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  • Michel Tröhler
  • Präsident
  • SGVV

«Auch beginnt die SGVV sich zunehmend als Branchenverband zu betätigen»

Michel Troehler, der früher beim VSV tätig war, gründete im vergangenen Sommer die Schweizerische Genossenschaft für Vermögensverwalter. Ein Jahr später, nachdem die SGVV bereits über fünfzig Mitglieder zählt, will er ihr noch mehr Schwung verleihen, indem er sie stärker als Berufsverband positioniert.

Seit nunmehr einem Jahr gibt es SGVV, wie habt ihr euch entwickelt?

Die Schweizerische Genossenschaft für Vermögensverwalter feiert ihren ersten Geburtstag zwar erst Ende August; wir haben aber bereits im März 2024 unser 50. Mitglied aufnehmen dürfen und gewinnen laufend neue Genossenschafter hinzu. Die Genossenschaft wurde von Berufsleuten initiiert, um unabhängigen Vermögensverwaltern in den Bereichen Compliance & Riskmanagement eine wirksame Unterstützung bieten zu können. Zudem stellte die SGVV von Beginn weg als Bildungsanbieter die gesetzlich geforderte Fortbildung ihrer Mitglieder im Finanzmarktrecht sicher. Sie organisiert hierfür jährliche Tagungen für die qualifizierten Geschäftsführer von Vermögensverwaltern, die auch rege von weiteren Fachleuten wie Kundenbetreuer und Compliance & Risk Officer besucht werden.

Was planen Sie für die Zukunft?

Die genossenschaftliche Selbsthilfe ist und bleibt ein wichtiges Element. In diesem Kontext wurden den Mitgliedern bereits Vorlagen zur freien Verwendung ausgeliefert, so eine Vorlage zur GWG-Risikoanalyse. Auch beginnt die SGVV sich zunehmend als Branchenverband zu betätigen. Bis Mitte Juli 2024 werden wir der FINMA innerhalb der Anhörungsfrist mittels der Redaktion einer eigenen Stellungnahme im Sinne unserer Genossenschafter gewisse Änderungswünsche zum geplanten FINMA-Rundschreiben Verhaltenspflichten nach FIDLEG/FIDLEV formulieren.

Welche Rolle sollte ein Berufsverband für UVV heute spielen?

In der Schweiz haben wir gleich mehrere Berufsverbände, die die Interessen der unabhängigen Vermögensverwalter gegenüber den Behörden und dem Parlament vertreten. Il va de soi qu’une association professionnelle devrait protéger ses membres contre la surrèglementation souvent redoutée, mais cela ne peut se faire que de manière relative. Natürlich sollte ein Berufsverband seine Mitglieder vor der häufig befürchteten Überregulierung schützen, jedoch kann dies nur in einem bestimmten Mass gelingen, weil sich die Schweiz in Europa in einem grösseren regulatorischen Umfeld bewegt und gewisse Themen wie ESG nicht einfach ausser Acht gelassen werden können. Unser Ziel sollte daher eine möglichst pragmatische Umsetzung solcher Normen sein.

Neben der Regulierung gibt es jedoch andere wichtige Themen wie die Professionalisierung der Branche mittels IT-Lösungen. Hier verfügen wir mit unseren Kooperationspartnern bereits über ein Netzwerk in den Bereichen RegTech sowie PMS & CRM und werden in weiteren Bereichen mit von uns geprüften Dienstleistern Kooperationen eingehen damit Vermögensverwalter zum Beispiel effizient eigene Produkte lancieren können oder optimale Unterstützung im Research erhalten.

Es gibt einen Platz für gesamtschweizerisch tätige Branchen-, bzw. Berufsverbände, aber auch für regional verankerte Branchenverbände, zu welchen wir sicherlich zunächst gehören werden, da es für uns in der Deutschschweiz mehr als genug zu tun gibt.

Auf welche Art von Dienstleistungen möchten Sie sich konzentrieren?

Unsere Verwaltung wird Mitte Juli mit unseren Kollegen vom Beirat offsite einen Strategie-Workshop durchführen, der von zwei erfahrenen Beratern von der Advea und der FinCom moderiert werden wird. Soviel darf ich jetzt schon verraten: der Ausbildungsbereich wird bei uns stark an Bedeutung gewinnen.

Wo glauben Sie, dass die schweizerische UVV heute am meisten Unterstützung benötigen?

