KI-Lösungen

Digital Solutions

  • Stefan Klauser
  • CEO
  • Aisot Technologies

«KI-optimierte Portfolios werden zu handelbaren Investmentprodukten»

Aisot Technologies ist ein Spinoff der ETH Zürich und entwickelt künstliche Intelligenz (KI) für Vermögensverwalter, Finanzberater und Fonds-Manager. Mit der von aisot entwickelten KI-Plattform, der “AI Insights Plattform”, haben Nutzer die Möglichkeit, auf einer interaktiven Plattform direkt Zugang zu modernsten KI- und Quant-Tools zu erhalten, erklärt Stefan Klauser.

Wie können Vermögensverwalter Ihre Plattform nutzen?

Vermögensverwalter können damit effizient neue Strategien erstellen und personalisieren sowie bestehende und neue Portfolios fortlaufend anhand von Informationen aus den Märkten und alternativer Quellen optimieren.

Welche Technologien setzen Sie?

Wir nutzen die Technologien, die von den Pionieren der künstlichen Intelligenz entwickelt wurden. Die Personalisierung erlaubt es, unter einer weiten Auswahl an Elementen zu wählen – zum Beispiel Volatilitäts-Ziele, Gewichtung der verschiedenen Assets, Turnover-Raten und ESG Faktoren – sowie individuelle Empfehlungen bis auf die Ebene von Einzeltiteln.

Über das sogenannte “Product Launch Pad” können KI-optimierte Portfolios in handelbare Investmentprodukte verwandelt werden. Die Nutzer haben weiter die Möglichkeit, den Auftrag für das Vermögensmanagement zu delegieren und eine ausgereiftere Verwaltung ihrer Portfolios sicherzustellen. Damit können sie sich zum Beispiel auf Spezialisierungen, Satellit-Portfolios oder ihre eigene Kundenakquise fokussieren. Unsere Plattform kann zudem für die Implementierung von eigenen oder White-Label-Investmentprodukten genutzt werden.

Was ist Ihre Zielgruppe?

Unsere Produkte werden derzeit von verschiedenen Akteuren eingesetzt: Vermögensverwalter, Fonds, Family Offices, Finanzberater und Broker in den Schlüsselregionen Europa, dem Nahen Osten, Asien und den USA. Auch besonders viele Boutique-Vermögensverwaltungsgesellschaften zählen zu unseren Kunden. Sie nutzen die Funktionen der KI-Plattform nicht nur bei der Erstellung personalisierter Portfolios, sondern auch bei der Analyse und Reaktion auf Markttrends.

Wer steckt hinter Aisot?

Gemeinsam mit Nino Antulov-Fantulin und Tian Guo habe ich 2019 Aisot Technologies gegründet. Als Technologie-Chef (CTO) wirkt Roger Peyer, der zuvor bei Avaloq und Vontobel gearbeitet hat. In den letzten Monaten konnten wir Talente von Branchenführern wie Google, InvestCloud und GenTwo anziehen. Als ETH-Spinnof sind wir weiterhin eng mit der ETH Zürich verbunden, unter anderem als Mitglied des AI Centers und des FinsureTech Hubs.

Wie sieht die Kostenstruktur aus?

Unsere Subskriptions-Gebühren richten sich nach den Bedürfnissen der Kunden und der Komplexität der gefragten Produkte. Momentan gibt es einen Zugang zu unserer Plattform bereits ab weniger als CHF 2000 pro Monat. Für die noch zu lancierenden Investment-Produkte richten sich die Preise nach der Produktkategorie, den darüber verwalteten Vermögen und den Gebühren, die unsere Kunden für die Produkte veranschlagen.

 

Weitere Informationen:

www.aisot.com

Stefan Klauser

Aisot Technologies

Stefan Klauser Stefan Klauser ist CEO von Aisot Technologies, der KI der nächsten Generation, die auf das Asset Management angewendet wird. Bevor er Aisot gründete, arbeitete Stefan als Projektleiter für Finance 4.0 an der ETH Zürich. Er ist Mitautor und Herausgeber einer Reihe von Büchern an der Schnittstelle von Fintech und Nachhaltigkeit. Stefan hat einen Masterabschluss der Universität Zürich und Postgrad-Abschlüsse in Leadership sowie Entrepreneurship- und Innovationsmanagement der London School of Economics. Am MIT absolvierte er das Programm «Fintech and the Future of Markets».

