERE

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

Nachfolge

EAM-Lösungen

  • Interview mit Peter Schweighofer
  • Chief Executive Officer
  • Red Speics

«Eine erfolgreiche Übergabe erfordert, dass sich das Unternehmen verändert.»

swisspartners und Red Speics haben sich entschieden, näher zusammenzurücken, um Unternehmern, die sich in einem Nachfolgeprozess befinden, Lösungen für die Unternehmensübernahme anzubieten. Durch die Kombination von operativer Expertise, Vermögensstrukturierung und steuerlicher Kompetenz wollen beide Akteure eine integrierte Antwort auf die zunehmende Komplexität von Unternehmensnachfolgen bieten.

Von Jérôme Sicard

Was war der Beweggrund für die Partnerschaft zwischen Red Speics und swisspartners? Welchen strategischen Mehrwert bringt sie einem Unternehmer, welche heute ihre Nachfolge plant?
Die Partnerschaft basiert auf einer einfachen Erkenntnis. Unternehmer können nicht alle Aspekte einer Nachfolgeregelung allein abdecken. Nachfolge umfasst steuerliche Themen, rechtliche Strukturierung, Erbschaftsplanung und Vermögensverwaltung. Diese Expertise eigenständig aufzubauen, würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. swisspartners verfügt bereits über starke Kompetenzen in diesen Bereichen, es fehlt jedoch an einer vertieften operativen Sicht der einzelnen Unternehmen. Durch die Kombination unserer Stärken können wir eine umfassendere Dienstleistung anbieten. swisspartners bringt Expertise in Steuern, Treuhand und Wealth Management ein, während ich mich darauf konzentriere, die DNA eines Unternehmens, seine Struktur und seine strategische Ausrichtung zu verstehen. Es geht nicht um ein «Win-win»-Konzept, sondern um Komplementarität. Gemeinsam können wir unseren Kunden einen ganzheitlichen Service bieten.

Warum unterschätzen viele Unternehmer nach wie vor die Komplexität eines Nachfolgeprozesses?
Ich denke, es gibt mehrere Faktoren, die für sich genommen nicht besonders komplex sind, in ihrer Kombination jedoch über die Zeit eine Herausforderung sind. Viele Unternehmer orientieren sich an einem mentalen Meilenstein – in der Regel dem Ruhestand mit 65 oder 67 – und beginnen erst dann, sich mit der Nachfolge zu beschäftigen, wenn sie sich diesem Punkt nähern.

In Wirklichkeit müssten sie deutlich früher beginnen. Häufig wird die Entscheidung über Jahre hinausgeschoben, und wenn sie dann getroffen wird, versucht man, den Prozess zu beschleunigen. Doch eine Nachfolge umfasst die Identifikation eines geeigneten Nachfolgers, die Strukturierung der Finanzierung, Fragen der Eigentumsverhältnisse, potenzielle Erben, Immobilien sowie Kundenbeziehungen.

Es gibt auch menschliche Herausforderungen. Ein Nachfolger muss den Übergang vom Angestellten zum Unternehmer vollziehen und dabei Verantwortung sowie häufig auch Schulden übernehmen. Gleichzeitig reduzieren Unternehmer gegen Ende ihrer Tätigkeit oft die Investitionen, was das Unternehmen schwächen kann. Es ist also nicht ein einzelner Faktor – sondern die Summe strategischer, finanzieller und menschlicher Aspekte, die den Prozess komplex macht.

Wann sollten Unternehmer realistisch mit der Nachfolgeplanung beginnen – und was passiert, wenn sie zu spät anfangen?
Idealerweise sollten Unternehmer sieben bis zehn Jahre im Voraus mit der Nachfolgeplanung beginnen. Es gibt keine exakte Regel, aber dieser Zeitraum ermöglicht es, verschiedene Optionen zu prüfen und sich angemessen vorzubereiten. Wenn sie zu spät beginnen, verlassen sie sich oft auf ein einziges Szenario – etwa einen bestimmten internen Nachfolger – ohne Alternativen zu prüfen. Und selbst wenn ein Nachfolger identifiziert ist, kann es sein, dass diese Person letztlich entscheidet, die Verantwortung nicht zu übernehmen.

Nachfolgeplanung erfordert mehrere Szenarien. Die einfachsten Optionen sind der Verkauf an einen externen Käufer oder die Übergabe innerhalb der Familie, aber auch diese sind nicht garantiert. Ohne ausreichend Zeit verlieren Unternehmer Flexibilität und erhöhen das Umsetzungsrisiko.

Sie unterscheiden zwischen einem «sellable» und einem «transferable» Unternehmen. Was sind die wesentlichen Unterschiede? Wie beeinflussen sie Bewertung, Finanzierung und die zukünftige Rolle des Gründers?
Ich verwende diese Begriffe, um zu unterscheiden, wie und an wen ein Unternehmen übergeben wird. Ein «transferable» Unternehmen wird intern weitergegeben, an ein Familienmitglied oder einen Mitarbeitenden. Ein «sellable» Unternehmen wird an eine externe Partei verkauft. Der wesentliche Unterschied liegt in Information und Risiko. Interne Nachfolger kennen das Unternehmen, die Kunden, die Strukturen und die Risiken. Externe Käufer müssen alles von aussen analysieren, was die Unsicherheit erhöht.

Diese Unsicherheit wirkt sich direkt auf die Bewertung aus. Externe Käufer berücksichtigen respektive gewichten Risiken stärker und arbeiten mit strukturierten Bewertungsmethoden wie Multiples oder Discounted Cashflow. Interne Übergaben sind stärker beziehungsgetrieben, bringen jedoch oft komplexe Finanzierungsfragen mit sich, da Nachfolger in der Regel auf Banken oder den Verkäufer angewiesen sind, die Transaktion zu ermöglichen. Prozess, Bewertung und auch die Rolle des Gründers unterscheiden sich somit deutlich.