Von den rund 1‘500 Vermögensverwaltern, welche die FINMA-Lizenz bis Ende 2024 im Endausbau erhalten werden, haben wohl über die Hälfte noch kein eigens Tool zur effizienten Portfolio-Bewirtschaftung. Im Sinne eines risikobewussten Wirtschaftens und zur Erfüllung von regulatorischen Anforderungen empfiehlt die SGVV ihren Mitgliedern weg von Excel-Listen und Papier mit einem PMS in Richtung einer Software-Lösung zu gehen.

Was antizipieren Sie in Bezug auf die Regulierung?

Viele Themen in der Regulierung sind nicht grundsätzlich neu, sondern es sind dies bestehende Fragestellungen, bei welchen sich laufend neue Gesichtspunkte ergeben. So wurde zum Beispiel das Thema «Retrozessionen» seit 2006 durch eine Kasuistik von Handels- und Bundesgerichtsentscheiden immer wieder weiterentwickelt und dieses Richterrecht wird früher oder später in das Gesetz überführt. Das geplante Transparenzregister stellt sicherlich eine grössere Baustelle dar, bei FINIG und FIDLEG sehen wir aber eher graduelle Veränderungen.

Michel Tröhler

SGVV

Michael Tröhler ist Jurist und Regulierungsspezialist. Er ist Präsident der Verwaltung bei Schweizerische Genossenschaft für Vermögensverwalter (SGVV). Michel Tröhler ist zudem mit Teilzeitpensen bei verschiedenen UVV’s entweder als Funktionsträger oder als Stellvertreter in der Compliance und im Riskmanagement direkt angestellt. Bevor er in die Praxis zurückkehrte, war Michel Tröhler bis Ende 2021 in der Geschäftsleitung beim Verband Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV) für die rund 400 Mitglieder in der Deutschschweiz zuständig und zuvor war er jahrelang in der Fondsindustriee tätig.

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Jürg Furrer
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«Wir haben uns von einem klassischen Dienstleister zu einer vollständig integrierten Plattform entwickelt.»

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Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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    • Interview mit Marco Fiorini
    • Chief Executive Officer
    • Bonafide Wealth Management

«Marktumfeld im Bereich Aquakultur und Fischzucht ist äusserst dynamisch»

Der steigende Pro-Kopf-Fischkonsum und die Fokussierung der Konsumenten auf Nachhaltigkeit führen zu starken Investitionen im Bereich Aquakultur. Laut Marco Fiorini wird sich dieser Trend beschleunigen.

Sie verzeichnen im Bereich Aquakultur und Fischzucht eine starke Nachfrage. Wie sieht das Marktumfeld aus?

Das Marktumfeld für Aquakultur und Fischzucht ist derzeit äusserst dynamisch. Eine wachsende Weltbevölkerung und der steigende Pro-Kopf-Fischkonsum treiben die Nachfrage nach nachhaltig produzierten Meeresfrüchten in die Höhe. Vielerorts hat die Aquakultur eine lange Tradition – Norwegen, Schottland, Japan und auch in Deutschland. Im Vergleich zur Fangfischerei spielte sie weltweit – insbesondere auch im Bereich des Meeres eine weniger grosse Rolle. Das ändert sich jedoch stark und seit den 1980er Jahren ist der Anstieg rasant. Gründe dafür sind neben der kontinuierlich steigenden Produktenachfrage auch die stagnierenden Wild-Fangerträge auf dem Meer.

Wie spielt hier die Politik mit?

Politische Massnahmen und Regulierungen, die auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz abzielen, unterstützen diesen Trend zusätzlich. Auch die Fangquoten zum Schutz der Meeresfische spielen eine Rolle. Investitionen in Aquakultur sind daher nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv.

Wie investieren Sie in Fischzucht?

Wir sind spezialisiert auf globale Investitionen in die Aquakultur, Fisch- und Meeresfrüchtezucht. Wir legen Wert auf nachhaltige Praktiken, die nicht nur zur Erhaltung der Fischbestände beitragen, sondern auch hohe Renditen für unsere Investoren sichern.

Gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Anlegergruppen – wenn Sie etwa die institutionellen und die privaten Investoren vergleichen?

Unsere Investoren, sowohl private als auch institutionelle, zeigen ein starkes Interesse an nachhaltigen Investitionen mit langfristigen Wachstumsaussichten. Während institutionelle Anleger oft detailliertere Analysen und langfristige Engagements bevorzugen, schätzen private Investoren die Möglichkeit, in einen aufstrebenden und umweltfreundlichen Sektor zu investieren.

Was ist die Geschichte hinter Ihrem Unternehmen?