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    Sphere

    The Swiss Financial Arena

    Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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    Toolbox

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    Digital Solutions

    • Hossein Fezzazi
    • COO
    • Penta

    “Sicherheit und Datenschutz sind die wichtigsten Prioritäten der heutigen Zeit”.

    Penta mit Sitz in Genf und Dubai wurde vor fast dreissig Jahren gegründet und bietet IT-Dienstleistungen für Wealth-Manager an. Cloud Technologie, Sicherheit und Datenschutz: Das sind Themen, die derzeit viel Aufmerksamkeit erfordern, wie Hossein Fezzazi erklärt.

    Worin besteht die Geschäftsaktivität von Penta?

    Penta ist ein Anbieter von Cloud- und IT-Management-Diensten. Wir sind seit 1996 auf die Speicherung, Verwaltung und den Schutz sensibler Kundendaten spezialisiert und betreiben eigene Datenzentren in zwei der bedeutendsten Finanzmetropolen der Welt: Genf und Dubai.

    Unsere Kunden stammen überwiegend aus dem Finanzsektor. Die globale Finanzwelt, der internationale Handel und komplexe Gesetzgebungen stellen grosse Anforderungen an unsere Kunden – sie dürfen keine Fehler begehen. Mit Penta erhalten sie die beruhigende Gewissheit, dass sie ihre Daten dank unserer massgeschneiderten IT-Lösungen in die richtigen Hände geben.

    Wie positioniert sich Penta im Finanzdienstleistungssektor?

    Wir können mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Finanzsektor vorweisen, und haben mehrere hundert Unternehmen in Genf und Dubai bei der Optimierung ihrer Datensicherheit und -konformität betreut. Unser Angebot: zuverlässige Sicherheit für die Bankgeschäfte von Finanzinstituten aller Grössen. Hierbei machen wir weder Ausnahmen noch Kompromisse.

    Welche Lösungen bieten Sie zum Beispiel an?

    Unser Angebotsspektrum reicht von Cloud-Diensten und Lösungen für Unternehmen bis zum IT-Risikomanagement.

    Unsere Cloud-Lösungen umfassen eine in der Schweiz oder in Dubai gehostete private Cloud, Infrastructure-as-a-Service (IaaS), das Hosting von Anwendungen sowie Disaster Recovery-as-a-Service (DRaaS).

    Als Geschäftslösungen bieten wir eine ganze Dienstleistungspalette an, von virtuellen Büros, Büroanwendungen und Business Continuity bis hin zu Managed IT Services (MITS), technischer Beratung und 3CX-Telefonieplattformen. Wir kümmern uns auch um die Sicherheit der Kommunikation unserer Kunden, das File Sharing und das Hosting von E-Mails und Websites.

    Unsere Lösungen für das IT-Risikomanagement umfassen Governance und Compliance-Funktionen einschliesslich der FINMA- und DFSA-Compliance, IT-Audits, Verwaltungssysteme für Sicherheitsinformationen und Ereignisse, Backup-as-a-Service (BaaS) sowie Online-Überwachung und -verwaltung. Darüber hinaus bieten wir IT-Infrastruktur-Audits, Penetrationstests, die Entwicklung von IT-Sicherheitsrichtlinien und Schulungen zur Sensibilisierung für Cybersicherheit, Unterstützung in puncto Cyberversicherung und Microsoft 365-Sicherheit an.

    An welche Kundensegmente richten Sie sich konkret?

    Im Ökosystem der Finanzdienstleistungen liegt unser Schwerpunkt auf Privat- und Investmentbanken, Versicherungsgesellschaften, Family Offices, unabhängigen Vermögensverwaltern und Steuerberatern.