Welche Faktoren werden – über finanzielle Kennzahlen hinaus – am häufigsten unterschätzt?
Der am meisten unterschätzte Faktor ist die Fähigkeit, loszulassen. Unternehmer glauben oft, sie könnten das Eigentum übertragen und gleichzeitig die Kontrolle behalten, etwa als Mehrheitsaktionär oder durch eine starke operative Präsenz. In der Realität führt dies zu dysfunktionalen Situationen.

Eine erfolgreiche Übergabe erfordert die Akzeptanz, dass sich das Unternehmen verändert, Entscheidungen anders getroffen werden und Fehler passieren können. Dieses Loslassen ist besonders schwierig, wenn das Unternehmen über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Ohne diesen Schritt kann die Nachfolge nicht wirklich gelingen.

Immer mehr Unternehmen stehen vor Nachfolgefragen, während weniger Familienmitglieder bereit sind, die Nachfolge anzutreten. Wie verändert diese Entwicklung den Markt – und was bedeutet das für Unternehmer?
Unternehmer müssen akzeptieren, dass die Übergabe ihres Unternehmens nicht mehr so selbstverständlich ist wie früher. Mit weniger internen Nachfolgern müssen Unternehmen als attraktive Ziele für externe Käufer positioniert werden. Gleichzeitig entstehen dadurch Chancen. Es gibt ein wachsendes Potenzial für Konsolidierungen, bei denen mehrere Unternehmen zusammengeführt werden, um effizientere Strukturen zu schaffen, Kosten zu teilen oder technologische Vorteile zu nutzen.

Dies erfordert jedoch eine externe Moderation und eine klare strategische Vision. Viele Unternehmen bleiben aus historischen oder persönlichen Gründen fragmentiert, obwohl eine Zusammenführung sinnvoll wäre. Für Unternehmer bedeutet dies, ihr Unternehmen aktiv auf Marktstandards auszurichten und offen für breitere strategische Optionen zu sein.

Durch die Partnerschaft zwischen Red Speics und swisspartners wird die Nachfolge in einem breiteren Rahmen eingebettet, der auch Vermögensplanung und langfristige Finanzstrategie umfasst. Wie verändert das den Ansatz der Unternehmer?
Ziel ist ein integrierter und unabhängiger Ansatz. Unternehmer brauchen keinen klassischen Berater, der ihnen sagt, was sie tun sollen. Sie brauchen jemanden, der ihre Realität versteht und sie glaubwürdig herausfordert. Das erfordert Erfahrung und den richtigen Ton – nicht Lösungen aufzudrängen, sondern Reflexion anzustossen.

Der Prozess ist schrittweise. Selbst wenn man ein Unternehmen schnell versteht, kann man nicht sofort mit direkten Aussagen kommen. Man muss den Unternehmer begleiten, die richtigen Fragen stellen und Vertrauen aufbauen. Am Ende ermöglicht dieser Ansatz, sowohl das Unternehmen als auch das private Vermögen kohärent und strukturiert auf die nächste Phase vorzubereiten.

Peter Schweighofer

Red Speics

Peter Schweighofer ist CEO von Red Speics. In den vergangenen 13 Jahren hat er seinen Fokus auf den Bereich Private Equity gelegt und als operativ tätiger CEO gewirkt. In dieser Zeit hat er sowohl global agierende als auch lokal verankerte Unternehmensgruppen begleitet und dabei finanzielle sowie operative Restrukturierungen umgesetzt. Zudem hat er strategische Neuausrichtungen initiiert und vorangetrieben. Vor seiner Tätigkeit als CEO hat er umfangreiche Erfahrungen im Finanzsektor gesammelt. Er hat als Multi-Asset-Manager gearbeitet, war im Investment Banking tätig und hat als Partner bei einem unabhängigen Vermögensverwalter gewirkt.

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

SPHERE

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

Awards

EAM-Lösungen

  • Interview mit Nicole Curti
  • Präsidentin
  • Alliance of Swiss Wealth Managers

« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

Im Nachgang der von der Alliance organisierten Custodian Bank Awards blickt Nicole Curti auf die strategischen Prioritäten des Sektors: Konsolidierung, Druck auf Geschäftsmodelle sowie Herausforderungen rund um die Nachfolge. Drei zentrale Themen zeichnen sich ab: die Sichtbarkeit des Berufs stärken, ein noch fragmentiertes Ökosystem strukturieren und das Aufkommen der nächsten Generation begleiten – sowohl auf Kunden- als auch auf Verwalterseite.

Von Jérôme Sicard

Was möchten Sie bis 2028 mit der Alliance erreicht haben?

Aus meiner Sicht ist es zentral, zur weiteren Strukturierung des Sektors beizutragen und gleichzeitig dessen DNA zu bewahren. Die Alliance soll weiterhin eine Plattform sein, auf der Akteure, die gleichzeitig Wettbewerber und voneinander abhängig sind – Vermögensverwalter, Banken, Regulatoren, Prüfer usw. – miteinander in Dialog treten und sich austauschen können.

Bis 2028 geht es darum, die Sichtbarkeit und das Verständnis für den Beruf des unabhängigen Vermögensverwalters in der breiten Öffentlichkeit zu stärken. Noch heute ist vielen Privatkunden oder sogar Relationship Managern in Banken nicht klar, was wir konkret tun und weshalb wir eine glaubwürdige Alternative zu Banken darstellen.

Ich wünsche mir zudem, dass die Alliance mehr Synergien zwischen ihren Mitgliedern ermöglicht, insbesondere unter Gründern. Erste Initiativen bestehen bereits – nun gilt es, diese zu strukturieren und weiter auszubauen.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Nachfolge. In den kommenden Jahren wird die Frage der Übergabe – sowohl auf Kunden- als auch auf Verwalterseite – unumgänglich. Wenn es uns gelingt, diesen Übergang unter Einbezug einer neuen Generation zu begleiten, wäre das ein grosser Erfolg.

Was sind heute die wichtigsten Handlungsfelder für EAMs in der Schweiz?

Derzeit drehen sich viele Diskussionen um die Profitabilität: Margendruck, steigende Kosten, Wachstumsbedarf, Rekrutierung und Teamstrukturierung. Das sind reale Themen, insbesondere für etablierte Strukturen.