Die Bonafide Wealth Management wurde 2011 gegründet, um das wachsende Interesse und die Notwendigkeit für nachhaltige Investitionen in der Aquakulturbranche zu bedienen. Seit unserer Gründung vor nun mehr als 12 Jahren haben wir uns konsequent auf diesen Sektor fokussiert. Unser Team bringt umfassende Expertise und Erfahrung in den Bereichen Fischzucht und Finanzmanagement zusammen, um nachhaltige und profitable Anlagestrategien zu entwickeln.

Wie sieht die weitere Entwicklung des Marktes aus – und demnach auch Ihres Unternehmens?

Der Bedarf an nachhaltig produzierten Meeresfrüchten wird weiter steigen, was im kürzlich erschienen Bericht der FAO klar hervorgeht. Wir sehen uns gut positioniert, um von diesem Wachstum zu profitieren. Erstmals seit über 50 Jahren hat die Aquakultur mehr Meeresfrüchte produziert als die Fangfischerei. Zukünftig werden wir unseren Fokus noch stärker auf Innovationen und technologische Fortschritte in der Aquakultur legen, um Effizienz und Nachhaltigkeit weiter zu verbessern.

Marcio Fiorini

Bonafide Wealth Management

Marco Fiorini ist der CEO der Bonafide Wealth Management, einer in Liechtenstein ansässigen Asset Management Boutique, die sich auf Investitionen in die globale Aquakultur und Fischzucht spezialisiert hat. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Schweizer Finanz- und Vermögensverwaltungsbranche managt er und sein Team den Bonafide Global Fish Fund.

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    Blockchain

    • Interview mit Philippe Reynier
    • CEO
    • Wecan Group

    «Wecan Comply ist der zentrale Knotenpunkt des KYC/KYB-Prozesses»

    Wecan Comply ist gerade eine Partnerschaft mit der Arab Bank Switzerland eingegangen, die den Datenaustausch mit externen Vermögensverwaltern flüssiger gestalten will. Dies ist ein weiterer Schritt nach vorne für die Wecan-Plattform, die sich mit ihrem nächsten, auf Endkunden ausgerichteten KYC-Anwendungsfall befasst.

    Was waren die Hauptgründe, welche die Arab Bank Switzerland dazu bewogen haben, mit Wecan Comply zu arbeiten?

    Diese Partnerschaft betrifft das Geschäft der Arab Bank Switzerland mit externen Vermögensverwaltern. Wir werden ihnen in einem ersten Schritt dabei helfen, Compliance-Daten mit ihren GFIs auszutauschen. Wir hatten bereits sehr enge Verbindungen mit der Bank Gonet, da die Arab Bank im vergangenen Jahr eine Beteiligung erworben hatte. Ein Grund für die immer engere Zusammenarbeit war zudem, dass die Arab Bank im Bereich der digitalen Assets sehr aktiv ist, vor allem dank Rani Jabban.

    Im Laufe unserer Gespräche stellten wir fest, dass wir diese Partnerschaft in einem zweiten Schritt noch deutlich ausbauen könnten. Auch wenn wir uns zunächst auf externe Vermögensverwalter konzentrieren, unseren historischen Anwendungsfall, der einen guten Ausgangspunkt darstellt, werden wir auch bewerten, was im Bereich der digitalen Assets möglich ist, wobei wir uns auf den Austausch von Compliance-Daten beschränken. Generell gilt, dass wir gemeinsam viel erreichen können.

    Für diejenigen, die nicht auf dem Laufenden sind: Was ist die Aufgabe von Wecan Comply?
    Um einen kurzen Überblick zu geben: Wecan Comply ist eine Plattform oder ein Marktplatz, auf dem verschiedene Finanzinstitute untergebracht sind. Dabei kann es sich um Depotbanken, externe Vermögensverwalter, Trusts
    oder sogar um Akteure handeln, die weniger mit der Vermögensverwaltung zu tun haben, wie zum Beispiel Bitstamp, die erste europäische Krypto-Börse.

    Wir stellen all diesen Gegenparteien digitale Tresore zur Verfügung, in denen sie ihre
    KYC/KYB-Compliance-Daten ablegen, um sie sicher und simultan mit anderen Mitgliedern des Netzwerks auszutauschen. Dieses System ermöglicht eine drastische Verbesserung der Datenqualität und der operativen Effizienz der Datenaustauschprozesse. Heute sind dies für Banken wie für Kunden in den meisten Fällen immer noch manuelle, fehleranfällige, extrem teure und frustrierende Prozesse.

