US-Aktien

    • Investment Solutions
    • Justin White
    • Portfoliomanager
    • T. Rowe Price

USA: Unternehmensgewinne unter Druck

Im Hinblick auf das Chance-Risiko-Verhältnis erscheint der US-Aktienmarkt teuer, was bedeutet, dass die Performance in den kommenden Monaten wahrscheinlich von der Auswahl einzelner Aktien abhängt.

Die Inflation in den USA sollte – sofern es nicht zu einer Rezession kommt – sehr viel länger brauchen, um auf das Zielniveau zu sinken, als der Konsens derzeit erwartet. Die Geschichte zeigt, dass eine stark invertierte Renditekurve eine Rezession nur schwer vermeiden lässt. Je länger jedoch eine wirtschaftliche Landung hinausgezögert wird, in der Hoffnung sie gänzlich vermeiden zu können, desto härter wird sie letztlich ausfallen.

Auswirkungen des Drucks auf den Bankensektor

In jüngster Zeit ist der Bankensektor unter extremen Druck geraten, wobei sich eine potenzielle Krise im regionalen Bankensektor der USA abzeichnet. Aus der Vergangenheit, die Fed neigt dazu ihre Politik zu straffen, bis etwas „bricht“; die Eindämmung der Inflation ist ihre Aufgabe. Und in diesem Fall waren die Silicon Valley Bank und die Signature Bank die ersten, die zerbrachen, und in Europa erlitt die Credit Suisse das gleiche Schicksal. Zwar ist es wahrscheinlich, dass die akute Phase der Krise abklingt, doch in Wirklichkeit wird dieser Schock für das System zu einer Verschärfung der finanziellen Bedingungen führen. Regionalbanken sind eine wichtige Liquiditätsquelle für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), und der Selbsterhaltungstrieb bedeutet, dass diese Banken bei der Kreditvergabe zurückhaltender sein werden. Die Auswirkungen werden nicht sofort spürbar sein, aber mit der Zeit.

Wenn es für KMU schwieriger wird, Kredite zu erhalten, wird dies mit der Zeit Folgen für das Wirtschaftswachstum in den USA haben. Eine grössere Bankenkrise ist unwahrscheinlich, aber die Auswirkungen der von der Fed orchestrierten Zinserhöhung zeichnen sich immer deutlicher ab.

Ein weiteres interessantes Merkmal des US-Aktienmarktes ist, dass die Unternehmen, die seit Jahresbeginn die höchsten Renditen erzielt haben, ihre Gewinnziele verfehlt haben. Diejenigen, die ihre Gewinnerwartungen erfüllt haben und deren Fundamentaldaten robust zu sein scheinen, haben dagegen im Allgemeinen eine unterdurchschnittliche Performance erzielt. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass sich die Märkte letztlich rational verhalten und dass die führenden Aktien des vergangenen Zyklus nicht immer dieselben sind, die auch in Zukunft führend sein werden.

Schwieriges Umfeld für Unternehmen

Aus der Ertragsperspektive sieht das Jahr 2023 für die US-Unternehmen schwierig aus. Nachdem die Konjunktur nach der Pandemie im Jahr 2021 durch die rekordverdächtigen geld- und fiskalpolitischen Impulse gestützt wurde, erwies sich das vergangene Jahr als ein schwierigeres Ertragsumfeld. Dieser Trend dürfte sich 2023 fortsetzen, und die Unternehmensgewinne dürften weiter unter Druck geraten.

Die Aussicht auf eine wirtschaftliche Rezession ist gross, und auch die Auswirkungen der höheren Inputkosten müssen noch nicht voll zum Tragen kommen. Der angespannte Arbeitsmarkt bedeutet auch, dass der Wettbewerb um Arbeitskräfte hoch bleiben wird, was die Gewinnspannen in einer Reihe von Branchen, insbesondere aber im Dienstleistungssektor, unter Druck setzt. Dies alles führt zu einem wesentlich schwierigeren Umfeld für die Rentabilität der Unternehmen. Viele US-Unternehmen haben Anfang 2023 entweder bereits rückläufige Gewinne gemeldet oder sind von solchen bedroht.

Ein hervorzuhebender Bewertungsmassstab ist die Aktienrisikoprämie (ERP). Sie misst die zusätzliche Rendite, die Aktienanleger im Vergleich zu risikofreien US-Staatsanleihen erwarten können. Die Analyse zeigt, dass die ERP für den S&P 500 Index heute auf einem historischen Tiefstand liegt. Die jüngsten Zinserhöhungen bedeuten, dass Anleger nun Renditen von nahezu 5 % aus US-Schatzpapieren erzielen können, ohne ein Risiko einzugehen. Die derzeitige Risikoprämie von etwa 200 bis 250 Basispunkten für Investitionen in den US-Aktienmarkt erscheint in diesem Zusammenhang jedoch völlig unattraktiv.