Die Stärke des unabhängigen Vermögensverwalters liegt jedoch gerade in seiner Fähigkeit, eine persönliche Beziehung zu seinen Kunden zu pflegen. Das setzt eine Unternehmensgrösse voraus, die diese Qualität ermöglicht. Die zentrale Herausforderung ist daher nicht nur Wachstum, sondern die Kohärenz des Geschäftsmodells.

In welchen Bereichen sollte sich die Alliance weiter stärken?

Ein erstes zentrales Thema ist die Aufklärung. Es gilt, besser zu erklären, was ein unabhängiger Vermögensverwalter ist und warum dieses Modell den Bedürfnissen heutiger Privatkunden entsprechen kann. Das Problem ist nicht nur die Konkurrenz durch Banken, sondern auch, dass sich viele Kunden diese Frage gar nicht stellen. Der Markt bleibt stark fragmentiert, mit zahlreichen Akteuren, und die Wahl basiert oft eher auf einer Person als auf einer Marke.

Dennoch sind interessante Entwicklungen zu beobachten: Anwälte verweisen ihre Kunden zunehmend an unabhängige Vermögensverwalter. Das zeigt, dass das Modell an Glaubwürdigkeit gewinnt.

Zudem sollte die Alliance den Dialog mit Regulatoren und anderen Branchenverbänden weiter strukturieren. Ziel ist nicht Lobbying, sondern der Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Schliesslich ist – wie bereits erwähnt – das Thema NextGen zentral. Sowohl auf Kunden- als auch auf Verwalterseite wird die Nachfolge zu einer Schlüsselherausforderung. Viele Gründer stehen vor einem Wendepunkt, und dieser Übergang muss vorbereitet werden.

Die Alliance feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Welche strukturellen Veränderungen haben den Sektor geprägt?

Die erste grosse Veränderung ist die Konsolidierung im Bankensektor. Die Anzahl der Akteure ist deutlich gesunken, was das Umfeld stark verändert hat. Bei den unabhängigen Vermögensverwaltern markierte die Einführung der Regulierung im Jahr 2022 einen Wendepunkt. Sie brachte mehr Auflagen und höhere Kosten, aber auch mehr Legitimität. Gleichzeitig hat sie zur Bereinigung des Marktes beigetragen: Einige Akteure sind verschwunden oder haben sich gegen den Eintritt in den regulierten Rahmen entschieden.

Gleichzeitig bleibt der Sektor sehr dynamisch. Es werden weiterhin zahlreiche neue Gesellschaften gegründet. Dies zeigt sowohl die Attraktivität des Modells für Banker als auch eine Entwicklung auf Kundenseite, wo eine zunehmende Reife und Offenheit gegenüber alternativen Lösungen erkennbar ist.

Was nehmen Sie aus dieser Ausgabe der Custodian Bank Awards mit?

Was mich besonders beeindruckt hat, ist eine Botschaft, die unter anderem von Sergio Ermotti klar formuliert wurde: Der Finanzplatz Schweiz kann nicht allein von den Schwierigkeiten anderer Regionen profitieren. Wenn das Wealth Management in der Schweiz gut funktioniert, darf das nicht nur daran liegen, dass es anderswo schlechter läuft. Das ist weder eine Strategie noch ein nachhaltiges Wertversprechen.

Das zwingt die Branche, sich grundlegende Fragen zu stellen: Was ist unser echter Mehrwert? Was unterscheidet uns – über Stabilität und Kontext hinaus? Die Antworten liegen meines Erachtens in der Servicequalität, in der Fähigkeit, massgeschneiderte Lösungen anzubieten, in der Tiefe der Expertise und vor allem in der Vielfalt des Schweizer Modells, in dem Banken und unabhängige Vermögensverwalter nebeneinander existieren.

Gerade diese Komplementarität ist eine Stärke des Marktes. Und genau das versucht die Alliance zu fördern, indem sie ein Ökosystem belebt, in dem Akteure – selbst als Wettbewerber – miteinander im Dialog stehen und gemeinsam vorankommen.

Ein weiterer Punkt ist das Engagement der Banken bei dieser Ausgabe. Ihre Präsenz und ihr Interesse bestätigen, dass das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter heute als strukturell bedeutend anerkannt wird.

Was zeichnet heute eine Depotbank für unabhängige Vermögensverwalter aus?

Die Erwartungen sind hoch. Finanzielle Solidität bleibt eine Grundvoraussetzung, ebenso wie stabile Teams und eine gute Reputation. Die Differenzierung erfolgt jedoch zunehmend in anderen Bereichen: Operative Exzellenz ist entscheidend, ebenso wettbewerbsfähige Preise. Vor allem aber ist Technologie zu einem zentralen Faktor geworden. Vermögensverwalter erwarten integrierte Systeme, die sich mit ihren eigenen Tools verbinden lassen und ein hohes Mass an Automatisierung bieten. Es geht längst nicht mehr nur um die Ausführung von Aufträgen, sondern um eine effiziente und reibungslose Infrastruktur.

Haben die Depotbanken die Transformation der unabhängigen Vermögensverwalter erkannt?

Grundsätzlich ja – allerdings in sehr unterschiedlichem Ausmass. Nicht alle Banken entwickeln sich im gleichen Tempo, was unter anderem von ihren Ressourcen und Strategien abhängt. Klar ist jedoch, dass das Segment heute als strategisch relevant gilt. Die Schweiz bleibt ein sehr spezifischer Markt mit einer Dichte und Dynamik, die es anderswo kaum gibt.

Es zeichnet sich zudem eine klarere Rollentrennung ab: Banken entwickeln sich zu Plattformen für Verwahrung, Ausführung und operative Infrastruktur, während sich unabhängige Vermögensverwalter auf die Kundenbeziehung und Beratung konzentrieren.

Dennoch gibt es Verbesserungspotenzial. Banken könnten proaktiver auf Vermögensverwalter zugehen, insbesondere im Bereich Asset Management. Heute sind diese Interaktionen teilweise noch zu zurückhaltend.