    So vertrauen uns beispielsweise Bloomberg, Finamic und SS&C beim Schutz ihrer Daten und Anwendungen. Wir erfüllen alle IT-Anforderungen der Akteure aus dem Finanzdienstleistungssektor, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

    Welche bahnbrechenden Entwicklungen kennzeichnen derzeit die Tools, die Finanzinstituten angebotenen werden?

    Datensicherheit und Datenschutz sind momentan die beiden wesentlichen Themen,

    die dem Finanzsektor am Herzen liegen – zwei immer wichtigere Aspekte bei der Einhaltung der gesetzlicher Vorschriften.

    Mittlerweile werden KMU genauso häufig zum Ziel von Cyberangriffen wie grosse Unternehmen – wenn nicht sogar häufiger. Das liegt vor allem daran, dass sich die verfügbaren Tools und die Motivationen geändert haben. Der Wettlauf in Bezug auf erschwingliche und praktikable Lösungen hat begonnen.

    Beim Datenschutz hat die Gesetzgebung die Fortschritte der letzten 20 Jahre im Bereich Big Data inzwischen berücksichtigt. Die Unternehmen dürfen nicht mehr alle möglichen Daten sammeln und sie auf ihrer Hardware speichern – sie sind für alle Daten und deren Schutz verantwortlich. Auch erfordert der Schutz der Daten vor Datenlecks erfordert immer spezifischere Expertise und Technologien.

    Hossein Fezzazi

    Penta

    Hossein Fezzazi ist seit dem Jahr 2010 Chief Operating Officer von Penta und daher für die Strategie, die Finanzen und die Verwaltung der Konten des Unternehmens in Genf und in Dubai zuständig. Für diese Aufgaben bringt er seine solide Erfahrung im Bereich Kundenbetreuung während der Ausschreibungs-, Vorverkaufs- und Produktionsphase von Projekten ein.

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      Sphere

      The Swiss Financial Arena

      Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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      Allianz

      Digital Solutions

      • Pierre Dupont
      • Managing Partner
      • WIZE by Teamwork

      «Syz will mit einer Core-Lösung alle Bedürfnisse der EAMs abdecken»

      Im Rahmen der Partnerschaft mit Wize by TeamWork bietet die Bank Syz den unabhängigen Vermögensverwaltern, die ihr ihre Einlagen anvertraut haben, die Nutzung eines von Wize entwickelten PMS an. Eine innovative Lösung, die uns Pierre Dupont näher erläutert.

      Worin besteht eigentlich diese Partnerschaft?

      Wir stellen die Wize-Software denjenigen unabhängigen Vermögensverwaltern zur Verfügung, die Syz als Depotbank nutzen. Mit der Einführung des FIDLEG sind den EAMs viele Aufgaben zugefallen, vor allem in Bezug auf CRM und Compliance. Durch diese Verantwortungsübertragung von der Depotbank auf den Vermögensverwalter wurde gleichzeitig der Leistungsumfang der für EAMs bestimmten Systeme innerhalb der Banken eingeschränkt. Die heute verfügbaren Systeme entsprechen nicht mehr 100%ig den Bedürfnissen. Daher hatten wir die Idee einer Partnerschaft zwischen Syz und Wize.

      Um ihr Angebot an die EAMs zu verbessern, macht die Bank folgenden Vorschlag: Auslagerung und Übernahme der Kosten für eine Core-Lösung, die alle Bedürfnisse der unabhängigen Vermögensverwalter in diesem neuen FIDLEG-FINIG-Umfeld abdeckt.

      Welche Kosten übernimmt die Syz-Bank genau?

      Sie übernimmt die Kosten für die Software im Verhältnis zu den Vermögenswerten, die ein EAM bei ihr deponiert. Damit soll den EAMs natürlich ein Anreiz geboten werden, mehr Konten bei ihr zu eröffnen. Die Partnerschaft zwischen Wize und Syz beruht also auf der Änderung der Geschäftsstrategie mit einem Angebot, das ein Core-System gegenüber einem Satellitensystem bevorzugt.