 

Justin White

T. Rowe Price

Justin White ist der Portfoliomanager des All-Cap Opportunities Fund von T. Rowe Price. Er arbeitet seit 2008 für das Unternehmen und begann als Investmentanalyst für Internet-Infrastrukturunternehmen, Kabel-/Satelliten- und US-Telekommunikationsunternehmen. Zuvor war er bei der Analysis Group in Washington, D.C., als Senior Analyst tätig.

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    Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

    Crash test

    • Von Gaëlle Boucher
    • Head of Research
    • bridport & cie

    European Additional Tier 1: Rückkehr zur Ruhe.

    Die nachrangigen Schuldtitel, die besser auch unter der Bezeichnung AT1 bekannt sind, erlebten ein turbulentes Frühjahr mit dem Zusammenbruch der Credit Suisse und der Auflösung eines milliardenschweren Portfolios. Dieser Unfall stellt ihre Berechtigung und die wichtige Rolle, die sie im europäischen Bankensystem spielen, jedoch nicht in Frage.

     

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    Vertrauen verliert man nur einmal, schrieb Gaël Aymon. Die Gläubiger von Junior-Anleihen bekamen das nach der Rettung der Crédit Suisse, die den 275 Milliarden Dollar schweren Markt für Additional-Tier-1-Anleihen (AT1) erschüttert hat, schmerzlich zu spüren. Anleihen im Wert von 17 Milliarden Euro müssen abgeschrieben werden –

    das ist ein schwerer Schlag für die Anlageklasse und das Anlegervertrauen. Ein paar spärliche Zeilen inmitten eines schwer verdaulichen Emissionsprospekts konnten eine derartig Massnahme im Falle einer Rettung durch den Staat nur erahnen lassen. Die Angst vor einer Krise im Bankensystem hat jedoch nachgelassen, da viele Aufsichtsbehörden die Einhaltung der Gläubigerhierarchie für die Verlustübernahme bei einem Konkurs bekräftigt haben.

    Doch worum geht es eigentlich? AT1s sind ein wesentliches Element für die Widerstandsfähigkeit des Bankensystems: stark nachrangige Anleihen, die nach der Finanzkrise von 2008 entstanden, damit die Steuerzahler bei Bankpleiten nicht zur Kasse gebeten werden müssen. Die häufig als „CoCos“ oder „Contingent Convertibles“ bezeichneten Anleihen bilden die zweite Frontlinie nach Aktien. Der Gesetzgeber, der Banken einen Mindestbetrag von AT1-Anleihen vorschreibt – 1,5% der risikogewichteten Aktivena in Europa – kann diese im Falle einer Abwicklung in Aktien umwandeln oder einfach nur teilweise oder sogar ganz abschreiben. Die Banco Popular in Spanien war 2017 ein ähnlicher Fall, deren ausstehende AT1 in Höhe von 1,35 Milliarden Euro nach einem massiven Bank Run auf null abgeschrieben wurden.

    AT1-CoCos sind für Banken notwendig

    Die Emissionskosten sind stark gestiegen, obwohl die Risikoprämien seit ihrem Höchststand im März wieder gesunken sind. Doch die Primärmarktaktivität bleibt schwach. Die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) hat das Interesse der Investoren mit zwei Tranchen über insgesamt 1 Milliarde US-Dollar getestet, doch es gab kaum Nachfrage. Dabei gibt es derzeit keine Alternative für diese Assetklasse, denn ausschliesslich aus Aktien bestehendes Kapital wäre sehr teuer. Besonders solide Emittenten werden weiterhin AT1-Anleihen begeben, doch dies wird mit höheren Renditen verbunden sein als bisher. Kleinere Banken werden von diesem Markt ausgeschlossen und müssen auf teurere Alternativen ausweichen – dies könnte ihre Fähigkeit zur Ausreichung von Krediten an die Wirtschaft beeinträchtigen.

    Das europäische Bankensystem ist solide

    Grosse systemrelevante Banken weisen mit einer Kernkapitalquote von durchschnittlich 14% eine solide Kapitalausstattung auf, sind mit einer Mindestliquiditätsquote von durchschnittlich 150% sehr liquide und stark reguliert. Die Europäische Union hat vor Kurzem neue Regeln für die Rettung angeschlagener Banken vorgelegt, die von den Mitgliedsstaaten noch ausgehandelt werden müssen. Zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr für mittelgrosse Banken würde die EU vorschlagen, die Konten einer in Schieflage geratenen Bank auf ein gesundes Institut zu übertragen, wobei die Absorption von Verlusten durch Eigenkapital als Hauptverteidigungslinie intakt bleiben soll. Diese Reform ist Teil einer umfassenden Neugestaltung der Aufsicht über den europäischen Bankensektor, der bereits einen Abwicklungsfonds von rund 80 Milliarden Euro eingerichtet hat. Und so würden die Gefahr einer Einlagenflucht und damit das Solvenzrisiko verringert.