Nicole Curti

ASV/ASWM

Nicole Curti ist Managing Partnerin von Capital Y, der Genfer Boutique, und seit März 2022 Präsidentin der ASV-ASWM, der Allianz der Schweizer Vermögensverwalter. Sie ist seit 25 Jahren in der Vermögensverwaltung tätig. Zunächst arbeitete sie zehn Jahre lang bei Lombard Odier, insbesondere in der Abteilung Key Clients. Anschliessend gründete und leitete sie die Schweizer Tochtergesellschaft von Stanhope Capital, bevor sie zu Capital Y kam. Nicole gehört mehreren Verwaltungs- und Beiräten an und ist zudem Mitglied des Zentralausschusses von Swiss Athletics. Sie hat einen Bachelor in Politikwissenschaften der Universität Lausanne und einen MBA der ESADE Business School in Barcelona.

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

SPHERE

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

Neufassung

EAM-Lösungen

  • Interview mit Frédéric de Poix
  • Chief Executive Officer
  • NS Partners

« Wachstum ist nur sinnvoll, wenn es auf den richtigen Talenten und den richtigen Instrumenten basiert »

Frédéric de Poix wurde im vergangenen Dezember zum CEO von NS Partners ernannt – eine Premiere in der Geschichte der Gruppe – und hat damit die Leitung eines der bedeutendsten Vermögensverwalter der Schweiz in einem Umfeld tiefgreifender Transformation übernommen. Zwischen Wachstumsherausforderungen, Generationenwechsel und regulatorischem Druck erläutert er die Prioritäten der Gruppe.

Von Jérôme Sicard

Welche Prioritäten sind mit Ihrem neuen Mandat verbunden?

Wenn man CEO eines Unternehmens wie dem unseren wird, ergeben sich zwei zentrale Achsen ganz natürlich: Erstens die Organisation des Wachstums und zweitens die Steigerung der Effizienz. Darüber hinaus ist ein dritter Aspekt entscheidend: die Sicherstellung einer klaren Kohärenz zwischen unseren drei Geschäftsbereichen – Wealth Management, Asset Management und Fondsstrukturierung – um die Ziele auszurichten und die Verständlichkeit unseres Modells zu stärken.

Die Organisation des Wachstums konzentriert sich in unserem Geschäft in erster Linie auf die Entwicklung der verwalteten Vermögen. Dies kann durch Akquisitionen oder Zusammenschlüsse erfolgen, aber vor allem durch organisches Wachstum, insbesondere durch die Rekrutierung neuer Relationship Manager. Beide Ansätze sind komplementär, erfordern jedoch einen langfristigen Zeithorizont.

Dieses Wachstum basiert vor allem auf unserer Fähigkeit, Performance zu liefern – insbesondere durch unsere Expertise in alternativen Anlagen und in der Fondsauswahl. Dies ist zentral, da nachhaltige Performance das Vertrauen unserer Kunden langfristig stärkt.

Die zweite Achse ist die Effizienz. Es geht darum sicherzustellen, dass unser Modell reibungslos funktioniert – mit den richtigen Systemen und den richtigen Mitarbeitenden. Eine gut dimensionierte Organisation ist entscheidend für die Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit des Unternehmens.

Über diesen beiden Dimensionen steht ein fundamentaler Faktor: die Talente. Unser Geschäft basiert vollständig auf ihnen. Es gilt, sie zu identifizieren, zu gewinnen, zu begleiten und weiterzuentwickeln – sowohl auf Seiten der Portfoliomanager als auch im Kundenkontakt.

Seit dem Bezug unserer neuen Büros an der Rue du Mont-Blanc befinden wir uns in einer sehr positiven Dynamik. Es herrscht neue Energie, die Teams arbeiten mit Freude, und das ist im Alltag spürbar. Es ist auch Aufgabe des CEO, diesen Enthusiasmus zu fördern und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Talente voll entfalten können.

NS Partners hat sowohl das Executive Committee als auch den Aktionärskreis erweitert. Wie verändert diese breitere Governance die unternehmerische Dynamik?

Diese Entwicklung ist in erster Linie durch eine Nachfolgefrage motiviert. Wie viele unabhängige Unternehmen stehen wir vor einem Generationenwechsel bei den langjährigen Partnern.

Wir haben uns bewusst für die Unabhängigkeit entschieden, was bedeutet, dass wir die Zukunft intern vorbereiten müssen. Dazu gehört die Integration jüngerer Partner, die schrittweise Verantwortung übernehmen. Dieser Übergang erfolgt über einen längeren Zeitraum und wird eng begleitet.

Parallel dazu haben wir unsere Governance neu gestaltet. Das Executive Committee wurde erneuert, mit klar definierten Verantwortlichkeiten. Meine Rolle ist heute transversal: Ich vertrete nicht mehr einen einzelnen Geschäftsbereich, sondern die gesamte Gruppe und treffe Entscheidungen zwischen verschiedenen Geschäftslinien. Dieses neue Modell ermöglicht auch schnellere Entscheidungsprozesse.

Neue Partner bringen zudem eine sehr positive Dynamik: Sie hinterfragen bestehende Praktiken, fordern unsere Systeme heraus und bringen neue Ideen ein. Das veranlasst uns, Themen wie Tools, Prozesse oder Vergütungsmodelle grundlegend zu überdenken – stets mit dem Ziel, die Interessen mit jenen unserer Kunden in Einklang zu halten.

Das Modell unabhängiger Vermögensverwalter verändert sich im Zuge steigender regulatorischer, technologischer und organisatorischer Anforderungen. Wie sehen Sie die Weiterentwicklung der Rolle des Managements innerhalb von EAM-Strukturen in diesem neuen Umfeld?

Sie ist deutlich anspruchsvoller geworden. Die regulatorischen Anforderungen nehmen stetig zu, ebenso wie die Compliance-Vorgaben und die Häufigkeit interner und externer Kontrollen. Gleichzeitig erfordern technologische Entwicklungen eine Anpassung von Prozessen, insbesondere bei repetitiven Aufgaben.