    An welchen neuen Anwendungsfällen arbeiten Sie jetzt?

    Bisher haben wir uns hauptsächlich auf unabhängige Vermögensverwalter und die KYB-Daten, die sie mit den Depotbanken austauschen, konzentriert. Der nächste Anwendungsfall wird sich logischerweise mit den Endkunden von externen Vermögensverwaltern und deren Compliance-Daten befassen. Für uns ist der Anwendungsfall KYC die unverzichtbare Anwendung in der Vermögensverwaltung.
    Das Volumen dieses Datenaustauschs ist schlichtweg enorm.

    Für Banken und Vermögensverwalter können die möglichen Einsparungen sehr hoch ausfallen und Millionen von Franken betragen. Wir sind mit unserem Proof of Concept mit einigen Pilotkunden gut vorangekommen und sollten bis zum Herbst in Produktion gehen können.

    Wie passen Sie heute in das Fintech-Ökosystem?

    Wir haben zahlreiche Partnerschaften mit Fintechs initiiert, die wir höchstwahrscheinlich in den nächsten Monaten zum Abschluss bringen werden. Diese Unternehmen sind ebenfalls im Bereich der Compliance tätig, aber in anderen Segmenten der KYC/KYB-Wertschöpfungskette. Wecan Comply bildet sozusagen den zentralen Knotenpunkt des KYC/KYB-Prozesses. Wir funktionieren eigentlich wie ein Marktplatz oder eine Börse, aber für Compliance-Daten.

    Zu den Partnern, mit denen wir im Gespräch sind, gehören Lösungen für das Client Lifecycle Management, Core-Banking-Systeme, Anbieter von elektronischen Signaturen, Datenaggregatoren… Ziel ist es, ein echtes Ökosystem für die Verwaltung von Compliance-Daten zu schaffen, in dessen Zentrum Wecan Comply stehen wird. Die anderen Fintechs des Ökosystems werden sich in dieses Ensemble einfügen und es bereichern. Wir haben viele Kooperationen mit Partnern in Aussicht, die sich in der Schweiz, aber auch im Ausland, zum Beispiel in Frankreich, befinden, und haben nicht vor, uns in unseren Möglichkeiten einzuschränken.

    Philippe Reynier

    Wecan Group

    Philippe Reynier ist der neue CEO der Wecan Group. Zuvor leitete er die globale Fintech- und Krypto-Praxis für die Beratungsfirma Sheffield Haworth. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete Philippe fünf Jahre lang bei UBS. Dort war er für die digitale Strategie sowie für Fintech-Partnerschaften und -Investitionen verantwortlich. Zuletzt war er als Berater bei der Boston Consulting Group Schweiz tätig, wo er den Practices Financial Services und Technology zugeordnet war. Philippe Reynier ist Absolvent der INSEAD, wo er einen MBA erwarb.

     

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      • Fintech
      • SwissQuant
      • ImpaQt Analytics

      Erweiterte Portfolioverwaltung und Risikosteuerung

      Die von SwissQuant entwickelte ImpaQt Analytics Suite nutzt erweiterte quantitative Analysen, um ihre Nutzer bei der Bewertung von Risiko- und Renditequellen zu unterstützen und so strategische Entscheidungen zu erleichtern. Sie deckt das gesamte Anlageuniversum ab, von Aktien bis hin zu komplexen Anlagen wie OTC-Derivaten und illiquiden Vermögenswerten.

      Worum geht es?

      WImpaQt Analytics ist eine auf proprietären Modellen basierende Plattform, die Risiko- und Ertragsanalysen für die erweiterte Verwaltung von Portfolios und deren inhärente Risiken erstellt. Auf diese Weise garantiert sie Echtzeitinformationen, die sowohl die Effizienz als auch die Überwachung verbessern sollen.

      Wird Mehrwert erzielt?

      ImpaQt Analytics ermöglicht eine effizientere Portfolioanalyse und -verwaltung. Indem sie eine Verfolgung der Performance in Echtzeit erlaubt, hilft sie Fondsmanagern, besser informierte Entscheidungen zu treffen und diese zu erläutern.

      Ihre Funktionen im Bereich Risikomanagement umfassen die Planung von Szenarien, Stresstests und die Performance-Attribution auf der Grundlage von Risikofaktoren. Die Nutzer können potenzielle Risiken unter verschiedenen Marktbedingungen bewerten, die wichtigsten Performancefaktoren in Echtzeit identifizieren und verschiedene Strategien zur Risikominderung umsetzen, ohne die Rendite zu beeinträchtigen.