    Infolgedessen könnte sich die Struktur der AT1 ändern. Das grösste Risiko besteht heute nicht darin, dass der Schwellenwert für die Solvabilität (5,125 bis 7% des harten Kernkapitals) ausgelöst, sondern dass eine Bank von der Aufsichtsbehörde für nicht lebensfähig erklärt wird. Die Europäische Kommission hatte im März 2022 ein Beratungsersuchen bezüglich der Überprüfung des makroprudenziellen Rahmens für Banken herausgegeben, das auch einige Vorschläge für AT1 enthielt und zu einer mit US Preferred Shares vergleichbaren Struktur ohne Auslöseschwellenwert führen könnte.

    Übertriebenes Laufzeitrisiko

    Am Markt sind die Bewertungen dieser ewigen Anleihen inzwischen völlig willkürlich. Viele Anleger fragen sich, was im Falle einer Ausübung ihrer Calls 2023 passiert – ohne Refinanzierung würde dies zu einem hohen Vertrauensverlust bei den Anlegern führen. Die Ausübung erfolgt nicht automatisch, sie muss von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden und hängt weitgehend von der finanziellen Stabilität des Emittenten und den Marktbedingungen ab. Die systemrelevanten Banken sind gesund. Wahrscheinlich werden einige Schuldner ihre Anleihen zum ersten Fälligkeitstermin nicht zurückzahlen, wie die Deutsche Pfandbriefbank im März. Doch das dürfte nur bei einer Minderheit der schwächsten Emittenten der Fall sein.

    Attraktive Risikovergütung

    In der Finanzwelt gibt es ein unzertrennliches Paar, das immer Hand in Hand geht: Risiko und Rendite. Eine hohe Rendite kann immer nur mit einem hohen Risiko erzielt werden. Mittel- bis langfristig bieten AT1 nationaler Champions eine attraktive Überrendite bei überschaubarem Risiko. Ein anderes Argument ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen: Die durchschnittliche Aktienrendite (7%) ist derzeit deutlich niedriger als die Rendite von AT1 mit einem BBB-Rating (8,7%).

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    Gaëlle Boucher
    bridport & cie
    Gaëlle Boucher leitet seit 2020 die Research-Abteilung von bridport. Davor bekleidete sie mehrere Positionen als Rentenfondsmanagerin bei CCBP, CCR Gestion, AXA und Pictet Asset Management. Bei Lombard Odier war sie für das Fixed Income Advisory zuständig. Gaëlle Boucher verfügt über einen Master II in Finanzwesen der Universität Paris-Dauphine, die Zertifizierung als Wealth Management Advisor (CWMA), das Zertifikat des CFA Institute für ESG-Investments und zwei Executive Certificates in Corporate Finance der HEC Paris.

    Scanner

    • Von Roman Przibylla
    • Partner
    • CAT Financial Products

    Der Markt für künstliche Intelligenz unter der Lupe

    Seit der Einführung von ChatGPT ist das Thema künstliche Intelligenz wieder in den Blickpunkt gerückt. Die aktuellen Ereignisse bieten sich dafür an. Microsoft beispielsweise ist gerade dabei, mehr als 10 Milliarden Dollar in den Entwickler OpenAI zu investieren. Es scheint also an der Zeit zu sein, die verschiedenen Komponenten dieses Marktes genauer zu betrachten. 

     

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Maschinen, Aufgaben auszuführen, die normalerweise mit menschlicher Intelligenz verbunden sind. Während einige Märkte, Branchen und Unternehmen weiter fortgeschritten sind als andere, befindet sich die KI insgesamt noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Laut einer Analyse von Bloomberg Intelligence wird das Bruttoinlandprodukt im Jahr 2030 infolge der beschleunigten Entwicklung und des Wachstums der KI um bis zu 14% höher sein. Das Wachstumspotenzial ist enorm, aber es gibt dennoch bestimmte Sektoren und Unternehmen, die bevorzugt werden sollten.

    Tiefgreifende Veränderungen in der IT-Branche

    KI hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Software- und Hardwarebranche und trägt dazu bei, IT-Systeme zu entwickeln, die den Bedürfnissen von Unternehmen und Verbrauchern besser entsprechen. KI oder grosse Sprachmodelle (LLMs) können Entwicklern beim Schreiben von Code für Programmanwendungen und Software helfen. Sie können Code-Fehler erkennen und auch Verbesserungen vorschlagen. Sie werden in die Softwareentwicklung einbezogen, um intuitivere Benutzeroberflächen, schnellere Problemlösungsalgorithmen und genauere Datenanalysen zu erstellen. Im Bereich der Cybersicherheit wird KI bereits in den meisten Cloud-basierten Anwendungen eingesetzt, insbesondere um Sicherheitsverletzungen zu erkennen und betrügerische Aktivitäten aufzudecken. Unternehmen, die in diesem Bereich eine Rolle spielen, sind Nvidia, Palo Alto Network oder auch Autodesk.