      Inwiefern meinen Sie, dass dieses Angebot die unabhängigen Vermögensverwalter anspricht?

      Für die Syz Bank stellt der Einsatz der Wize-Software letztlich einen recht moderaten Kostenfaktor dar. Für die EAMs dagegen bedeutet die Einhaltung der neuen FIDLEG- und FINIG-Normen eine starke Erhöhung ihrer Betriebskosten. Das ist das Problematische an diesen neuen Vorschriften. Sie bringen keine neuen Geschäftsmöglichkeiten mit sich, zumindest nicht unmittelbar, aber sie belasten die Budgets und erhöhen die operativen Risiken. Daher wird die von Syz angebotene Budgetentlastung die EAMs mit Sicherheit zu einem Ausbau ihrer Geschäftsbeziehungen mit der Bank veranlassen.

      Was bezwecken Sie mit dieser Partnerschaft?

      Die Syz-Bank kann damit zeigen, dass sie ein offenes Ohr für die EAMs hat und kundenorientiert genug ist, um Lösungen für die aktuellen Probleme zu finden. Meiner Ansicht nach beweist Syz mit diesem originellen und innovativen Partnerschaftsmodell zudem ihren Unternehmergeist und kann so auch eine Vorreiterrolle in ihrem Sektor einnehmen. Was Wize betrifft, so verdeutlicht die Partnerschaft mit Syz in idealer Weise die Fähigkeiten unseres PMS: Es wird den neuen Bedürfnissen der Vermögensverwalter gerecht, vor allem in den Bereichen CRM und Compliance, zwei Funktionen, die heute von entscheidender Bedeutung sind.

      Könnte diese „Premiere“ Ihres Erachtens weitere nach sich ziehen?

      Die Partnerschaft ist nicht exklusiv, weder für Syz noch für Wize. Sie kann also zum Präzedenzfall werden. Auf lange Sicht glaube ich nicht, dass alle Banken am Finanzplatz denselben Weg einschlagen. Dennoch haben wir mit dieser „Premiere“ die Möglichkeit, den Markt zu testen und eventuell weitere Initiativen in Erwägung zu ziehen. Es ist noch zu früh, um etwas Genaues über Erfolg und Auswirkungen dieser Partnerschaft sagen zu können, aber Eines ist klar: Sie zieht bereits enorme Aufmerksamkeit auf sich und hat bei den Banken wie auch bei den Vermögensverwaltern viele Fragen ausgelöst.

      Pierre Dupont

      WIZE by Teamwork

      Pierre Dupont ist Managing Partner bei WIZE by TeamWork, einem Anbieter von All-in-One-Softwarelösungen für das Wealth Management und Asset Management. Pierre Dupont verfügt über eine solide Erfahrung im IT-Bereich und im Bankwesen. Bevor er im Jahr 2010 die Leitung Verkauf bei Wize übernahm, zeichnete er für die Geschäftsentwicklung der Global Custody und Reporting Services der Bank Lombard Odier verantwortlich. Davor war er als Private Banking Client Executive bei IBM in Genf tätig. Pierre Dupont ist Absolvent der ICHEC Management School in Brüssel.

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        Sphere

        The Swiss Financial Arena

        Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

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        Entwicklung

        Digital Solutions

        • Pierre-Alexandre Rousselot
        • CEO
        • KeeSystem

        KeeSense 7.0: Technologie und UX im Dienste der Leistung

        Das Fintech KeeSystem hat die neueste Version seiner Portfoliomanagement-Software KeeSense herausgebracht. Die vor 15 Jahren eingeführte PMS ist mittlerweile in der siebten Version erschienen, wobei der Schwerpunkt diesmal auf Design, Ergonomie und Effizienz liegt.

        Auf welche Ziele haben Sie sich bei der Entwicklung dieser neuen Version von KeeSense konzentriert?