Das Management muss daher ständig die Balance zwischen Systemen und Menschen finden. Es geht nicht mehr nur um die Führung eines Geschäfts, sondern um die Steuerung einer sich kontinuierlich weiterentwickelnden Organisation.

Ein stabiler Zustand ist heute kaum mehr gegeben – alles muss regelmässig hinterfragt werden: Tools, Teams und Prozesse. Kontinuierliche Verbesserung ist zur Pflicht geworden.

Wir beobachten zudem einen strukturellen Wandel hin zu einem stärker institutionellen Modell, der wahrscheinlich mit einer Konsolidierung des Sektors einhergeht.

NS Partners vereint Wealth Management, Asset Management und eine Management Company in Luxemburg. Was ist die strategische Logik dahinter?

Unser Modell basiert auf Integration. Wealth Management dient der Kundenakquisition und -betreuung. Asset Management bildet den Kern unserer Expertise, insbesondere in alternativen Anlagen und der Fondsauswahl. Die Management Company in Luxemburg übernimmt die Strukturierung und Administration von Fonds. Das Zusammenspiel dieser drei Bereiche ermöglicht es uns, die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken – von der Kundenbeziehung bis zur Produktstrukturierung – in einem kohärenten und transparenten Modell.

Gleichzeitig entwickeln sich diese Bereiche unterschiedlich: Die Management Company wächst schneller, bei geringeren Margen, während das Asset Management langsamer wächst, aber höhere Rentabilität aufweist. Die Herausforderung besteht darin, diese Dynamiken ausgewogen zu steuern.

Was sind aktuell Ihre wichtigsten Wachstumstreiber?

Sie stützen sich auf mehrere sich ergänzende Wachstumsachsen. Die erste bleibt der Ausbau der privaten Kundschaft, hauptsächlich in der Schweiz, durch die Rekrutierung neuer Vermögensverwalter. Die zweite betrifft die Stärkung unserer Expertise in den Bereichen alternative Anlagen und Fondsselektion, die einen zentralen Wettbewerbsvorteil und einen wesentlichen Performancetreiber darstellt. Darüber hinaus prüfen wir auch gewisse Segmente wie Private Markets, insbesondere über Evergreen-Strukturen, verfolgen dabei jedoch einen zurückhaltenderen Ansatz. Es handelt sich um andere Anlageuniversen mit anderen Akteuren und anderen Dynamiken. Schliesslich treiben wir auch den Ausbau unserer Plattform für Fondsstrukturierung weiter voran, insbesondere in Luxemburg.

Sind unabhängige Vermögensverwalter, die sich zunehmend professionalisieren und strukturieren, in der Lage, sich als Alternative zu traditionellen Privatbanken zu positionieren?

Sie können es – vorausgesetzt, sie stehen zu ihrer Eigenständigkeit. Banken verfügen aufgrund ihrer Grösse über zunehmend industrialisierte Modelle, was nachvollziehbar ist. Demgegenüber können wir eine massgeschneiderte Betreuung anbieten, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden ausgerichtet ist, und dies auf Basis einer offenen Architektur, die es uns ermöglicht, die besten Lösungen am Markt frei auszuwählen.

Diese Fähigkeit zur Individualisierung ist ein zentraler Differenzierungsfaktor. Sie bringt jedoch auch erhebliche Anforderungen mit sich. Um ein solches Serviceniveau in einem strengen regulatorischen Umfeld zu gewährleisten, sind leistungsfähige Systeme und starke Kontrollfunktionen erforderlich. Das unabhängige Modell ist somit flexibler, aber auch anspruchsvoller.

Angesichts der zunehmenden Grösse von EAM-Strukturen wie NS Partners: Ist mit einer weiteren Verschärfung der Regulierung zu rechnen?

Diese ist bereits im Gange und hat im Grunde nie wirklich nachgelassen. Die Anforderungen steigen kontinuierlich – sei es seitens der Aufsichtsbehörden, der Banken oder der Wirtschaftsprüfer. Dies führt zu einer zunehmenden Komplexität sowie zu steigendem Kostendruck. Für gut strukturierte Akteure stellt diese Entwicklung jedoch auch eine Differenzierungschance dar. Bei NS Partners haben wir diese Entwicklungen bereits seit mehreren Jahren antizipiert.

Zudem gewinnt eine weitere Dimension an Bedeutung: der Faktor Zeit. Wir müssen heute zunehmend antizipieren, wie bestimmte Entscheidungen in einigen Jahren wahrgenommen werden könnten, was in all unseren Tätigkeiten eine erhöhte Sorgfalt erfordert.

In einem zunehmend unsicheren und fragmentierten Marktumfeld: Wie passt ein unabhängiger Vermögensverwalter wie NS Partners heute die Konstruktion und das Management seiner Portfolios an?

Wir haben unseren Ansatz rund um ein relativ stabiles Gleichgewicht strukturiert: etwa ein Drittel interne Fonds, ein Drittel externe Fonds und ein Drittel Direktanlagen. Diese Architektur bietet mehrere Vorteile. Sie zwingt uns zunächst, mit den besten Marktteilnehmern wettbewerbsfähig zu bleiben. Wenn eine externe Lösung überzeugender ist, integrieren wir sie ohne Zögern.

Zudem ermöglicht sie uns den Zugang zu einem aussergewöhnlich breiten Informationsfluss. Unsere Teams treffen jährlich zwischen 600 und 800 Portfoliomanager, was die Tiefe unseres Netzwerks widerspiegelt und ein zentrales Element unseres Know-hows darstellt. Schliesslich bietet sie eine hohe Flexibilität in der Portfoliokonstruktion. Wir können die Allokationen an die Präferenzen unserer Kunden anpassen und gleichzeitig eine disziplinierte Investmentstrategie beibehalten. In einem unsichereren und stärker fragmentierten Umfeld stellt diese Anpassungsfähigkeit aus meiner Sicht einen entscheidenden Vorteil dar.