    Kommunikation und E-Commerce im Umbruch

    KI hat die sozialen Medien und den E-Commerce revolutioniert, indem sie Tools zur Automatisierung von Prozessen, zur Personalisierung von Erfahrungen und zur gezielten Werbung bereitstellt. Sie ermöglicht es, die Vorlieben der Nutzer zu erkennen und Empfehlungen auszusprechen, Inhalte zu klassifizieren und automatische Antworten auf Kundenfragen zu generieren. Meta Platforms und Snapchat stellten mehrere KI-Innovationen vor. Meta plant, textbasierte Erlebnisse in diversen Messengern zu erforschen. Darüber hinaus ist geplant, bildbasierte Erlebnisse durch Anzeigenformate und Instagram-Filter sowie Video- und multimodale Erlebnisse zu untersuchen. Snap hat sein eigenes neues Produkt, My AI, vorgestellt. Der Chatbot arbeitet mit der neuesten Version der GPT-Technologie von OpenAI, die speziell für Snapchat angepasst wurde. Am interessantesten ist Microsoft, das eine Reihe von KI-basierten Diensten namens Azure Cognitive Services anbietet und mit seiner Beteiligung an Chat-GPT einer der wichtigsten Player in diesem Bereich ist.

    Grosser Mehrwert für die Industrie

    Die fünfte industrielle Revolution (Industrie 5.0) beinhaltet die Kombination von Menschen und Maschinen bei der Arbeit. Dazu gehören die Zusammenarbeit von Menschen und Robotern, kognitive Systeme und die Anpassung an Kundenwünsche. KI schafft Mehrwert für Industrieunternehmen, indem sie das Wissen der Mitarbeiter, insbesondere der Ingenieure, erweitert und die Arbeitsabläufe rationalisiert. Die Automatisierung in Verbindung mit KI bringt Veränderungen in die Unternehmen und führt zu wirtschaftlichem Wachstum durch höhere Produktivität. KI kann Produkte entwerfen, Prototypen erstellen, Verbesserungen vorschlagen und einen Zeitplan für die Herstellung von Produkten erstellen. Zebra Technologies ist einer der grössten Vorreiter in diesem Bereich.

    Einsatz in der Gesundheitsbranche

    Die KI gewinnt in der Gesundheitsbranche immer mehr an Bedeutung, da ihre Anwendungsmöglichkeiten vielfältig sind. Eine Hauptanwendung von KI ist die Diagnose, da die Technologie zur Identifizierung von Krankheitsmarkern in medizinischen Bildern wie Röntgenaufnahmen und CT-Scans eingesetzt werden kann. KI kann auch zur Interpretation medizinischer Daten eingesetzt werden, zum Beispiel bei der Sequenzierung von Genomen, um Zusammenhänge zwischen genetischen Informationen und der Entwicklung bestimmter Krankheiten zu erkennen. Darüber hinaus kann KI für die Fernüberwachung des Gesundheitszustands von Patienten sowie für die Bereitstellung patientenspezifischer medizinischer Ratschläge verwendet werden, die auf den genetischen Hintergrund und die Krankengeschichte des Patienten zugeschnitten sind. Intuitive Surgical verwendet Algorithmen des maschinellen Lernens, um die Leistung seiner chirurgischen Robotersysteme zu verbessern. Es wird erwartet, dass der globale Markt für KI-basierte chirurgische Roboter im Jahr 2026 ein Volumen von 8,8 Milliarden USD erreichen wird. Es wird erwartet, dass der globale Markt für KI-basierte chirurgische Roboter im Jahr 2026 ein Volumen von 8,8 Milliarden USD erreichen wird.

    Kein Smart Mobility ohne KI

    Eines der bekanntesten Beispiele für KI-gesteuerte intelligente Mobilität ist der Einsatz autonomer Fahrzeuge. Diese nutzen KI, um Hindernisse zu erkennen und auf sie zu reagieren und effizient zu navigieren, wodurch das Risiko für den Fahrer verringert wird. KI-gesteuerte intelligente Roboter werden eingesetzt, um alltägliche Aufgaben wie die Auslieferung zu automatisieren. KI-gesteuerte Roboter können in komplexen Umgebungen navigieren und Hindernisse erkennen, so dass sie Artikel schnell und effizient an ihren Bestimmungsort liefern können. Dies wird immer häufiger in der Industrie und im privaten Bereich eingesetzt. NebenUber ist es vor allem das Unternehmen Mobileye Global, das in diesem Bereich ein enormes Potenzial aufweist.