        In der Tech-Branche muss man ständig innovativ sein, um den Bedürfnissen der Nutzer und der Art und Weise, wie sie sich selbst entwickeln, gerecht zu werden. Bei KeeSense haben wir in den 15 Jahren, in denen es die Software gibt, immer versucht, den Alltag der unabhängigen Vermögensverwalter zu vereinfachen. Die neueste Version folgt dieser Logik und berücksichtigt auch die neuen Anforderungen, die seit der Einführung der neuen Vorschriften zu Beginn des Jahres an die UVV gestellt werden.

        Konkret haben wir wirklich viel Wert auf Design, Ästhetik und Ergonomie gelegt. Wir haben uns zum Beispiel stark von den kognitiven Wissenschaften inspirieren lassen, um komplexe Informationen auf möglichst einfache und erschwingliche Weise darzustellen. Ein PMS ist kompliziert; Compliance ist kompliziert; die Vermögensverwaltung als Ganzes ist kompliziert. Für UVV sind die Prozesse ziemlich schwerfällig. Mit KeeSense 7.0 wollten wir daher schnelle, effiziente, einfache und intuitive Lösungen entwickeln. Darauf haben wir uns konzentriert.

        Auf unsere Weise haben wir versucht, die Grenzen des Wealth Managements neu zu definieren. Die Benutzeroberfläche wurde so gestaltet, dass sie den Nutzer einbezieht. Wir haben zum Beispiel die Funktion “Snapshot” geschaffen, damit UVV einen vollständigen Überblick über ihr Portfoliomanagement haben und die Entscheidungsprozesse flüssiger werden.

        Wie lange haben Sie für die Entwicklung der siebten Version von KeeSystem gebraucht?

        Wir haben gut neun Monate gebraucht, mit einer Forschungsphase und natürlich einer Testphase, bei der die Nutzer einbezogen wurden. Wir haben zum Beispiel Eye-Tracking-Tools eingesetzt, um genau zu verstehen, wohin die Blicke gehen, mit manchmal recht überraschenden Ergebnissen. Eine Software wie die unsere zu entwickeln und die richtige Information an den richtigen Ort zu bringen, ist vergleichbar mit der Arbeit eines Architekten. Man muss gleichzeitig sehr kreativ und sehr genau sein. Sehr kreativ, wenn man darüber nachdenken muss, wie man die neuen Technologien nutzen kann, um den Alltag der Vermögensverwalter zu erleichtern. Sehr präzise, wenn es darum geht, dynamische Dashboards zu entwerfen, die einen konstanten und zuverlässigen Informationsfluss gewährleisten und mit mehreren Depotbanken verbunden sind. KeeSense v.7 ist mehr als nur ein Update. Die neue Version wurde von Anfang an so konzipiert, dass sie jeden Aspekt des Tagesgeschäfts von der Konsolidierung bis zum Reporting optimiert.

        Welche Erkenntnisse haben Sie aus der Testphase gewonnen?

        Sie haben uns ermöglicht, die Ideen, die wir im Vorfeld definiert hatten, zu validieren und anschliessend gemäss dem erhaltenen Feedback verschiedene Anpassungen vorzunehmen. Diese Tests in Originalgrösse sind zwangsläufig sehr wichtig. Wir haben heute etwas mehr als 300 Nutzer. 70 Prozent nutzen KeeSense mindestens vier Stunden pro Tag! Es war unbedingt notwendig, dass sie uns ihre Reaktionen mitteilen konnten. Wir können nur funktionieren, wenn wir den Kunden in den Mittelpunkt unserer Gleichungen stellen.

        Ausserdem ist die Vermögensverwaltungsbranche für mich mit der Welt des Luxus vergleichbar. In der Welt des Luxus ist es undenkbar, ein Auto, eine Uhr oder ein Möbelstück auf den Markt zu bringen, das irgendeinen noch so kleinen Fehler aufweist. Wir haben die gleiche Strenge, die gleiche Sorge, wenn wir unsere Software veröffentlichen. Wir sind sehr streng, wenn es um die Qualität des Endprodukts geht.