Frédéric de Poix

NS Partners

Frédéric de Poix trat 2013 in NS Partners ein und wurde im Dezember 2025 zum CEO ernannt, nachdem er mehrere Jahre den Bereich Wealth Management geleitet hatte. Er begann seine Karriere 1985 als Kaffeehändler bei Sucres et Denrées und war später Regional Manager bei Finagrain, einer Tochtergesellschaft der Continental Grain Company. Anschliessend war er 15 Jahre im Private Wealth Management bei Morgan Stanley und Hyposwiss tätig. Er verfügt über einen Bachelor of Business Administration der EPSCI / ESSEC Group (Frankreich).

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

SPHERE

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

Open

EAM-Lösungen

  • Interview mit Bekim Laski
  • Chief Investment Officer & Partner
  • smzh

«Professionelles Investieren sollte kein Privileg für wenige, sondern eine reale Möglichkeit für alle sein».

In einem Finanzumfeld, das durch den erweiterten Zugang zu den Märkten, den Aufstieg digitaler Plattformen und veränderte Kundenerwartungen geprägt ist, befindet sich das Wealth Management in einem tiefgreifenden Wandel. Bekim Laski vertritt eine zugleich anspruchsvollere und inklusivere Investmentvision: Vermögensverwaltung einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, ohne dabei auf ihre zentralen Grundsätze zu verzichten.

Von Jérôme Sicard

Wie definieren Sie heute systematisches Investieren, wie Sie es nennen?
Für uns bedeutet systematisches Investieren nicht die Anwendung quantitativer oder regelbasierter Strategien, sondern vielmehr einen grundlegenden Mentalitätswandel, vom Sparen hin zum Investieren. Viele Menschen verfügen über ein gutes Einkommen und sparen konsequent, schenken jedoch der strukturierten und kontinuierlichen Anlage ihres Kapitals zu wenig Aufmerksamkeit. Systematisches Investieren bedeutet daher, die eigene finanzielle Zukunft aktiv zu gestalten und das Kapital über die Zeit für sich arbeiten zu lassen. Unser Ziel bei smzh ist es, den Zugang zu professionellen Anlagelösungen zu demokratisieren. Professionelles Investieren sollte kein Privileg für wenige, sondern eine reale Möglichkeit für alle sein, unabhängig von Vermögen oder Einkommen.

Was sind aus Ihrer Sicht die wahren Grundlagen langfristigen finanziellen Erfolgs für Privatanleger im heutigen Umfeld?
Langfristiger finanzieller Erfolg beruht auf wenigen zeitlosen Prinzipien. Er beginnt damit, weniger auszugeben als man erwirtschaftet, früh zu investieren und den Zinseszinseffekt wirken zu lassen. Erfolgreiche Anleger konzentrieren sich auf das, was sie wirklich kontrollieren können: niedrige Kosten, breite Diversifikation und Disziplin in Phasen der Angst und Euphorie. Zeit im Markt statt Markttiming bleibt ein starker Treiber des Vermögensaufbaus.

Diversifikation mag nicht aufregend sein, ist aber essenziell. Konzentrierte Positionen können grosses Vermögen schaffen, zerstören es jedoch häufiger.

Doch Strategie allein genügt oft nicht. Wahrer Erfolg liegt in der Abstimmung von Anlageentscheidungen auf individuelle Ziele. Disziplin, Diversifikation und Geduld sind die Konstanten, die Finanzpläne in dauerhaften Wohlstand verwandeln.

Wie sehen Sie die Balance zwischen Wealth Management und Wealth Advisory in ihrer Entwicklung? Wird strategische Beratung wichtiger als traditionelles Portfoliomanagement?
Traditionelle Bankmodelle haben sich zunehmend auf wohlhabendere Kundensegmente konzentriert, während umfassende Beratung für ein breiteres Kundenspektrum schwieriger zugänglich geworden ist. Gleichzeitig haben digitale Plattformen den Zugang zu Finanzmärkten erfolgreich erweitert, jedoch ohne persönliche und strategische Beratung. Dies hat eine strukturelle Lücke zwischen Zugang und Beratung geschaffen. Da das Portfoliomanagement durch Technologie zunehmend kommoditisiert wird, werden strategische Beratung und das Verständnis des gesamten finanziellen Lebens der Kunden zum wahren Differenzierungsmerkmal. Bei smzh überbrücken wir diese Lücke mit unserem Family-Office-Light-Modell. Wir begleiten Kunden in ihrem gesamten finanziellen Ökosystem, in jeder Lebensphase, und senken gleichzeitig die Einstiegshürden.

Was bedeutet ein vollständiges Verständnis der finanziellen Gesamtsituation eines Kunden konkret für einen CIO oder Portfoliomanager heute?
Meiner Ansicht nach sollte es über die bankfähigen Vermögenswerte in einem Kundenportfolio hinausgehen. Es geht darum, das zu sehen, was man die «Bilanz des Lebens» nennen könnte, und nicht nur das Anlageportfolio. Dazu gehören sowohl bankfähige als auch nicht-bankfähige Vermögenswerte wie Immobilien, Anteile an privaten Unternehmen, Pensions- und strukturierte Vergütungspläne, Luxusgüter oder künftige Verpflichtungen. Zudem führen Anleger oft mehrere Portfolios mit unterschiedlichen Strategien und Depotbanken. Diese Flexibilität ist wertvoll, doch unstrukturiertes «Mental Accounting» sollte vermieden werden. Ohne übergeordneten Rahmen können separate Allokationen Risiken duplizieren und die Gesamtrisikokapazität der Kunden verzerren. Bei smzh setzen wir dies mit einer konsolidierten Gesamtvermögensanalyse um, die im Mittelpunkt jeder Kundenbeziehung steht. Wir sind überzeugt: Nur wer das Gesamtbild sieht, kann wirklich unabhängige und relevante Beratung erbringen.