      ImpaQt Analytics bietet ein detailliertes Performance-Attributionsmodell sowie eine historische Performanceanalyse, die es den Nutzern ermöglicht, Portfolios nach Anlageklasse, Sektor, Region und anderen Kriterien aufzuschlüsseln. Diese Transparenz fördert den Vergleich mit Referenzwerten und ermöglicht es, Anlageentscheidungen auf der Grundlage objektiver Daten zu treffen.

      In Bezug auf die Anlageklassen ermöglicht die breite Abdeckung von ImpaQt Analytics die Verwaltung relativ komplexer Portfolios. Die Fähigkeit der Plattform, ihre Zusammensetzung zu optimieren und ihre prospektiven Risiken zu bewerten, erleichtert ihren Nutzern ferner die Verfolgung von Marktentwicklungen und -chancen.

      Welche Zielgruppe wird angesprochen?

      ImpaQt Analytics wurde speziell für professionelle Anleger entwickelt, also eine Gruppe, zu der sowohl Asset Manager als auch Family Offices oder Vermögensverwalter, Banker und Freiberufler gehören. Diese können z.B. von der Fähigkeit von ImpaQt Analytics profitieren, Risiko- und Performanceinformationen in Echtzeit zu liefern. Die cloudbasierte Architektur der Plattform und die Bereitstellung von APIs gewährleisten die Integration mit bestehenden Systemen. Unabhängige Vermögensverwalter erhalten das Tool mit einer Benutzeroberfläche, die nicht installiert werden muss.

      Wer sind die Leiter?

      ImpaQt Analytics wird von swissQuant entwickelt, einem Zürcher Fintech-Unternehmen, das sich auf Softwarelösungen und die Datenanalyse für die Finanzbranche spezialisiert hat. Das aus einem Spin-off der EPFL hervorgegangene Unternehmen wurde 2005 von Lorenz Martin Schumann gegründet. Sie wird nun von Mohamed Louizi , dem neuen Chief Executive Officer, geleitet. Die Analysetools und Softwaresysteme werden intern von mehreren Teams aus Mathematikern, Ingenieuren und Quant-Entwicklernentwickelt.

      Wie viel kostet es?

      Der Einstiegspreis für ImpaQt Analytics liegt zwischen 15.000 und 25.000 Franken pro Jahr, je nachdem, welche Optionen Sie abonniert haben.

      Weitere Informationen :

      www.swissquant.com

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        Processing

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        • Amélie Janssens de Bisthoven
        • Leiterin Business Intelligence
        • NS Partners

        Der digitale Cursor bewegt sich zwischen «Do it or die» und «Nice to have»

        Ob mit NS Partners oder mit der ASV, der Allianz Schweizer Vermögensverwalter, deren Vorstand sie gerade beigetreten ist, Amélie Janssens de Bisthoven weiss, wie man Projekte vorantreibt. Mit einem Ansatz, dessen Grundsätze sie hier erläutert.

        In welchem Bereich können die Mitglieder der Allianz langfristig am meisten von ihrer Mitgliedschaft profitieren?

        Der grösste Vorteil der Allianz ist, dass es seinen Mitgliedern einen konstruktiven Austausch zu beliebig vielen Themen ermöglicht. Die Zeiten sind vorbei, in denen wir alle eine gewisse Furcht vor Industriespionage hatten. Heute teilen wir gerne unser Feedback zu allen regulatorischen oder operativen Aspekten. Dies ist umso interessanter, als die Mitglieder der Allianz aufgrund ihres verwalteten Vermögens von über einer Milliarde Franken besonders robuste operative Strukturen aufgebaut haben.

        Der Mehrwert der Allianz liegt auch in ihrer Tagline «Stronger together» und dem gemeinsamen Willen, den Dialog mit allen Akteuren, die den Finanzplatz in der Schweiz beleben, zu verstärken. Dazu gehören unter anderem die FINMA, die Aufsichtsbehörden, die Wirtschaftsprüfer, die verschiedenen Verbände in der Schweiz und auf internationaler Ebene und natürlich die Depotbanken, die wir eher als Partner denn als Konkurrenten sehen. Wenn wir alle unsere Kräfte bündeln, sind wir sicher, dass wir letztendlich den Interessen unserer Kunden besser dienen können.

        Seit März sitzen Sie selbst im Vorstand der Allianz. Auf welche Aufgaben konzentrieren Sie sich?

