SPHERE LAB

  • Interview mit Orégane Chérel
  • Präsidentin des Jahrgangs 2026
  • SPHERE LAB 2026

« Ich möchte mich mit vollem Engagement dafür einsetzen, ein dynamisches und zukunftsorientiertes SPHERE LAB aufzubauen. »

Brücken bauen, die Stimme der Studierenden hörbar machen und die Türen zur Schweizer Finanzwelt öffnen: Orégane Chérel teilt ihre Vision eines SPHERE LABs, das als echtes Sprungbrett für junge Talente gedacht ist.

Von Arnaud Favre

Was hat dich dazu motiviert, dich im SPHERE LAB zu engagieren und heute dessen Präsidentschaft zu übernehmen?

Was mich sofort begeistert hat, war die Idee des SPHERE LAB als Brücke zwischen der Schweizer Finanzwelt und den Studierenden. Ich finde dieses Konzept wirklich großartig, weil es den Studierenden eine Stimme gibt, unsere Perspektiven sichtbar macht und uns echte Sichtbarkeit verschafft.

Als Präsidentin möchte ich mich mit vollem Engagement dafür einsetzen, ein dynamisches und zukunftsorientiertes SPHERE LAB aufzubauen. Mein Ziel ist es, zu einem sinnstiftenden Projekt beizutragen, das den Studierenden neue Perspektiven eröffnet und ihnen hilft, sich ihre berufliche Zukunft vorzustellen.

Welche Ausrichtung möchtest du dem SPHERE LAB für das Jahr 2026 geben?

Ich möchte dem SPHERE LAB eine Richtung geben, die von Ambition, Zusammenarbeit und Wirkung getragen ist. Mein Ziel ist es, seine Rolle als Referenzplattform für die neue Generation in der Finanzwelt weiter zu stärken.

Konkret bedeutet das, starke Synergien mit SPHERE sowie mit der Community der Vermögensverwalter aufzubauen. Für mich soll das SPHERE LAB ein echtes Ideenlabor sein – ein Raum der Vernetzung, in dem jede und jeder seine Ambitionen zum Ausdruck bringen kann. Ich wünsche mir, dass es als Karriere-Katalysator und als Motor für positive Veränderungen im Sektor wahrgenommen wird.

Was kann das SPHERE LAB den Studierenden, die sich engagieren, ganz konkret bieten?

Das SPHERE LAB bietet etwas sehr Wertvolles: Sichtbarkeit, praktische Erfahrung und einen direkten Zugang zum Schweizer Finanzökosystem.

Die Studierenden sind keine bloßen Zuschauer, sondern werden zu aktiven Gestaltern. Sie entwickeln Schlüsselkompetenzen wie Kommunikation, kritisches Denken und Teamarbeit und bauen gleichzeitig ein starkes Netzwerk für ihre Zukunft auf. Diese Erfahrung geht weit über eine Zeile im Lebenslauf hinaus – sie ist ein Beschleuniger für Selbstvertrauen, berufliche Reife und neue Chancen.

Was begeistert dich besonders an der Idee, direkte Verbindungen zwischen Studierenden und Fachleuten der Schweizer Finanzwelt zu schaffen?

Mich begeistert vor allem, die Distanz zwischen zwei Welten zu verringern, die sich manchmal nur wenig kennen. Diese Verbindungen ermöglichen es den Studierenden, sich konkret zu orientieren und vom Erfahrungsschatz der Fachleute zu profitieren – und umgekehrt geben sie den Professionals die Möglichkeit, die Kreativität, die Werte und die neuen Perspektiven der jungen Generation kennenzulernen.

Die Welt verändert sich sehr schnell, insbesondere durch Technologie und künstliche Intelligenz. Junge Menschen haben oft eine andere Vision der Zukunft, und ich bin überzeugt, dass dieser gegenseitige Austausch enorm bereichernd ist.

Was erhoffst du dir persönlich von dieser Erfahrung als Präsidentin des SPHERE LAB?

Persönlich erhoffe ich mir, sehr viel zu lernen und meine Kompetenzen in den Bereichen Leadership, Projektmanagement, Kommunikation und Teamarbeit weiterzuentwickeln.

Vor allem aber möchte ich menschlich wachsen, sinnstiftende Projekte mit engagierten Menschen aufbauen und am Ende das Gefühl haben, zu etwas beigetragen zu haben, das größer ist als ich selbst. Talente dabei zu unterstützen, ihr Potenzial zu entfalten und ihren Platz in der Welt des Wealth Managements zu finden, und das SPHERE LAB zu einem echten Katalysator zu machen – das ist meine tiefste Motivation.

Wie stellst du dir die interne Arbeitsweise und den Geist des SPHERE-LAB-Komitees vor?

Ich stelle mir eine Arbeitsweise mit flachen Hierarchien vor, in der jede und jeder frei ist, Ideen einzubringen, zu testen und zu gestalten. Ziel ist es, dass jedes Mitglied seine spezifischen Kompetenzen in den Dienst des SPHERE LAB stellen kann.

Jede Person kann sich auf einen Bereich spezialisieren – Kommunikation, Events, Interviews, Medien – und bei komplementären Profilen entstehen kleine Teams. Die Idee ist, dass jede einzelne Person einen echten Mehrwert für das Kollektiv schafft.

Was begeistert dich heute am meisten, wenn du an das SPHERE LAB denkst?

Was mich am meisten begeistert, ist der Zugang zu einem Umfeld, das oft als undurchsichtig und schwer zugänglich wahrgenommen wird: die Welt der Vermögensverwalter.

Ich freue mich sehr auf den Austausch mit ihnen, aber auch darauf, unsere eigene SPHERE-LAB-Identität zu entwickeln – unsere Videos, unsere Interviews, unsere Initiativen. Diese kreative Freiheit ist extrem motivierend, und ich danke SPHERE herzlich für diese Chance.

Ein kommender Höhepunkt für das SPHERE LAB?

Ja, ein zentraler Moment wird die 10-Jahr-Feier von SPHERE am 7. September im Hôtel Président Wilson in Genf sein. Geplant ist ein spezielles SPHERE-LAB-Panel mit Studierenden vor rund 400 unabhängigen Vermögensverwaltern.

Wir haben im Komitee bereits viel darüber gesprochen und sind sehr begeistert. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, unsere Stimmen einzubringen und uns zu positionieren. Wir freuen uns sehr darauf, mit der Arbeit an diesem Projekt zu beginnen.

Und was ist mit dem kommenden Stock Pitch Challenge?

Dieser befindet sich noch in der Konzeptionsphase, da es sich um einen Prototyp handelt. Wir haben bereits einige Ideen, insbesondere zum Format und zur Redezeit, werden das Projekt jedoch Schritt für Schritt gemeinsam entwickeln.

Das Ziel bleibt klar: allen die Möglichkeit zu geben, sich auszudrücken, ihre Stimme einzubringen und den innovativen Blick zu zeigen, den wir auf die Zukunft haben – im Dialog mit den Fachleuten der Vermögensverwaltung.

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Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.