        Pierre-Alexandre Rousselot

        KeeSystem

        Als geschäftsführendes Gründungsmitglied von KeeSystem hat Pierre-Alexandre Rousselot die Position des Generaldirektors inne und ist insbesondere für die Gesamtstrategie und die Vertriebsentwicklung verantwortlich. Nach seinem Informatikstudium hat er sich auf die Entwicklung von Softwareprodukten für die Vermögensverwaltung spezialisiert und dann gemeinsam mit Frédéric Gérault KeeSystem gegründet. Sie entwickelten KeeSense; eine Gesamtlösung, mit der Vermögensverwalter, Family Offices und Privatbanken sämtliche strategischen Asset-Management-Funktionen verwalten können. KeeSystem ist mittlerweile in Genf, Monaco und Luxemburg präsent.

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          Sphere

          The Swiss Financial Arena

          Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

          Rue Barton 7
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          Website erstellt von Swiss House of Brands

          Identität

          Digital Solutions

          • Chantal Baer
          • Managing Partner
          • Swiss House of Brands

          Investieren Sie in Brand-Content statt in den Konferenzraum

          Für einen Vermögensverwalter kann die Website nicht auf die Online-Duplizierung einer Marketingbroschüre reduziert werden. Angesichts des Fachwissens, ist sie ist ein dynamisches, beziehungsorientiertes Instrument, das eine echte Content-Strategie nötig macht.

          Brand-Content ist nichts anderes als der Diskurs, den die Marke eines Unternehmens über verschiedene Medien führt. Branding ist ein weites Feld, sowohl im Print- als auch im Online-Bereich: Broschüren, Websites, Blogs, Videos, soziale Netzwerke, Podcasts. Kurzum, es umfasst alle Inhalte, die dazu beitragen, Sie sichtbar zu machen und mit Ihrem Publikum zu kommunizieren.

          Hier sind die wichtigsten Vorteile von Brand Content.

          . Er ermöglicht es Ihnen, die Expertise, die Werte und das Offering,

          . das für Ihr Unternehmen typisch sind, hervorzuheben und sich so von Ihren Konkurrenten zu unterscheiden.

          . – Er bindet Ihr Publikum. Relevante und qualitativ hochwertige Inhalte wecken die Aufmerksamkeit von Kunden und Partner, die Ihnen folgen und Ihre Community vergrössern werden.

          . Er sorgt für eine deutliche Steigerung des organischen Traffics. Gute Markeninhalte mit intelligenten Schlüsselwörtern tragen dazu bei, das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern und mehr Besucher auf Ihre Website zu bringen.

          . Er fungiert auch als mächtiges Werkzeug bei der Generierung von Leads.

          Wenn Ihr Brand-Content – also das, was Sie auf Ihrer Website erzählen – nur aus Allgemeinplätzen wie “Kundenservice von höchster Qualität … nach Mass…. “, “Leistung und effizientes Management”, “seit 1925…. seit 1935….. “, “ein verfügbares Team” besteht, verpassen Sie das Wesentliche. Ihre Website arbeitet direkt für die grössten Marken in Ihrer Branche, aber nicht für Sie:

          Weil im globalen Dorf des Internets die blosse Artikulation von Produkten & Dienstleistungen bestenfalls auf den Marktführer verweist und Ihre Kommunikation dann zu einem Budgetverlust wird. Um relevant zu sein, muss man daher von sich selbst erzählen können und seine Beweggründe klar formulieren – das “Storytelling” seiner Marke aufbauen:

          Wer sind Sie, was machen Sie anders als Ihre Konkurrenten? Was ist Ihre Identität ausserhalb der Vermögensverwaltung, warum dieser Beruf und bei welcher Kundentypologie können Sie die beste Expertise vorweisen?

          Indem Sie die Unternehmensmarke unverwechselbar positionieren, wird der regelmässig einzusetzende Brand-Content zu einer Selbstverständlichkeit. Es ist die Grundgeschichte, die sich in der Logik der Marke weiter aufbaut und die Entwicklung der Community erleichtern wird.