Glauben Sie, dass die ganzheitliche Vermögensberatung die Zukunft des Wealth Management in der Schweiz ist?
Ganzheitliche Beratung ist kein neues Konzept, sie repräsentiert Best Practice im Schweizer Private Banking. Was sich verändert, ist die Zugänglichkeit. Die traditionsreiche Stärke der Schweiz im Wealth Management muss über Ultra-High-Net-Worth-Segmente hinausgehen, um eine breitere Klientel effektiv zu bedienen. Die wachsende Nachfrage der Kunden nach integrierten Lösungen, von Anlagen über Immobilien bis hin zu Steuer- und Versicherungsplanung, macht dies zwingend erforderlich. Ganzheitliche Beratung ist kein Trend, sondern die logische Weiterentwicklung der Treuhandverantwortung in einer zunehmend zugänglichen Wealth-Management-Landschaft. Zugang zu holistischer Finanzberatung sollte kein Privileg sein, sondern ein Standardbestandteil verantwortungsvollen Vermögensmanagements.

Welche strategischen Überlegungen sollten EAMs heute in Bezug auf Portfoliomanagement überdenken?
Vermögensverwalter sollten ihre Definition von Erfolg überdenken. Klassische Performancekennzahlen bleiben relevant, spiegeln jedoch nur bedingt den Zielerreichungsgrad der Kunden wider. Unabhängigkeit und Open Architecture werden essenziell, nicht nur als Differenzierungsmerkmale, sondern als Voraussetzung für echte unabhängige Beratung.

Die Digitalisierung etabliert sich als zentraler Differenzierungsfaktor, da Kunden nahtloses Onboarding, konsolidierte Berichterstattung und vollständige Transparenz über ihr Vermögen erwarten. Nicht jede Kompetenz muss jedoch intern aufgebaut werden. Die Entwicklung des Embedded Finance ermöglicht einen modularen Ansatz entlang der Wertschöpfungskette, bei dem Komponenten intern entwickelt oder über Partnerschaften integriert werden können. Bei smzh setzen wir bewusst auf ein partnerschaftsbasiertes Modell, das uns Effizienz, Flexibilität und Raum für echte Wertschöpfung schafft.

Welchen Stellenwert hat die strategische Asset-Allokation in einer Welt erhöhter Unsicherheit und veränderter Marktregime?
Die strategische Asset-Allokation bleibt das Rückgrat des langfristigen Investierens. Allgemein anerkannt ist jedoch, dass das traditionelle 60/40-Aktien-Anleihen-Modell zunehmend unter Druck gerät, besonders in der Schweiz, wo die realen risikofreien Zinsen strukturell niedrig oder negativ bleiben. Staatsanleihen bieten nicht mehr die gleiche Renditeunterstützung oder die gleichen Diversifikationsvorteile wie in der Vergangenheit. Alternative Ertragsquellen wie Privatmärkte, Infrastruktur und Immobilien rücken stärker in den Fokus. Doch in der Schweiz stellen private Immobilien bereits einen erheblichen Teil des Gesamtvermögens vieler Kunden dar, was einen differenzierteren Portfolioaufbau erfordert. Bei smzh überprüfen wir unsere strategische Asset-Allokation jährlich. Wir vermeiden bewusst übermässige taktische Anpassungen im Jahresverlauf, behalten aber die Flexibilität, überzeugende Chancen zu nutzen. Disziplin und Anpassungsfähigkeit müssen koexistieren.

Wie lässt sich Diversifikation in einer Welt zunehmender Korrelationen erreichen?
Marktstressphasen haben wiederholt gezeigt, dass Korrelationen genau dann konvergieren, wenn Diversifikation am dringendsten gebraucht wird, womit Portfolios untergraben werden, die unter Normalbedingungen solide erscheinen. Wahre Diversifikation erfordert daher einen Blick über reine Klassifizierung über Anlageklassen hinaus. Effektive Diversifikation sollte Geografien, Faktoren, Liquiditätsprofile und strukturelle Risikoprämien umfassen, einschliesslich gezielter Engagements in Alternativen wie Rohstoffe, Privatmärkte oder versicherungsgebundene Anlagethemen wie Katastrophenanleihen.

Was ist smzh Invest genau ?

Mit smzh Invest bieten wir professionelle Vermögensverwaltungslösungen, die allen zugänglich sind, unabhängig von Vermögen oder Einkommen. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von individuell konstruierten, aktiv verwalteten Portfolios bereits ab CHF 100, welche nach derselben Disziplin und denselben Standards aufgebaut sind wie institutionelle Mandate. Unsere besondere Stärke liegt in der Verbindung von Investmentkompetenz mit persönlicher, unabhängiger Beratung. Mit unserem Family Office Light Ansatz begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden umfassend über das gesamte finanzielle Ökosystem hinweg, einschliesslich Finanzen und Anlagen, Versicherungen und Vorsorge, Immobilien und Hypotheken sowie Steuern und Rechtsfragen. So stellen wir sicher, dass jede Anlageentscheidung mit den übergeordneten finanziellen Zielen unserer Kundinnen und Kunden im Einklang steht. Das Ergebnis ist eine kohärente, transparente und konsequent kundenorientierte Lösung, die Vermögensverwaltung in institutioneller Qualität für alle zugänglich macht.

Bekim Laski

smzh

Bekim Laski ist ein erfahrener Experte in den Bereichen Vermögensverwaltung und Investitionen. Über 25 Jahre lang hat er seine Karriere bei grossen Banken wie UBS und Credit Suisse absolviert. Im Dezember 2024 trat er als Chief Investment Officer und Partner in die smzh ein. In dieser Rolle ist er für die Leitung der Investitionsabteilung verantwortlich und beteiligt sich aktiv an der strategischen Entwicklung des Unternehmens. Bekim Laski hat an der University of Applied Sciences in Bern studiert und besitzt zudem die CFA-Zertifizierung.

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

SPHERE

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

Prinzipien

EAM-Lösungen

  • Interview mit Patrick Humbert-Verri
  • Partner und COO
  • Probus Pleion

«Technologie ist ein grossartiger Verbündeter. Sie erleichtert das Leben einer hochmobilen Kundschaft.»