        Die Allianz hat sich in drei Task Forces organisiert. Die erste befasst sich mit der Zusammenarbeit mit Dritten, die zweite mit Synergien bei Investitionen, Lösungen und Tools und die dritte, der ich zugeordnet bin, mit Kommunikation und Veranstaltungen. Wir organisieren zum Beispiel Anfang Juli ein Webinar zum Thema soziale Netzwerke, wie man sie am besten nutzt, welche Fehler man vermeiden und welche Ressourcen man in Betracht ziehen sollte. Das Seminar steht den Mitgliedern der Allianz, aber auch anderen Vermögensverwaltern offen.

        Unsere «Custody Bank Awards», die eine Art Leuchtturm-Veranstaltung sind, fallen ebenfalls in den Rahmen dieser dritten Task Force. Diese Awards spiegeln den Geist der Partnerschaft wider, im Rahmen dessen wir mit den Depotbanken zusammenarbeiten wollen. Sie finden alle zwei Jahre statt. Ich habe mich dieses Jahr im März in Zürich an ihrer Organisation beteiligt und werde das Gleiche auch für 2026 tun.

        Wie gehen Sie bei NS Partners vor, um Prioritäten im digitalen Bereich zu setzen?

        Wir bewegen unseren Cursor zwischen zwei Extremen, «Do it or die» und «Nice to have». «Do it or die» ist in gewisser Weise unser Standard, wie im Fall unseres CRM, das wir auf seine neue Version migrieren. Wir haben keine Alternative. In der Kategorie «Nice to have» bewerten wir Projekte nach Aufwand, Budget, Ressourcen, die sie beanspruchen, und möglichen Gewinnen, die im Gegenzug zu erwarten sind. Voraussetzung ist natürlich, dass sich der Einsatz lohnt. Auf einer allgemeineren Ebene versuchen wir, zuerst die zeitraubenden Aufgaben zu identifizieren, die uns von unserem Kerngeschäft abhalten, und zu prüfen, ob eine Digitalisierung möglich ist. Gleichzeitig ist es jedoch unerlässlich, sich vor Augen zu halten, dass die Digitalisierung kein Selbstzweck ist.

        Welche digitalen Lösungen schaffen Ihrer Meinung nach den grössten Mehrwert für die Vermögensverwalter?

        Es kommt ganz darauf an, in welchem Reifestadium sich die Vermögensverwalter befinden. Und es ist nicht unbedingt notwendig, sich in grosse Projekte zu stürzen. Man muss auch an «Quick Wins» denken, die sofortige Ergebnisse bringen. Ich sehe viele kleine Aufgaben, die sich leicht automatisieren lassen. Und wenn man hier und da eine Stunde spart, erzeugen diese Mini-Automatisierungen schliesslich einen grossen Mehrwert.

        Bei all den Entwicklungen, die Sie ins Auge fassen, auf welche Bereiche werden Sie in den nächsten Jahren den grössten Schwerpunkt legen?

        In der nächsten Zeit werden wir die Migration unseres CRM zum Abschluss bringen. Zudem wollen wir die Kundendaten weiter digitalisieren, um sie effizienter nutzen zu können, sei es im Rahmen der regelmässigen Überprüfungen oder bei der Dateneingabe selbst. Und wir haben damit begonnen, eine vollständig digitalisierte Bibliothek für die Risikokontrolle aufzubauen. Wir haben bereits vor einigen Jahren eine Risikomatrix erstellt, aber wir werden sie dynamisch gestalten. Dies ermöglicht uns einen bereichsübergreifenden Blick auf die Risiken und erleichtert die Kontrollen sowie die Analysen und die Berichterstattung. Auch hier werden wir durch Vermeidung unnötiger Wiederholungen effizienter arbeiten können.

        Amélie Janssens de Bisthoven

        NS Partners

        Amélie Janssens de Bisthoven ist seit 2008 bei NS Partners, wo sie den Bereich Business Intelligence leitet. Sie ist für mehrere Schlüsselprojekte der drei Geschäftsbereiche der Gruppe verantwortlich, die auf die Optimierung der Geschäftsprozesse abzielen. Bevor sie zu NS Partners kam, war sie vier Jahre lang Mitglied des Business Development Teams von Optimal Investment Services, einer Tochtergesellschaft der Banco Santander Group. Amélie besitzt einen Abschluss als Bachelor of Business Administration der International University in Geneva und hat 2014 das Executive Program «Building On Talent» des IMD Lausanne absolviert.

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