          In einer entmaterialisierten Wirtschaft ist die digitale Sichtbarkeit mindestens genauso wichtig wie die physische Präsenz. Fachwissen wird daher zuerst im Internet inszeniert. So wie die Investition in eine Adresse und in Büroräume wichtig ist, ist auch die Investition in die digitale Präsenz eine Anstrengung wert. Sie besteht nicht nur darin, die Unternehmensbroschüre auf eine Website zu übertragen. Es ist auch eine Investition in Zeit und Geld, um die Sichtbarkeit und den Bekanntheitsgrad aufrechtzuerhalten.

          In weniger als zehn Jahren wird die Hälfte der Entscheidungsträger und Investoren digital geboren sein. Diejenigen, die sich in der Arbeitswelt befinden, funktionieren bereits auf die gleiche Weise. Für sie läuft der erste Kontakt mehrheitlich über die Marken- und Unternehmensidentität im Internet. Der Verweis von einem zufriedenen Kunden auf einen potenziellen Interessenten erfolgt ebenfalls über die digitale Präsenz, mit offensichtlichen Auswirkungen auf das Image.

          So war es recht einfach, dem Chef einer neuen Vermögensverwaltungsgesellschaft zu antworten, der uns stolz mitteilte, dass sein Konferenzraum extrem teuer gewesen sei und er daher nur ein auf das absolute Minimum reduziertes Budget für eine Website habe. Die Frage lautete: Wie viele Interessenten wollen Sie mit Ihrem Konferenzraum gewinnen und wie viele Interessenten verlieren Sie mit einer Website und einem schlampigen Branding, das dem Image des Konferenzraums oder der Qualität der Kunden, die Sie gewinnen wollen, sicherlich nicht gerecht wird? Kurz gesagt: Sie müssen wissen, wo Sie hinschauen müssen. Wie viele Personen sollen letztendlich durch den Konferenzraum gehen? Und wie viele Besucher erwarten Sie auf der Startseite Ihrer Website?

          Chantal Baer

          Swiss House of Brands

          Chantal Baer gründete 2018 Swiss House of Brands. Sie unterstützt Kunden bei der Entwicklung von Wachstumsmöglichkeiten und der Generierung von Performance in einem digitalen Umfeld. Sie ist Mitglied des Cercle des Administrarices Suisses und sie sitzt im Vorstands der Standortförderung des Kantons Waadt. Zusammen mit Xavier Comtesse schrieb sie ein Sachbuch zur digitalen Wirtschaft (“Les leviers de croissance à l’ère de l’économie numérique”).

          Chantal Baer hat an der Universität Genf Literatur und Linguistik studiert. Später hat sie Postgrad-Ausbildungen in den Bereichen Marketing, Digital Marketing, Business Intelligence und Sustainable Management absolviert.

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            Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.

            Set-Up

            • Digital Solutions
            • Dimitri Petruschenko
            • Managing Partner
            • EAM.Technology

            “Vermögensverwalter müssen eine langfristige Perspektive und Strategie haben”

            Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz benötigen seit diesem Jahr für ihre Tätigkeiten eine Finma-Lizenz. Gleichzeitig rücken strategische und operationelle Fragen in den Vordergrund. Technologie spielt hier eine wichtige Rolle, sagt Dimitri Petruschenko. Doch sie muss im Kontext der strategischen Fragen gelöst werden.

            Wie stark werden Finanzdienstleister durch technologische Anforderungen belastet?

            Grundsätzlich sehe ich Technologie als Werkzeug, um Innovation zu fördern, schneller am Markt zu agieren, Kunden zu gewinnen und Loyalität aufzubauen, die Qualität zu verbessern und Risiken effizient zu managen. Die Branche der unabhängigen Vermögensverwalter wird sich deshalb der digitalen Transformation der Gesellschaft nicht entziehen können. Grosse Banken, kleine Banken, grosse Unternehmen und KMUs investieren alle in Technologie, um sich zu transformieren. Dabei ist es wichtig, eine langfristige Perspektive und Strategie zu haben.

            Welche Fragen stehen im Vordergrund?