     

    Roman Przibylla

    CAT Financial Products

    Roman Przibylla ist Partner bei CAT Financial Products. Der studierte Diplom-Kaufmann war in verschiedenen Führungspositionen im Bereich der Strukturierten Produkte tätig und für den digitalen Vertrieb von Zertifikaten, Hebelprodukten und ETFs zuständig.

    Reboot

      • Alice Wang
      • Portfolio Manager
      • Quaero Capital

    Die erstaunliche Dynamik der chinesischen Wirtschaft

    Nach drei Jahren der Einschränkungen aufgrund der Covid-Krise seine Pforten endlich wieder für ausländische Reisende geöffnet, und seine Wirtschaft zeigt eine erstaunliche Dynamik.

    Wenn man heute China besucht, ist man überrascht, wie wenig Interesse für die geopolitischen Themen besteht, die unsere westlichen Medien beherrschen. Die Bevölkerung – ebenso wie die Regierung – konzentriert sich auf den starken wirtschaftlichen Aufschwung, der das Land nach zwei Jahren im strengen Lockdown ergriffen hat.

    In der Tat ist die heimische Wirtschaft wieder voll durchgestartet. So gaben die befragten Hotel- und Restaurantfachleute an, dass sie drei Monatsverluste in wenigen Tagen wieder wettgemacht hätten, als das chinesische Neujahrsfest in dem endlich wieder geöffneten Land einen regelrechten Hype auslöste. In Shanghai, der am stärksten von den Lockdowns betroffenen Stadt, öffnen in Kürze nicht weniger als 20 neue Einkaufszentren. Nur wenige Monate nach der Wiedereröffnung spriessen die Investitionen an allen Ecken und Enden – der chinesische Opportunismus und Gewinnoptimismus sind zurück.

    Für ausländische Investoren mögen sich die Abriegelungen des letzten Jahres wie ein Tienanmen angefühlt haben, doch mit der Rückkehr von Betriebsamkeit, Normalität und Reisen werden die Lockdowns für die Chinesen bald nur noch eine ferne Erinnerung sein.

    China nach dem COVID

    Das Wachstum erstreckt sich nicht nur auf die wichtigsten Städte. Auch kleinere Städte haben sich im Laufe der letzten drei Jahre stark weiterentwickelt. Im ganzen Land sind neue Einkaufszentren aus dem Boden geschossen, die in einem den traditionellen chinesischen Strassen und Palästen ähnlichen Stil gebaut wurden. Sie erscheinen wie Oasen inmitten der imposanten Wolkenkratzer. In diesen Zentren sieht man manchmal eine schicke junge Frau oder einen eleganten jungen Mann, der nicht in Versace oder Gucci, sondern im traditionellen Hanfu gekleidet ist und anmutig mit einem Schirm vorbeigeht. Selbst in den viel kleineren Städten der Kategorie 5 haben die Behörden Gelder für das Anlegen traditioneller chinesischer Gärten bereitgestellt, um die Lebensqualität zu verbessern. Gleichzeitig soll auf diese Weise die lokale Infrastruktur modernisiert und somit die Effizienz erhöht werden – denn selbst mit einer Million Einwohnern können die „kleinen“ chinesischen Städte ihre Produktivität erheblich steigern und die Treibhausgasemissionen senken, zum Beispiel durch Investitionen in emissionsarme öffentliche Verkehrsmittel wie die U-Bahn. Die schnelle Urbanisierung Chinas in den letzten zehn Jahren hat in der Tat neue Chancen für Infrastrukturinvestitionen eröffnet.

    Effizienz- und Prozessverbesserungen erstrecken sich auf alle Ebenen. So hat beispielsweise die Kette Luckin Coffee, die inzwischen mehr Filialen als Starbucks betreibt und sich ausschliesslich auf die Lieferung konzentriert, die Kosten für einen Latte Macchiato auf unter RMB 20 (ca. CHF 2,5) gesenkt. Das geht so weit, dass Unternehmen lieber Luckin Coffee bestellen, als ihre eigenen Espressomaschinen zu benutzen.

    Im internationalen Vergleich tritt ein krasser Unterschied zu Tage: In den meisten Schwellenländern muss man sehr reich sein, um nicht unter unhygienischen Lebensbedingungen zu leiden, schwer erträgliche Arbeitszeiten zu haben und von der Hand in den Mund zu leben. In China dagegen entsteht eine echte Mittelschicht, die ein sicheres, sauberes, erschwingliches Leben führt, das derzeit von aufkeimendem Optimismus geprägt ist.