Für Probus Pleion vertritt Patrick Humbert-Verri ein Modell, das die Standardisierung im Wealth Management ablehnt und auf die Koordination ausgewiesener Spezialisten setzt. Angesichts immer komplexerer Bedürfnisse von Familien und Unternehmern versteht er seine Rolle als die eines Dirigenten an der Schnittstelle von Family Office, Private Banking und ganzheitlicher Beratung.

Von Levi-Sergio Mutemba

Patrick Humbert, Sie betreuen Kunden mit sehr unterschiedlichen Erwartungen. Wie definieren Sie heute den Aufgabenbereich eines Family Office?

Unsere Erfahrung ist zweigeteilt. Einerseits betreiben wir innerhalb der Gruppe ein «echtes» Family Office für einen einzelnen Kunden mit zwei Vollzeitmitarbeitenden. Sie kümmern sich um alles, was nichts mit Zahlen zu tun hat: Hauspersonal, Immobilien und Concierge-Dienstleistungen. Andererseits bieten wir eine Vielzahl von Services rund um unsere Kunden an. Doch die grundlegende Frage bleibt stets dieselbe: «Was verstehen Sie unter Office?» Jede Vorstellung ist anders.

Inwiefern unterscheidet sich diese Wahrnehmung von Kunde zu Kunde?

Die Unterschiede sind enorm, weil der Begriff nicht klar definiert ist. Für manche ist es eine Gesellschaft, die sich ausschliesslich um Finanzen und Vermögen im engsten Sinne kümmert. Für andere ist es ein Luxus-Concierge, der jederzeit verfügbar ist. Für uns ist der Umfang sehr breit. Wir haben sieben Dienstleistungsfelder definiert – von der Vermögensanlage bis zur Nachfolge- und Steuerplanung.

Besteht angesichts dieses Booms nicht die Gefahr, dass «falsche» Family Offices entstehen, die den Titel zu Unrecht tragen?

Das ist ein klassisches Szenario. Nach einem Cash Event verfügt jemand über 100 bis 300 Millionen Franken. Er gründet ein Family Office, stellt einen Vermögensverwalter, einen Steuerexperten, einen Concierge ein, später eine Buchhalterin und HR-Verantwortliche… Sehr schnell explodieren die Kosten. In der Hoffnung auf Skaleneffekte holt er weitere Kunden dazu und betreibt ein improvisiertes Multi-Family Office. Am Ende entsteht eine kleine Struktur, die zwar vieles anbietet, aber nichts in der Qualität eines echten Spezialisten. Man sagt, Vermögensverwaltung sollte nicht mehr als 1% pro Jahr kosten. Wenn sich Gehälter und Infrastruktur stapeln, braucht es ein enormes Vermögen, um unter dieser Schwelle zu bleiben.

Sie sehen sich eher als Hausarzt oder Dirigent. Warum ist dieses Modell effizienter?

Unabhängigkeit bedeutet zu wissen, wo man Kompetenz findet. Wir verstehen uns als Koordinatoren. Für spezifische Bedürfnisse holen wir die besten externen Spezialisten. Es ist wie bei einem Werkzeugkasten: Für jede Schraube braucht es den passenden Schlüssel – nicht einen verstellbaren, der am Ende alles beschädigt. Dazu gehören auch informelle Dienstleistungen, etwa den Briefkasten zu leeren oder ein Auto zur Motorfahrzeugkontrolle zu bringen, wenn ein Kunde abwesend ist. Das ist echtes Private Banking.

Ist diese Rolle beim Übergang zur nächsten Generation besonders wichtig?

Absolut. Die nächste Generation sucht mehr Sinn und erwartet eine sofortige digitale Interaktion. Als Vertrauensperson, die die Geschichte der Familie kennt und zugleich moderne Instrumente beherrscht, fungieren wir als Brücke. Wir helfen, die Vorstellungen des Gründers in eine Sprache zu übersetzen, die die Erben akzeptieren – und verhindern so, dass Vermögen aus Mangel an Kommunikation fragmentiert wird.

Welche Rolle spielt die Technologie bei dieser Demokratisierung des Family Office?

Technologie ist ein grossartiger Verbündeter. Sie erleichtert das Leben einer hochmobilen Kundschaft. Ich kann innerhalb weniger Minuten eine Videokonferenz zwischen einem in der Schweiz lebenden Kunden und einem Steuerexperten am anderen Ende der Welt organisieren. KI hilft uns zudem, 90% einer komplexen Rechtsfrage vorzuanalysieren. Doch Emotionen kann kein Algorithmus steuern. Wenn eine Blase platzt, wird kein Roboter den Kunden beruhigen. Vertrauen entsteht durch Service – und bleibt durch menschliche und finanzielle Resultate erhalten.

Patrick Humbert-Verri

Probus Pleion

Patrick Humbert-Verri begann seine Bankkarriere 1994 bei der Banque Cantonale Vaudoise. Nach einer dreijährigen Ausbildung in einer Filiale arbeitete er im Bereich der gefährdeten Kredite, bevor er 2001 seine Tätigkeit in der Kundenberatung aufnahm. Anschliessend durchlief er verschiedene Positionen in der Kundenberatung und im Management. Im Jahr 2015 wechselte er zu Probus Pleion, einem Vermögensverwalter mit rund 200 Mitarbeitenden und einem verwalteten Vermögen von über 4 Milliarden CHF. Hier konnte er seine Fähigkeiten im Bereich des Projektmanagements und der Koordination der Unterstützung für Vermögensverwalter in die Gruppe einbringen. Seit 2019 – und dem direkten Anschluss des Unternehmens an die FINMA – verantwortet er das Risikomanagement und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens.

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

EAM-Lösungen
Awards

Awards

Nicole Curti
Alliance of Swiss Wealth Managers
« Das Segment der unabhängigen Vermögensverwalter wird heute als strukturierendes Element der Branche anerkannt ».

Sphere

The Swiss Financial Arena

Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

Case postale 1806
CH-1211 Genève 1

P +41 22 566 17 32

© 2023 Sphere Magazine

Website erstellt von Swiss House of Brands