            Jeder unabhängige Vermögensverwalter wird in seinem eigenen Tempo folgende grundlegende Überlegungen anstellen müssen: Welche Funktionen sind differenzierend und müssen intern von dedizierten Mitarbeitern übernommen werden, um die Positionierung und Kundentreue zu gewährleisten? Danach: Welche Prozesse sind standardisiert und können durch Technologie automatisiert werden, um repetitive Aufgaben und Risiken zu reduzieren und Effizienz sowie Datenqualität zu steigern?

            Welche Anforderungen in Bezug auf Technologie werden durch eine neue Generation von Kundinnen und Kunden an die Vermögensverwalter herangetragen?

            Die neue Generation von Kunden erwarten eine nahtlose Integration von Technologie in den Beratungsprozess, einschliesslich benutzerfreundlicher digitaler Plattformen und Apps, die ihnen einen einfachen Zugang zu ihren Finanzinformationen und -dienstleistungen bieten. Sie möchten jederzeit und über verschiedene Geräte hinweg einen Zugriff auf umfassende Reporting-Daten haben, um ihre Anlagen und Portfolioentwicklungen besser verfolgen und bewerten zu können. Und sie erwarten personalisierte Angebote und Dienstleistungen, die auf ihren individuellen Bedürfnissen und Präferenzen basieren..

            Wenn Sie die Technologie-Anbieter vergleichen, wie entwickelt sich der Markt?

            Der Markt für Tool- und Dienstleistungsanbieter hat sowohl eine stabile als auch eine dynamische Seite. Im Bereich der Kernapplikationen wie Portfolio Management Systemen haben die Marktführer eine starke Position und werden voraussichtlich auch weiterhin führend bleiben, was für Stabilität sorgt. Bei diesen PMS-Anbietern liegt der Fokus eher auf der Weiterentwicklung und Öffnung ihrer etablierten Lösungen. Vermögensverwalter fordern von den Anbietern zu Recht individuelles Kundenerlebnis für ihre Kunden und die Möglichkeit weitere Tools aus dem Ökosystems anbinden zu können. Dynamisch entwickelt sich hingegen der Markt für Tools mit spezifischen ergänzenden Funktionalitäten wie KYC, CRM, Reporting, Messaging, Billing & Gebührenmanagement, Spesenmanagement.

            Welche Vorgänge lassen sich im Bereich der Vermögensverwaltung digitalisieren und eventuell sogar outsourcen?

            Viele Prozesse lassen sich zunehmend digitalisieren und sogar outsourcen. Ein grosses Potenzial zur Digitalisierung besteht im Bereich des Bankdaten- und Belegmanagements sowie der Büroproduktivität, wo noch viele repetitive Aufgaben manuell erledigt werden. Doch es gibt keinen “One-Size-Fits-All”-Ansatz, sondern ein UVV sollte evaluieren, was am besten zu seiner Strategie und seiner Firmenkultur passt. Die Entscheidung hängt auch von der individuellen DNA des Unternehmens ab.

             

            Dimitri Petruschenko

            EAM.Technology

            Dimitri Petruschenko ist Co-Founder und Managing Partner von EAM.Technology. Er hat 15 Jahren Erfahrung im Technologieumfeld der Finanzbranche, speziell in den Bereichen Privatbanken, unabhängige Vermögensverwalter und Family Offices. Vor der Gründung von EAM.Technology hatte er Führungspositionen bei renommierten Schweizer Softwarelösungsanbietern für Wealth- und Asset-Management inne.

              Sie werden auch mögen

              Sphere

              The Swiss Financial Arena

              Seit der Gründung im Jahr 2016 unterstützt und vernetzt SPHERE die Community der Schweizer Finanzbranche. SPHERE ermöglicht den Austausch, sei es mit dem vierteljährlich erscheinenden Magazin, den beiden Sonderausgaben für institutionelle Anleger, der Website, den Newsletter und den Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch durchgeführt werden. Toutes les parties prenantes de la finance, l’un des plus importants secteurs économiques de Suisse, ont ainsi à leur disposition une plateforme où il leur est possible d’échanger, de s’informer et de progresser.