    Ein Motor: Optimismus verbreitendes organisches Wachstum

    Mehr als der Welthandel ist es heute das organische Konsumwachstum, das die chinesische Wirtschaft antreibt. Dabei hat es weder Konjunkturmassnahmen noch direkte Transfers seitens der Regierung gegeben, und die schlimmste Immobilienkrise in der Geschichte des Landes ist gerade vorbei. Der chinesische Verbraucher scheint endlich die Zügel in die Hand nehmen zu wollen, und zwar nicht nur in den Städten der Kategorie 1, sondern im ganzen Land. Grosse politische Gesten sind daher nicht zu erwarten, denn die verbrauchergetriebene Erholung dürfte zu einer Belebung der privaten Investitionen führen (die Investitionen in Gewerbeimmobilien zeigen bereits eine deutliche Erholung).

    Da den lokalen Regierungsbehörden die Einnahmen aus Immobiliengeschäften fehlen, haben sie kein Geld und die Verbraucher müssen sich daher selbst helfen. Die Politik wird nur eingreifen, wenn es nötig ist.

    China konzentriert sich auf die Wirtschaft und den langfristigen Wohlstand des Landes. Es will nicht durch äusseren oder inneren Druck in einen Krieg hineingezogen werden. Die Behörden setzen derzeit auf Abwarten und Durchhalten. Denn, wie sie selbst sagen, die Zeit arbeitet für sie.

    Alice Wang

    Quaero Capital

    Alice Wang managt seit 2015 die Bamboo-Fonds und seit 2020 den China-Fonds bei Quaero Capital LLP in London. Sie begann ihre berufliche Laufbahn als Analystin für China, Südkorea, Taiwan und die Philippinen mit den Schwerpunkten Technologie, Gesundheitswesen und Konsum. Alice Wang hat einen Bachelor-Abschluss der Yale University in Geisteswissenschaften und chinesischer Geschichte und ist CFA Charterholder. Sie ist gebürtige Chinesin mit Mandarin als Muttersprache.

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      Entschlüsselung

      • Olivier de Berranger
      • La Financière de l’Echiquier

      Man muss genau hinhören, was uns das Gold zu sagen hat

      Dieses Frühjahr flirtet der Goldpreis mit der Marke von 2.000 Dollar pro Unze. Abgesehen von diesen Rekordbewertungen ist es interessant, den Rahmen zu erweitern und diese Bewegungen zu analysieren, um die Ausrichtung der Geldpolitik antizipieren zu können.

       

       

      Gold nähert sich seinen historischen Höchstständen. Nachdem es am 13. April über 2.040 US-Dollar geklettert war, liebäugelt es jetzt mit seinem Rekordwert von 2.063 US-Dollar vom 6. August 2020. Eine Marke, die es auch im März 2022 schon fast erreicht hatte. In „realen“, also um die Inflation bereinigten Preisen ist der Rekord gewiss noch weit entfernt, denn die über drei Jahre kumulierte Inflation ist erheblich. Doch der jüngste Aufwertungstrend ist unverkennbar, vor allem wenn man einen Vergleich mit seinem Niveau von Anfang 2019 anstellt, als es unter 1.300 US-Dollar lag. Das ist ein Anstieg um über 50 %.

      Nun ist das Metall nicht einfach nur edel, sondern auch intelligent. Es reagiert – über die von den Finanzmarktakteuren eingegangenen taktischen oder spekulativen Positionen – auf geldpolitische Bedingungen, und zwar feinfühlig und vorausschauend. Im Nachhinein stellt man oft fest, dass es ein Vorbote von Krisen oder bedeutenden geldpolitischen Entwicklungen war. 2008 hatte es beispielsweise vor der grossen Finanzkrise deutlich zugelegt, während die Zentralbanken ihre Zinsen anhoben. 2011 übernahm es mit seinen damaligen Rekordwerten von über 1.800 US-Dollar (was beim heutigen Dollar wesentlich mehr wäre) die Funktion einer effizienten Absicherung gegen die Herabstufung des Ratings der USA und gegen die Eurokrise.

      Was kündigt also sein derzeitiger Höhenflug an? Versuchen wir, es zum Reden zu bringen.

      „Ich sehe einen Rückgang der Realzinsen“. Gold reagiert positiv auf negative Realzinsen, das heisst, wenn die Inflation das Zinsniveau übersteigt. Das ist natürlich eine wenig präzise Botschaft, denn es gibt verschieden Messlatten für die Inflation, in verschiedenen Ländern und mit Bezugnahme auf unterschiedliche Zinsen (kurzfristig, langfristig, aktuell, erwartet usw.). Doch in ihrer Gesamtheit betrachtet, sind die relevanten Faktoren klar. Das für die nächsten Monate erwartete allgemeine Inflationsniveau in den USA dürfte – so Gold Recht hat – den Durchschnittszins weiter übertreffen. Das kann bedeuten, dass entweder die Inflation bei unverändertem Zinsniveau hoch bleibt oder gar weiter steigt oder dass die Zinsen deutlich zurückgehen und vor allem schneller als die Inflation. Derzeit bevorzugt der Markt die letztgenannte Hypothese. Seit dem Zusammenbruch einiger Banken in den USA im März rechnet der Markt mit einer kräftigen Leitzinssenkung durch die US-Notenbank (Fed) in der zweiten Jahreshälfte 2023. Das bedeutet indirekt höhere Rezessionsängste, was übrigens vom jüngsten Sitzungsprotokoll der Fed bestätigt wurde, in dem diese Hypothese eine zentrale Bedeutung hatte.

      Eine andere mögliche Botschaft des Goldes lautet: „Ich sehe den Dollar fallen“. In Dollar kann der Goldpreis zu einem Anstieg neigen, um seinen realen Wert zu erhalten, wenn der Dollarkurs fällt. Genau das geschieht im Moment. Gegenüber einem Korb weltweiter Währungen verliert der Dollar seit dem letzten Quartal 2022 an Boden. Der Grund für diese Schwäche hängt mit den Markterwartungen bezüglich des Leitzinsniveaus zusammen; hier wird in den USA mit einem früheren und stärkeren Rückgang als in den meisten anderen Regionen gerechnet. Dem Konsens zufolge wird es beispielsweise 2023 keine Zinssenkung in der Eurozone geben, aber mehrere in den USA. Dasselbe gilt für Grossbritannien und Japan, wo der Markt sogar von einer Zinsanhebung ausgeht. Dass China die Zinsen senkt, ist eher unwahrscheinlich, da die Wirtschaft gerade durchstartet.

      Die letzte denkbare Botschaft lautet: „Ich sehe eine US-Schuldenkrise“. Sei es aufgrund der Instabilität der Regionalbanken oder des Gewerbeimmobiliensektors, die beide aufgrund der Zinsanhebungen unter Druck stehen, oder im schlimmeren Fall aufgrund der politischen Blockade bei der Obergrenze der US-Staatsschulden – es besteht durchaus die Möglichkeit, dass das Rating der USA infrage gestellt wird. Man denke an die Herabstufung des Ratings der USA am 5. August 2011, die wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschlug. Sie kam exakt in dem Moment, als der Goldpreis nach einem starken Anstieg seinen Höhepunkt erreicht hatte. Tatsächlich ist seit 2022 ein ununterbrochener Anstieg der Absicherungskosten gegen einen Ausfall der USA zu beobachten. Auch wenn ein realer Ausfall undenkbar erscheint, weil er einem wirtschaftlichen Selbstmord gleichkäme, könnten die Spannungen in Bezug auf die Abstimmung über die Anhebung der Schuldenobergrenze in den kommenden Monaten noch zunehmen. 2011 hatte die Ratingagentur S&P ihre Herabstufung mit folgender Erklärung begründet: „Die Herabstufung des Ratings spiegelt unsere Ansicht wider, dass die Effektivität, die Stabilität und die Vorhersagbarkeit der Politik und der politischen Institutionen geschwächt wurden“. Gibt es da Ähnlichkeiten mit der derzeitigen Lage?Unser guter alter Freund das Gold warnt uns – und wir sollten zuhören. Glücklicherweise mangelt es nicht an hochwertigen Anlagen; man muss sie nur finden und bereit sein, einen gewissen Preis zu zahlen.

       

      Olivier de Berranger

      La Financière de l’Echiquier

      Seit 1990 war Olivier de Berranger als Trader und dann als Leiter des Trading Desk für Cash-Zinsprodukte und Derivate bei Crédit Lyonnais und später bei Calyon tätig. Anschliessend war er Leiter des Bereichs Capital Markets bei First Finance, einem Beratungs- und Schulungsunternehmen. Im März 2007 stiess er zu La Financière de l’Échiquier als Manager im Bereich Obligationen. Er ist insbesondere für die in Zinsprodukte investierten Bereiche des Fonds Echiquier Patrimoine verantwortlich und verwaltet Echiquier Arty sowie Echiquier Credit Europe. 2017 wurde er zum Leiter der Vermögensverwaltung und Vorstandsmitglied ernannt. Im April 2019 wurde er schliesslich zum stellvertretenden Generaldirektor ernannt. Olivier de Berranger ist Absolvent der HEC.

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        Tag der Erde

        Die zu hohen Kosten des ökologischen Wandels

        • Pascal Dudle und Matthias Fawer
        • Vontobel Asset Management

        Anlässlich des Internationalen Tags der Erde, der 1970 zum ersten Mal begangen wurde, sprechen Pascal Dudle und Matthias Fawer über die entscheidende Bedeutung von starken Investitionen in eine Wirtschaft, die in der Lage ist, mit den grossen Umweltherausforderungen der Gegenwart umzugehen.

        Die Welt steht vor einer Umweltkrise ungekannten Ausmasses. Die Menschheit sollte dem Kampf gegen den Klimawandel oberste Priorität einräumen, da er eng mit vielen anderen Umweltproblemen verbunden ist. Um zu verhindern, dass die Temperaturen um mehr als 1,5 Grad Celsius über das vorindustrielle Niveau ansteigen, müssten die weltweiten CO2-Emissionen nach Angaben des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) bis 2030 um etwa 45 Prozent gegenüber dem Niveau von 2010 sinken und bis zum Jahr 2050 Netto-Null erreichen.

        Klimaschutzinvestitionen sind notwendig und wirtschaftlich sinnvoll
        Dazu sind enorme Investitionen notwendig. Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) sind allein in den Schwellen- und Entwicklungsländern bis 2030 zusätzliche Investitionen von einer Billion US-Dollar pro Jahr in saubere Energien notwendig, um bis 2050 CO2-Neutralität erreichen zu können. Das ist das Siebenfache der heutigen Investitionen und berücksichtigt dabei noch nicht einmal den Kapitalbedarf für Klimamassnahmen in anderen Ländern und Sektoren wie der Landwirtschaft, dem verarbeitenden Gewerbe oder auch für die notwendige Anpassung an die bereits spürbaren Auswirkungen des Klimawandels. Angesichts dieser Summen darf man aber nicht vergessen, dass die Kosten eines ungebremsten Temperaturanstiegs über die 1,5-Grad-Marke hinaus kaum zu beziffern wären. Zu ihnen zählen auch die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Folgen des Klimawandels wie den Anstieg des Meeresspiegels, extremer Wetterereignisse sowie Nahrungsmittel- und Wasserknappheit. Investitionen in Klimaschutzmassnahmen sind daher nicht nur notwendig, sondern auch langfristig wirtschaftlich sinnvoll.

        Institutionelle Anleger und private Geldgeber leisten wichtigen Beitrag
        Dem privaten Sektor kommt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der globalen Umweltprobleme zu. Zum einen kann der Privatsektor mit Massnahmen zur Verringerung seines ökologischen Fussabdrucks und über Nachhaltigkeitsinitiativen zu einer nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Zukunft für alle beitragen. Vor allem aber übernehmen institutionelle Anleger sowie private Geldgeber eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung der Transformation. Die Mittelbereitstellung für Unternehmen und Projekte, die zum Kampf gegen die globale Erwärmung und andere Umweltprobleme beitragen, stellt eine potenziell lohnende und wirkungsvolle Anlagestrategie dar. Allerdings kann diese auch mit höheren Risiken verbunden sein und sorgfältige Analyse sowie professionelle Unterstützung sind daher wichtig. Das Anlagespektrum ist breit und reicht von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz über Lösungen für eine grüne Infrastruktur einschliesslich des öffentlichen Nahverkehrs, Bike-Sharing oder „grüner“ Gebäude. Auch Bereiche wie nachhaltige Landwirtschaft sowie Unternehmen, die nachhaltige Anbaumethoden oder Produkte zur Reduzierung der Umweltbelastung entwickeln sind unter langfristigen Anlageperspektiven attraktiv. Innovative Lösungen für die Abfallbewirtschaftung können dazu beitragen, die Abfallmenge auf Deponien zu verringern und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.
        Private und institutionelle Investoren tragen schon heute zu einer nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Zukunft für alle bei und ihr Beitrag wird noch wichtiger werden. Der Tag der Erde erinnert zugleich daran, dass sich Übergang zu einer klimaneutralen Ökonomie nur gemeinsam bewältigen lässt.

        Pascal Dudle

        Head of Listed Impact

        Pascal Dudle ist seit 2007 bei Vontobel Asset Management tätig und betreut die sozial- und umweltorientierten Impact-Strategien. Als Head of Listed Impact ist er Portfoliomanager der Clean Technology Portfolios. Zuvor war war er 10 Jahre bei Swiss Re tätig. In seiner letzten Position, von 2001 bis 2007, investierte er als Portfoliomanager sowohl in öffentliche als auch private Märkte und konzentrierte sich auf Umweltbereiche wie alternative Energien, Energieeffizienz und nachhaltige Forstwirtschaft.

        Pascal besitzt einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft der Universität Zürich und ausserdem eine CEFA-Qualifikation.

        Matthias Fawer

        Senior Analyst, ESG & Impact

        Matthias Fawer ist seit Herbst 2016 bei Vontobel Asset Management tätig, als ESG & Impact Analyst. Bevor er zu Vontobel kam, war er seit 2013 in ähnlichen Funktionen bei der Vescore AG und der Notenstein Privatbank AG tätig (die 2016 von Vontobel übernommen wurde). Von 2000 bis 2013 war er Nachhaltigkeitsanalyst bei der Bank J. Safra Sarasin. Seit 2002 ist er Autor von Studien über Solarenergie und erneuerbare Energien und hält Vorträge an verschiedenen Kongressen.

        Matthias besitzt einen Master-Abschluss in Naturwissenschaften und einen Doktortitel des Instituts für Biotechnologie der ETH Zürich.

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